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Ergonomie im Homeoffice

Ergonomie im Homeoffice
Krankschreibungen aufgrund von “Rücken”

Foto: © artursfoto - stock.adobe.com

Mobiles Arbeit­en im Home­of­fice: In diesem Zusam­men­hang ste­hen Arbeit­ge­ber, Führungskräfte und Mitar­bei­t­ende vor vie­len Her­aus­forderun­gen. Ger­ade ein impro­visiert­er nicht ergonomis­ch­er Arbeit­splatz kann auf Dauer zu Prob­le­men führen, so eine repräsen­ta­tiv­en Umfrage der Tech­niker Krankenkasse (TK). 

Ins­ge­samt sagten gut vier von zehn Beschäftigten im Home­of­fice (38 Prozent), dass sie sich durch einen schlecht aus­ges­tat­teten Home­of­fice-Arbeit­splatz belastet fühlen, davon jed­er Fün­fte sog­ar häu­fig (22 Prozent).

Küchentisch auf Dauer keine Lösung

“Die Pan­demie zeigt, dass die Arbeit im Home­of­fice funk­tion­iert und sich in vie­len Bere­ichen auch langfristig durchge­set­zt hat”, erk­lärt Dr. David Surges aus dem Gesund­heits­man­age­ment der TK. “Allerd­ings gibt es auch Hür­den in der Umset­zung. Zu Beginn der Pan­demie musste impro­visiert wer­den. Da wurde teil­weise am Küchen­tisch oder vom Sofa aus gear­beit­et. Das kann langfristig auch Auswirkun­gen auf den Rück­en und die Sitzhal­tung haben. Auf Dauer ist das keine Lösung.”

Gesunder Arbeitsplatz und Bewegung

Hier gelte es rechtzeit­ig vorzubeu­gen, so Surges: “Dazu gehört unter anderem eine kor­rek­te Arbeit­splatzausstat­tung, mit einem aus­re­ichend großen Schreibtisch und einem höhen­ver­stell­baren Büros­tuhl.” Der Gesund­heit­sex­perte weit­er: “Aber auch regelmäßige Bewe­gung­sein­heit­en sind wichtig. Zum Beispiel sollte die Sitzhal­tung regelmäßig vari­iert wer­den. Die Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin rät, zwei bis vier­mal die Stunde”, so Surges. “Auch ein klein­er Spazier­gang in der Mit­tagspause sorgt für Abwech­slung und macht gle­ichzeit­ig den Kopf frei.”

Einen sig­nifikan­ten Anstieg der Krankschrei­bun­gen auf­grund von Rück­en­prob­le­men während der Pan­demie kann die TK nicht verze­ich­nen. Allerd­ings: Mit einem Anteil von 17,9 Prozent am Gesamtkranken­stand lagen im ersten Coro­n­a­jahr 2020 die Muskelskelet­terkrankun­gen wie bere­its in den Jahren zuvor auf Platz zwei der Diag­nosen mit den meis­ten Fehlt­a­gen der TK-Ver­sicherten Erwerb­sper­so­n­en — nach den psy­chisch bedin­gen Fehlzeit­en und noch vor den Erkältungskrankheiten.

Weit­ere Tipps für mehr Bewe­gung im Home­of­fice gibt es auf tk.de.

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