Asbest: Schutz bei Renovierungen - Neue Informationsbroschüre
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Asbest: Schutz bei Reno­vie­run­gen

Asbest Renovierung Tipps Erkennen
Bei der Renovierung älterer Gebäude und Bauteile kann Asbest freigesetzt werden. Foto: © Roman - stock.adobe.com
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Reno­vie­rungs­ar­bei­ten brin­gen fast immer Staub und Dreck mit sich, beson­ders, wenn mit Werk­zeu­gen wie Winkel­schlei­fer und Bohr­ham­mer alten Fens­ter­bän­ken oder Böden zu Leibe gerückt wird. In Gebäu­den aus den 1970er Jahren und frühe­ren Bauda­tums besteht zusätz­lich die Gefahr, dass krebs­er­zeu­gende Asbest­fa­sern frei­ge­setzt werden können, die sich dann in der Umge­bung vertei­len und einge­at­met werden können. Wer ein Gebäude reno­viert, sollte deshalb vor Beginn der Arbei­ten sorg­fäl­tig prüfen lassen, ob und wo Schad­stoffe frei­ge­setzt werden könn­ten.

Das kosten­los erhält­li­che Merk­blatt des Minis­te­ri­ums für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les des Landes Nordrhein‐Westfalen erklärt, wo mögli­cher­weise Asbest im Haus zu finden ist und welche Maßnah­men helfen, sich und andere vor dieser Gefahr zu schüt­zen. Denn im Staub können unter Umstän­den Millio­nen krebs­er­zeu­gen­der Asbest­fa­sern enthal­ten sein, die sich in der gesam­ten Umge­bung vertei­len.

Die Verwen­dung von Asbest ist zwar seit 1993 in Deutsch­land verbo­ten, aber es ist in vielen Gebäu­den noch vorhan­den. Wenn es um Reno­vie­run­gen und Sanie­run­gen von Bestands­ge­bäu­den geht, ist und bleibt Asbest daher ein aktu­el­les Thema. Beson­ders häufig wurde das faser­för­mige Mine­ral in Neubau­ten der 1960er und 70er Jahre verwen­det. Aber auch in deut­lich älte­ren Gebäu­den kann Asbest im Rahmen von Reparatur‐ und Reno­vie­rungs­ar­bei­ten verwen­det worden sein. Beson­ders tückisch sind hier­bei Putze, Spach­tel­mas­sen oder auch Flie­sen­kle­ber. Im Gegen­satz zu bekann­te­ren asbest­hal­ti­gen Produk­ten wie Dach­well­plat­ten oder Vinyl‐Bodenbelägen hat man hier nicht unmit­tel­bar den Verdacht, dass es sich um Asbest handeln könnte.

Den direk­ter Link zur Broschüre finden Sie hier.

 


Weiter­hin gilt es zu beach­ten:

In bauche­mi­schen Produk­ten (Kleber, Putze, Spach­ter­masse usw.) verbor­ge­nes Asbest wurde in der Vergan­gen­heit meist nicht gezielt unter­sucht. Die bisher ange­wen­de­ten Unter­su­chungs­me­tho­den stell­ten sich in den vergan­ge­nen Jahren als unzu­rei­chend heraus. Mit ihnen wurden entspre­chend nied­rige Asbest‐Konzentrationen meist nicht erkannt. Mit verbes­ser­ten Unter­su­chungs­me­tho­den lassen sich Asbest‐Gehalte in Baustof­fen bis auf Gehalts­an­teile von 0,001 % fest­stel­len.

Bei abra­si­ven Arbei­ten (Schlei­fen, Bohren, Tren­nen) an Wänden, Decken oder Böden können trotz einem gerin­gen Asbest­ge­halt in den Mate­ria­lien in ganz erheb­li­chem Umfang Asbest­fa­sern frei­ge­setzt werden. Messun­gen zeig­ten, dass dadurch insbe­son­dere die ausfüh­ren­den Hand­wer­ker betrof­fen sind, aber auch Asbest­fa­sern groß­flä­chig in den Räumen und Gebäu­den verbrei­tet werden.

 

 

Weitere Infor­ma­tio­nen zum Thema Asbest:

Geld vor Gesund­heit: Natio­na­ler Asbest­dia­log – das Versa­gen der Poli­tik

Urteile zu Arbeit­ge­ber­haf­tung: Asbest­be­las­tung bei Sanie­rungs­ar­bei­ten

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