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Praxisorientierte Lösungen für Arbeitsschutz in der Zeitarbeit

Neue Branchenregel der DGUV
Praxisorientierte Lösungen für Arbeitsschutz in der Zeitarbeit

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Für Beschäftigte der Zeitar­beit gel­ten beson­dere Arbeits­be­din­gun­gen, da sie den Ein­satz­be­trieb und die Tätigkeit häu­fig wech­seln. Wie deren Sicher­heit und Gesund­heit unter diesen Bedin­gun­gen gewährleis­tet wer­den kön­nen, zeigt die neue Branchen­regel „Zeitar­beit — Anforderun­gen an Ein­satz­be­triebe und Zeitar­beit­sun­ternehmen” der Deutschen Geset­zlichen Unfal­lver­sicherung.

Wer küm­mert sich um die arbeitsmedi­zinis­che Vor­sorge? Worauf muss man bei der Unter­weisung der Beschäftigten acht­en? Die Branchen­regel „Zeitar­beit — Anforderun­gen an Ein­satz­be­triebe und Zeitar­beit­sun­ternehmen” der Deutschen Geset­zlichen Unfal­lver­sicherung (DGUV) gibt Zeitar­beit­sun­ternehmen und Ein­satz­be­triebe Antworten auf diese und zahlre­iche weit­ere Fra­gen bei der Organ­i­sa­tion des betrieblichen Arbeitss­chutzes.

„Beschäftigte der Zeitar­beit kom­men oft dann zum Ein­satz, wenn der Druck im Betrieb am größten ist. Um sie erfol­gre­ich im neuen Betrieb einzuar­beit­en, müssen sich alle Beteiligten gut abstim­men”, sagt Carsten Zöl­ck, Leit­er des DGUV-Sachge­bi­ets Zeitar­beit und Präven­tion­sex­perte der Ver­wal­tungs-Beruf­sgenossen­schaft (VBG).

Die Branchen­regel geht daher ins­beson­dere auf die einzel­nen Schritte im Über­las­sung­sprozess ein. Ver­ant­wortliche erfahren unter anderem, wie sie die Arbeits­be­din­gun­gen klären, das Per­son­al unter­weisen und Gefährdun­gen während eines Ein­satzes vor­beu­gen kön­nen.

Außer­dem sehen sie auf einen Blick, welche Maß­nah­men in ihren Auf­gaben­bere­ich fall­en und auf welchen rechtlichen Grund­la­gen diese basieren. Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen, Prax­is­tipps und Muster­for­mu­la­re erle­ichtern die Umset­zung der arbeitss­chutzrechtlichen Vor­gaben.

Die DGUV Regel 115–801 „Branche Zeitar­beit — Anforderun­gen an Ein­satz­be­triebe und Zeitar­beit­sun­ternehmen” kann hier bezo­gen wer­den.

Hin­ter­grund 

Die Branchen­regeln der geset­zlichen Umfal­lver­sicherung sind ein neues Infor­ma­tions­for­mat. Sie set­zen kein eigenes Recht, son­dern fassen das vorhan­dene kom­plexe Arbeitss­chutzrecht für die Unternehmen ein­er bes­timmten Branche ver­ständlich zusam­men. Die Branchen­regel „Zeitar­beit” wen­det sich nicht nur an Zeitar­beits­fir­men, son­dern auch an die Branchen der Ein­satz­be­triebe. So waren an der Ausar­beitung der Pub­lika­tion ver­schiedene Unfal­lver­sicherungsträger und Vertreter der Zeitarbeits‑, Arbeit­ge­ber- und Arbeit­nehmerver­bände beteiligt.

www.dguv.de

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