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DAK-Studie zum Fasten

Alko­hol­ver­zicht weiter­hin Spit­zen­rei­ter

Einmal im Jahr auf Genussmittel oder auch Fernsehen und Computer zu verzichten, finden viele Menschen sinnvoll. (Foto: © DAK Gesundheit)
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Immer mehr Deut­sche halten Fasten für gesund­heit­lich sinn­voll. Die Zahl der Fasten‐Befürworter stieg in den vergan­ge­nen Jahren stetig an. Lag sie vor acht Jahren noch bei 53 Prozent, sind es nun 63 Prozent – ein Plus von fast 20 Prozent. Vor allem unter jungen Menschen ist der bewusste Verzicht weit verbrei­tet.

 Dabei möch­ten immer mehr Fasten‐Fans auf Alko­hol verzich­ten: Die geplante Absti­nenz liegt mit 73 Prozent so hoch wie nie zuvor. Das zeigt eine aktu­elle und reprä­sen­ta­tive Forsa‐Umfrage im Auftrag der Kran­ken­kasse DAK‐Gesundheit. Auch auf Süßig­kei­ten und Fleisch wollen die Deut­schen weiter­hin verzich­ten. Immer öfter soll darüber hinaus auch der Compu­ter aus blei­ben: Mehr als jeder Vierte möchte in den kommen­den Wochen Internet‐ und Compu­ter­fas­ten.

In der Alters­gruppe der 18 bis 29‐Jährigen sind die Fasten‐Befürworter deut­lich in der Über­zahl: 81 Prozent von ihnen halten den Verzicht für gesund­heit­lich sinn­voll. Auch haben viele von ihnen bereits selbst gefas­tet. 67 Prozent gaben an, dass sie schon mindes­tens einmal bewuss­ten Verzicht geübt haben. Dabei verzich­te­ten sie am ehes­ten auf Alko­hol (71 Prozent), Süßig­kei­ten (64 Prozent) und das Fern­se­hen. Bei 61 Prozent von ihnen soll die Matt­scheibe in den kommen­den Wochen schwarz blei­ben – so häufig wie in keiner ande­ren der unter­such­ten Alters­grup­pen. 30‐ bis 44‐Jährige verzich­ten ebenso vor allem auf Alko­hol: Fast zwei Drit­tel (74 Prozent) gaben das an, gefolgt von Süßig­kei­ten (67 Prozent). „Die ‚Klas­si­ker‘ des Fastens sind oft auch die Dinge, die am meis­ten fürs schlechte Gewis­sen verant­wort­lich sind“, sagt Fran­ziska Kath, Diplom‐Psychologin bei der DAK‐Gesundheit. „Auch wenn es mal nicht klappt, das Fasten komplett durch­zu­hal­ten, sollte man aber nicht verza­gen. Allein das geschärfte Bewusst­sein kann schon viel bewe­gen.“

Fast jeder Dritte (29 Prozent) möchte in den kommen­den Wochen auf private Computer‐ und Inter­net­nut­zung verzich­ten. Immer mehr Menschen wollen ihre Zeit lieber mit realen Freun­den und mit ihrer Fami­lie als im Inter­net verbrin­gen (32 Prozent). Auch Zeit für sich selbst wurde häufig ange­ge­ben (38 Prozent), ebenso wie der Wille, dadurch weni­ger Stress zu haben (39 Prozent).

Unter­schiede zwischen Männern und Frauen zeigen sich beim Fasten vor allem in Sachen Ernäh­rung: So gaben Frauen häufi­ger als Männer an, auf Süßig­kei­ten (70 Prozent) oder auf Fleisch (50 Prozent) verzich­ten zu wollen. Bei Männern steht Alko­hol mit 77 Prozent ganz oben auf der Fasten‐Liste. Auch beim Fern­se­hen unter­schei­den sich die Geschlech­ter: 36 Prozent bei den fasten­den Frauen zu 43 Prozent bei den Männern.

Die Betei­li­gung an einer Fasten­zeit ist in Bayern und Baden‐Württemberg beson­ders hoch. Dort gaben 52 bzw. 50 Prozent an, schon mehr­mals gefas­tet zu haben. In den ostdeut­schen Bundes­län­dern liegt der Anteil hinge­gen nur bei 39 Prozent. Während 11 Prozent der Befrag­ten ohne Erfah­rung sich künf­tig einen geziel­ten Verzicht vorstel­len können, kommt das für 25 Prozent nicht in Frage.

 

 

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