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Arbeitschutz und Gefährdungsbeurteilung im Homeoffice

Gefährdungen beurteilen
Arbei­ten im Home­of­fice

Foto: © goodluz - stock.adobe.com
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Unter­neh­men müssen Gefähr­dun­gen ermit­teln, beur­tei­len und geeig­nete Maßnah­men fest­le­gen. So fordern es u.a. Arbeits­schutz­ge­setz, Gefahr­stoff­ver­ord­nung, Betriebs­si­cher­heits­ver­ord­nung und Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung. Dies gilt auch und gerade dann, wenn Beschäf­tigte im Home­of­fice arbei­ten. Die Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung defi­niert Tele­ar­beits­plätze als „vom Arbeit­ge­ber fest einge­rich­tete Bild­schirm­ar­beits­plätze im Privat­be­reich der Beschäf­tig­ten, …“ . Ziel ist, auch dort siche­res und gesun­des Arbei­ten zu gewähr­leis­ten. Unter­neh­men müssen geltende Vorschrif­ten umset­zen und suchen nach Lösun­gen für die Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung von Bild­schirm­ar­beits­plät­zen im Home­of­fice.

Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung: Ermit­teln, Beur­tei­len, Maßnah­men, Doku­men­ta­tion

Für jeden Arbeits­platz bzw. jede Tätig­keit müssen Arbeit­ge­ber mögli­che Gefähr­dun­gen ermit­teln. Sie können sich erge­ben durch (§ 5 Arbeits­schutz­ge­setz):

  • Gestal­tung und Einrich­tung der Arbeits­stätte und des Arbeits­plat­zes (z.B. Ergo­no­mie),
  • physi­ka­li­sche, chemi­sche und biolo­gi­sche Einwir­kun­gen (z.B. Lärm, Gefahr­stoffe),
  • Gestal­tung, Auswahl und Einsatz von Arbeits­mit­teln, insbe­son­dere von Arbeits­stof­fen, Maschi­nen, Gerä­ten und Anla­gen (z.B. alters- und alterns­ge­rechte Gestal­tung),
  • Gestal­tung von Arbeits- und Ferti­gungs­ver­fah­ren, Arbeits­ab­läu­fen und Arbeits­zeit und deren Zusam­men­wir­ken (z.B. Schicht­ar­beit),
  • unzu­rei­chende Quali­fi­ka­tion und Unter­wei­sung der Beschäf­tig­ten,
  • psychi­sche Belas­tun­gen bei der Arbeit.

Die Gemein­same Deut­sche Arbeits­schutz­stra­te­gie (GDA) liefert dazu in ihrer „Leit­li­nie Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung und Doku­men­ta­tion“ eine Über­sicht von Gefähr­dungs­fak­to­ren, die sie in elf Haupt- und weitere Unter­grup­pen glie­dert.

Die ermit­tel­ten Gefähr­dun­gen müssen dann beur­teilt werden. Folgende Leit­fra­gen helfen dabei:

  • Gibt es Mindest­an­for­de­run­gen aus staat­li­chen oder berufs­ge­nos­sen­schaft­li­chen Vorschrif­ten?
  • Gibt es Bewer­tungs­hil­fen?

Staat­li­che Stel­len und Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten liefern Hilfen: Zum Beispiel die Leit­merk­mal­me­thode zur Bewer­tung bei der manu­el­len Hand­ha­bung von Lasten oder das „Einfa­che Maßnah­men­kon­zept Gefahr­stoffe“ (EMKG).

Maßnah­men fest­le­gen, umset­zen und Wirk­sam­keit prüfen

Werden geltende Forde­run­gen nicht einge­hal­ten, müssen geeig­nete Maßnah­men fest­ge­legt und umge­setzt werden, deren Wirk­sam­keit muss über­prüft werden.

Doku­men­ta­tion

Die Ergeb­nisse der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung müssen grund­sätz­lich doku­men­tiert werden. Berichte und Doku­mente dienen auch als Nach­weis gegen­über der zustän­di­gen Stelle, dass Unter­neh­men ihre Pflicht erfül­len. Die Form der Doku­men­ta­tion ist nicht vorge­schrie­ben; üblich sind Check­lis­ten, Text­do­ku­mente oder Software-Anwendungen.


QUMsult liefert mit der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung Homeoffice/ Tele­ar­beit eine kosten­lose webba­sierte Lösung, mit der u.a. Beschäf­tigte im Home­of­fice ihren Bild­schirm­ar­beits­platz eigen­stän­dig beur­tei­len können. Damit erfül­len Arbeit­ge­ber ihre Pflich­ten und gewähr­leis­ten siche­res und gesund­heits­ge­rech­tes Arbei­ten auch zu Hause. Die Anwen­dung ist Teil der EHS-Software Web SARA für Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung, Gefahr­stoffe, AwSV und Anla­gen.

www.qumsult.de

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