REACH: Fragen und Antworten - Ohne Vorregistrierung, und dann?
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Ohne Registrierung bis zum 1. Juni., und dann?

Fragen und Antwor­ten zu REACH

Antworten zu REACH gibt das REACH Helpdesk
REACH: Viele Fragen, viele Antworten. Foto: ©Jürgen Priewe - stock.adobe.com
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REACH endet nicht mit der letz­ten Regis­trie­rungs­frist am 31.5.2018. Viele haben viele Fragen, die das REACH-CLP-Biozid Helpdesk beant­wor­tet. Die folgende Frage wurde aktu­ell vom Helpdesk beant­wor­tet:

 

Dürfen vorre­gis­trierte Stoffe, die vor dem 1. Juni 2018 herge­stellt oder impor­tiert wurden, danach ohne Regis­trie­rung abver­kauft oder verwen­det werden?

Diese Frage wurde in den letz­ten Wochen mehr­fach dem REACH-CLP-Biozid Helpdesk gestellt und hat Unsi­cher­hei­ten bei betrof­fe­nen Firmen hervor­ge­ru­fen. Es geht darum, ob vorre­gis­trierte Phase-in-Stoffe, die auf Lager liegen, nach der letz­ten Über­gangs­phase weiter­hin in Verkehr gebracht und verwen­det werden dürfen, auch wenn sie nicht regis­triert wurden.

Im Folgen­den wird daher noch einmal klar­ge­stellt, unter welchen Bedin­gun­gen ein vorre­gis­trier­ter Phase-in-Stoff nach dem 31. Mai 2018 ohne Regis­trie­rung verwen­det oder abver­kauft werden darf:

  • Ein Unter­neh­men stellt einen vorre­gis­trier­ten Phase-in-Stoff her bzw. impor­tiert ihn bis zum 31 Mai 2018 in Mengen von 1–100 Tonnen pro Jahr. Die Durch­schnitts­menge rich­tet sich dabei nach dem Drei­jah­res­durch­schnitt von 2015 bis 2017, wenn der Stoff in dieser Zeit unun­ter­bro­chen herge­stellt oder impor­tiert wurde. Ab 1. Juni 2018 stellt das Unter­neh­men die Herstel­lung bzw. den Import voll­stän­dig ein.

Unter diesen Voraus­set­zun­gen

  • muss der Stoff nicht regis­triert werden,
  • darf der Stoff ohne Regis­trie­rung abver­kauft werden,
  • darf der Stoff ohne Regis­trie­rung in der Liefer­kette verwen­det werden.

Das gilt sowohl für den Hersteller/Importeur des Stof­fes als auch für seinen Abneh­mer.

 


Anmer­kung der Redak­tion von www.sifa-sibe.de:

REACH wird nach dem 31. Mai 2018 auf mehre­ren Ebenen fort­ge­führt:

  • Zum einen werden die Bewer­tungs­ak­ti­vi­tä­ten inten­si­viert werden. Das bedeu­tet, dass die Firmen aufge­ru­fen werden, ihre Dossiers auf den neues­ten Stand zu halten, damit die Daten­qua­li­tät besser wird und damit auch für adäquate und ange­mes­sene Maßnah­men des Risi­ko­ma­nage­ments verwen­det werden können.
  • Zum ande­ren soll­ten sich Unter­neh­men auf weiter­ge­hende Zulas­sun­gen und Beschrän­kun­gen vorbe­rei­ten. Zudem sollte sie sich in die Konsul­ta­ti­ons­ver­fah­ren bei der Iden­ti­fi­zie­rung von Risi­ko­stof­fen auf natio­na­ler Ebene in Deutsch­land als auch bei der ECHA aktiv betei­li­gen. Dabei ist es sehr wich­tig, ihre Dossiers auf den neues­ten Stand zu halten, insbe­son­dere was die Verwen­dun­gen und die Expo­si­tion betrifft.

Einen ausführ­li­chen Beitrag zum Thema REACH ist noch nicht zu Ende – tatsäch­lich  beginnt REACH gerade erst! können Sie in der kommen­den Woche in unse­rem News­let­ter lesen. 

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