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Abstürze sind die schwersten Arbeitsunfälle

Unfälle ausgewertet
Abstürze sind die schwersten Arbeitsunfälle

Foto: © Vadim - stock.adobe.com
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Trotz der niedri­gen Höhe beim Sturz vom LKW heilen Gelenkbrüche, Bän­der­risse und andere Ver­let­zun­gen trotz bester Behand­lung in den BG Unfal­lk­liniken nicht mehr voll­ständig aus, sodass die Betrof­fe­nen langfristig eingeschränkt sind. Dass Hand­lungs­be­darf beste­ht, zeigt eine aktuelle Auswer­tung der BG Verkehr.

Von einem Arbeit­sun­fall durch Absturz spricht man, wenn jemand aus mehr als einem Meter schw­er stürzt.  Wann wird ein Unfall als schw­er beze­ich­net? Dafür gibt es – je nach Fragestel­lung – unter­schiedliche Kri­te­rien: Dauer der Arbeit­sun­fähigkeit, Dauer der sta­tionären Behand­lung oder medi­zinis­che Bew­er­tungsskalen für Ver­let­zungsarten. Abge­se­hen von tödlichen Arbeit­sun­fällen gel­ten jene Unfälle als beson­ders schw­er, die dazu führen, dass die Erwerb­s­fähigkeit auf Dauer um min­destens 20 Prozent eingeschränkt ist. Das heißt, der Betrof­fene lei­det sein Leben lang unter den Unfall­fol­gen. Nach dem Unfall kann er zum Beispiel so in sein­er Beweglichkeit eingeschränkt sein, dass er seinen Beruf aufgeben muss.

Bei der­art schw­er­wiegen­den Unfall­fol­gen zahlt die geset­zliche Unfal­lver­sicherung eine Unfall­rente. Die Deutsche Geset­zliche Unfal­lver­sicherung (DGUV) hat die neuen Renten­fälle aus dem Jahr 2014 im Detail analysiert. Dabei hat sich gezeigt, dass bun­desweit und über alle Branchen hin­weg 2.703 neue Unfall­renten auf den Unfall­her­gang „Absturz ein­er Per­son“ zurück­zuführen waren. Bei 327 (12 Prozent) der verun­fall­ten Per­so­n­en han­delte es sich um „Fahrer schw­er­er Lkw“. Damit waren Lkw-Fahrer die mit Abstand am häu­fig­sten betrof­fene Beruf­s­gruppe, gefol­gt von Dachdeck­ern (145), Bauelek­trik­ern (140) und Mau­r­ern (125). Oder anders for­muliert: Auf Baustellen ereignen sich wie erwartet ins­ge­samt die meis­ten Absturzun­fälle, aber im Ver­gle­ich der einzel­nen Beruf­s­grup­pen sind Beruf­skraft­fahrer die trau­ri­gen Spitzenreiter.

Die BG Verkehr hat in zwei Stich­proben etwa 1.000 Arzt­berichte und Unfal­lanzeigen zu meldepflichti­gen Arbeit­sun­fällen aus­gew­ertet. Analysiert wur­den Unfälle, die sich beim Be- und Ent­laden schw­er­er Lkw ereigneten. Hier zeich­nen sich drei typ­is­che Unfall­si­t­u­a­tio­nen ab.

  1. Sturz von Lade­flächen und Fahrzeugaufbauten
  2. Absturz beim Ein­steigen ins Fahrerhaus und beim Aussteigen
  3. Sturz von der Leiter

Den voll­ständi­gen Artikel lesen sie hier.

www.kommmitmensch.de

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