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Gesund und sicher im Homeoffice

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Gesund und sicher im Homeoffice

Foto: © Studio Romantic - stock.adobe.com

Kürzere Arbeitswege, mehr Ruhe und eine bessere Work-Life-Bal­ance: Schon vor der Coro­na-Krise gab es gute Argu­mente für das Arbeit­en im Home­of­fice. Mit der Pan­demie wurde mobiles Arbeit­en für viele Beschäftigte zur Notwendigkeit. Wie der Arbeit­splatz im Home­of­fice gestal­tet sein sollte und welche Pflicht­en der Arbeit­ge­ber hat, erläutert die neue Fach­bere­ich Aktuell „Arbeit­en im Home­of­fice“.

Ob im Zug oder auf dem heimis­chen Sofa – mobile Arbeit lässt sich prak­tisch von über­all erledi­gen. Alles, was es dazu braucht, sind Smart­phone oder Tablet. „Auf diesen Geräten län­gere Texte zu schreiben oder Mails aus­führlich zu beant­worten, wird allerd­ings schnell müh­selig“, sagt Andreas Stephan, Leit­er des Sachge­bi­ets Büro der Deutschen Geset­zlichen Unfal­lver­sicherung (DGUV). Für diese Fälle emp­fiehlt er, min­destens ein Note­book zu nutzen. „Noch bess­er sind zusät­zliche Hard­ware wie Maus, Bild­schirm und Tas­tatur.“ Auch ein fes­ter Tisch und ein geeigneter Stuhl helfen, die Arbeit konzen­tri­ert und gesund zu erledigen.

Nach der SARS-CoV-2-Arbeitss­chutzregel ist Home­of­fice eine Form des mobilen Arbeit­ens. Es ermöglicht den Beschäftigten, in Abstim­mung mit dem Arbeit­ge­ber zeitweilig von zu Hause zu arbeit­en. „Während der Coro­na-Pan­demie hat diese Form des Arbeit­ens extrem an Bedeu­tung gewon­nen“, so Stephan. Möcht­en Beschäftigte nach dem Ende der Pan­demie nicht nur spo­radisch zu Hause arbeit­en son­dern dauer­haft, muss die Sit­u­a­tion neu bew­ertet wer­den. „Aus ergonomis­ch­er Sicht ist ein Telear­beit­splatz opti­mal“, so Andreas Stephan. Dabei han­delt es sich um einen fest ein­gerichteten Bild­schir­mar­beit­splatz im pri­vat­en oder häus­lichen Umfeld des Beschäftigten, für dessen Ein­rich­tung der Arbeit­ge­ber ver­ant­wortlich ist. Die Unternehmensleitung muss die Arbeit von zuhause arbeitsver­traglich oder im Rah­men ein­er Vere­in­barung regeln. Wie alle für einen Arbeit­ge­ber aus­geübten Tätigkeit­en unter­liegt auch die mobile Arbeit den Regelun­gen des Arbeitss­chutzge­set­zes. Für einen Telear­beit­splatz ist außer­dem die Arbeitsstät­ten­verord­nung heranzuziehen.

Dauer­haftes Arbeit­en im Home­of­fice kann aber auch auf das Gemüt schla­gen. Deshalb soll­ten diese Beschäftigten gut in die betriebliche Organ­i­sa­tion einge­bun­den sein. Per­sön­liche und tele­fonis­che Kon­tak­te helfen, dass sie sich trotz der räum­lichen Tren­nung nicht abge­hängt fühlen. Wie Führungskräfte ihre Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er in dieser Sit­u­a­tion stärken und was Beschäftigte selb­st tun kön­nen, um bei guter psy­chis­ch­er Gesund­heit zu bleiben, zeigt diese Über­sicht der VBG auf einen Blick. Auch die Präven­tion­skam­pagne kom­m­mit­men­sch der geset­zlichen Unfal­lver­sicherung hat das The­ma psy­chis­che Belas­tung aufge­grif­f­en und bietet auf ihrer Web­site prak­tis­che Hil­fen dazu an.

In punc­to Ein­rich­tung und Gestal­tung eines Bild­schir­mar­beit­splatzes ori­en­tiert sich die aktuelle Veröf­fentlichung an der Fach­bere­ich Aktuell FBVW-401 „Mobiles Arbeit­en in Hotels“. Bei­de Hand­lung­shil­fen sind in der Pub­lika­tions­daten­bank der DGUV als PDF herunterladbar.

 


Einen aus­führlichen Beitrag zum The­ma “Telear­beit­splätze” von Prof. Dr. Arno Weber find­en Sie hier.
 
Weit­er­hin hil­ft die zwei­seit­ige “Safe­ty Card für Telear­beit­splätze” vom Fachge­bi­et Arbeitssicher­heit der Ber­gis­chen Uni­ver­sität Wup­per­tal den Arbeitss­chutz am Telear­beit­splatz regelkon­form umzuset­zen. Weit­ere Infos zur Safe­ty Card und die Möglichkeit zum Down­load auf der Fachge­bi­et­shome­page find­en Sie hier.
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