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Rückblick: 2. Tag der PSA — Am Puls der Zeit

19. April 2018, Altensteig-Wart
Rückblick: 2. Tag der PSA — Am Puls der Zeit

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Eine 360-Grad-Sicht auf das The­ma Per­sön­liche Schutzaus­rüs­tun­gen erhiel­ten die 110 Teil­nehmer beim „2. Tag der PSA“ im Dekra Con­gresshotel Wart: Sie erfuhren Wis­senswertes zur PSA-Verord­nung 2016/424, unter­nah­men einen Aus­flug in die Psy­cholo­gie des Men­schen und macht­en nicht zulet­zt Bekan­ntschaft mit einem Exoskelett.

Das abwech­slungsre­iche Pro­gramm startete mit einem hochak­tuellen The­ma: Am 21. April 2018 – zwei Tage nach dem Kongress – wurde die Anwen­dung der EU-Verord­nung 2016/425 über Per­sön­liche Schutzaus­rüs­tun­gen (PSA) verbindlich. Prof. Karl-Heinz Noe­tel sieht darin einen wichti­gen Schritt für mehr Gerechtigkeit und Trans­parenz auf dem PSA-Markt. „Die neue PSA-Verord­nung macht vieles bess­er“, befand der Leit­er des Fach­bere­ichs PSA der Deutschen Geset­zlichen Unfal­lver­sicherung. 90 Prozent der 121 Prüf- und Zer­ti­fizierungsstellen für PSA in der EU hät­ten die notwendi­ge Re-Noti­fizierung bis zum Stich­tag vol­l­zo­gen, die restlichen fol­gten in Kürze. Ab sofort müssten diese Stellen an den Normierungstätigkeit­en mitwirken. „Das ist keine Empfehlung mehr, son­dern Pflicht.“


Einen leb­haften Ein­blick in die Ver­anstal­tung zeigt unser Kurz­film. Hier geht es zum Video


Die Ref­er­enten und ihre The­men:

Höchstes Gebot: Verständlichkeit

Mit der Verord­nung sind auch neue Pflicht­en für Her­steller und Händler von PSA ver­bun­den: Zu jed­er bere­it­gestell­ten PSA gehört eine EU-Kon­for­mität­serk­lärung – sie wird entwed­er dem Pro­dukt beigelegt oder über eine Inter­net-Adresse zugänglich gemacht. Die Kon­for­mität­serk­lärun­gen müssen in der jew­eili­gen Lan­dessprache der Anwen­der vor­liegen. Das gilt auch für die oblig­a­torische Postan­schrift des Her­stellers auf der PSA. „Sie darf hierzu­lande nicht etwa in kyril­lis­chen Buch­staben geschrieben sein.“ Les­barkeit ist auch in der Bedi­enungsan­leitung Pflicht: „Alle drei – Her­steller, Impor­teure und Händler – müssen darauf acht­en, dass die Anleitun­gen in leicht ver­ständlich­er Sprache ver­fasst sind“, unter­strich Noe­tel – und ver­wies damit auch auf die neue Mitver­ant­wor­tung der Han­del­streiben­den. Hinzu kommt die Verpflich­tung zur Zusam­me­nar­beit mit der Mark­tüberwachung: Alle Wirtschaft­sak­teure müssen ab sofort fest­gestellte Risiken den Behör­den melden.

Mehr praktische Übungen

Eine weit­ere Neuerung bet­rifft die Bau­muster­prüf­bescheini­gun­gen: Ihre Gültigkeit ist jet­zt auf fünf Jahre begren­zt. „Am 21. April 2023 ver­lieren alle Bau­muster­prüf­bescheini­gun­gen ihre Wirkung – auch die ursprünglich unbe­fris­teten“, verdeut­lichte Noe­tel. Direk­te Auswirkun­gen auf die Anwen­der hat die Neu-Def­i­n­i­tion der PSA-Kat­e­gorien: Nach dem Mot­to „Alles, was nicht eins oder drei ist, ist zwei“, falle diese zum einen ein­fach­er aus. Zum anderen wurde die Kat­e­gorie drei um die Risiko­fak­toren Ertrinken, Schnittver­let­zun­gen durch handge­führte Ket­ten­sä­gen, Hochdruck­strahl, Ver­let­zun­gen durch Pro­jek­tile oder Messer­stiche und schädlichen Lärm erweit­ert. „Die Unter­weisung in diesen Kat­e­gorien muss jet­zt mit prak­tis­chen Übun­gen erfol­gen“, ver­wies Noe­tel auf eine wichtige Kon­se­quenz für die Betriebe.

Digitale Bestellsysteme

Grund­sät­zlich falle auch der Inter­net-Han­del unter die all­ge­me­ingültige PSA-Verord­nung. Hier sei allerd­ings noch viel zu machen, erk­lärte Noe­tel. In jedem Fall gewin­nt der Online-Han­del weit­er an Bedeu­tung – und zwar ins­beson­dere der Han­del über Mobil­geräte. „Hier ist unglaublich viel Bewe­gung drin“, erk­lärte Den­nis Hausen, Chief Oper­at­ing Offi­cer der ige­fa E‑Business GmbH & Co.KG. Inzwis­chen gehe die Entwick­lung von „Mobile first“, also der ersten Infor­ma­tion­ssamm­lung zu Her­stellern und Pro­duk­ten via Handy, hin zu „Mobile Only“ – dem kom­plet­ten dig­i­tal­en Beschaf­fungsweg per Smart­phone oder Tablet. Dig­i­tale Bestell­sys­teme gin­gen noch einen Schritt weit­er. Hausen demon­stri­erte dies am Beispiel ein­er App für Gebäud­ere­iniger, die von den „crazy nerds“ in sein­er Fir­ma entwick­elt wurde: Wird ein Reini­gung­spro­dukt knapp, meldet der Beschäftigte den Bedarf über die App und set­zt damit einen automa­tisierten Bestel­lvor­gang in Gang.

Datenschutz – (k)ein Thema?

In diesem Zusam­men­hang wie auch an anderen Stellen im Pro­gramm wurde die Frage nach dem Daten­schutz laut: Dro­ht den Beschäftigten die dig­i­tale Überwachung? Sieht mein Arbeit­ge­ber, dass ich ger­ade eine Zigaret­ten­pause ein­lege? Schon bei der Vorstel­lung smarter, mit Sen­sorik aus­ges­tat­teter PSA brachte Mod­er­a­torin Julia Kropf das Prob­lem auf den Punkt: „Wo ist die Gren­ze zwis­chen Unter­stützung und Kon­trolle?“ „Das ist ein sehr schwieriges The­ma“, räumte Dr. Markus Burghart, Head of Dig­i­tal Busi­ness und Inno­va­tion von der Uvex Safe­ty Group ein. Aus diesem Grund sei bei den neuen Entwick­lun­gen in seinem Unternehmen auch immer der Betrieb­srat mit im Boot.

Sensorik und „Xter Sinn“

Zur A+A 2017 habe Uvex einen Vorstoß unter­nom­men und „alles aus seinen Laboren her­vorge­holt“. Zum Vorschein kam dig­i­tal ver­net­zte PSA, die zur Verbesserung von Ergonomie und Sicher­heit im Arbeit­sum­feld dienen soll. „Wir wollen Zahlen dahin­ter leg­en – Stich­wort Ten­nis­arm“, erk­lärte Burghart. Möglich wird dies durch inte­gri­erte Sen­sorik, die Dat­en für typ­is­che Bewe­gungsabläufe liefert. „66 Prozent der Arbeit­sun­fälle sind auf Kon­trol­lver­lust und falsche Bewe­gun­gen zurück­zuführen.“ Noch mehr Warn­schilder oder Train­ings führten hier zu nichts, unter­strich der Ref­er­ent den Sinn dieses Ansatzes: „Hier geht es um den Fak­tor Men­sch.“

Sen­soren für die Mes­sun­gen find­en qua­si über­all Platz – beispiel­sweise auf dem Nasen­steg ein­er Schutzbrille oder
im Sicher­heitss­chuh, wo sie noch mehr leis­ten kön­nen: Die „slip detec­tion“ reg­istri­ert, wenn der Schuhträger aus­rutscht. Wieder­holt sich dies, spricht das für v    Glat­teis – und ruft den Streu­di­enst auf den Plan.

„Ninja Turtle“ am Rednerpult

„Noch mehr Warn­schilder geht nicht!“, meint auch Dr. Urs Schnei­der, der für einen beson­deren Auftritt beim „Tag der PSA“ sorgte: Der Ref­er­ent vom Fraun­hofer-Insti­tut für Pro­duk­tion­stech­nik und Automa­tisierung (IPA) bestieg in einem Exoskelett das Podi­um. „Sie erin­nern mich an eine Nin­ja Tur­tle“, umschrieb Mod­er­a­torin Julia Kropf gekon­nt humor­voll ihren ersten Ein­druck von dem Red­ner. Mit immer­hin 15 Kilo­gramm Gewicht am Oberkör­p­er – neuere Mod­elle wiegen inzwis­chen nur noch 11 Kilo­gramm, Ten­denz fal­l­end – sprach der Leit­er der Abteilung Bio­mechatro­n­is­che Sys­teme über pas­sive und aktive tech­nis­che Lösun­gen sowie Her­aus­forderun­gen in der Men­sch-Tech­nik-Inter­ak­tion. Für die meis­ten Zuhör­er Zukun­ftsmusik, aber Haupt­diskus­sion­s­the­ma in den Pausen.

Ein Beispiel für eine neue pas­sive Lösung des Insti­tuts ist der Ten­nis­arm-Schutzhand­schuh: Der ergonomis­che Hand­schuh für die Pro­duk­tion ver­hin­dert eine extreme Beu­gung und Streck­ung des Handge­lenks – die Haup­tur­sache für den soge­nan­nten Ten­nisel­len­bo­gen. „Wir haben mit einem Stück Stoff Ver­hal­ten geän­dert.“ Ein weit­er­er Hand­schuh wurde zur Ver­hin­derung von Dau­me­narthrose entwick­elt. „Wir gehen nun in Gespräche mit Her­stellern. Ich bin opti­mistisch, dass man hier noch mehr tun kann in Rich­tung Kom­fort“, gab sich Schnei­der zuver­sichtlich, dass solche Errun­gen­schaften bald auf den Markt kom­men kön­nten.

Viele Ansätze steck­en jedoch noch in den Kinder­schuhen: „Rel­a­tiv zu allen anderen Fak­toren erschließt sich der Men­sch nur schw­er“, erk­lärte Schnei­der. Auch das vorge­führte Exoskelett, das den Nutzer beim Heben von Las­ten oder bei Über-Kopf-Arbeit­en unter­stützt, werde noch weit­er­en­twick­elt. Kine­ma­tis­che und kinetis­che Mess­dat­en zur Exoskelett-Men­sch-Sim­u­la­tion seien nicht ein­fach zu erheben: In Laborver­suchen agierten die Proban­den dazu nahezu unbek­lei­det, was unter Realbe­din­gun­gen in den Betrieben natür­lich unmöglich sei.

Neue Handschuh-Materialien

Inno­v­a­tive Lösun­gen, die bere­its Mark­treife erlangt haben, stellte Johan­na Hühn, Tech­ni­cal Sup­port Man­ag­er von AMPri, im Bere­ich Schutzhand­schuhe vor. Allein in den ver­gan­genen sechs Monat­en habe ihre Fir­ma dank eigen­er Forschungs- und Entwick­lungsabteilung drei neue Pro­duk­te entwick­elt, darunter einen Schutzhand­schuh aus Nitril Schaum, der ohne Chemie und ohne Salze in reinem Luftver­fahren hergestellt wird. Der Vorteil: Nicht kon­t­a­miniert
ist dieses Pro­dukt biol­o­gisch abbaubar. „Der Hand­schuh hat eine Zer­set­zungszeit wie eine Kartof­fel.“

Gewachsene Ansprüche an Kleidung

Die Entwick­lung neuer Pro­duk­te ori­en­tiere sich heute stark an den Kun­den: „Ihre Anforderun­gen wer­den zum Entwick­lungstreiber“, erk­lärte Hühn. Per­ma­nent im Gespräch mit Kun­den und End­ver­brauch­ern ist auch Car­la Cacit­ti von Bier­baum Proe­nen. „Das Wichtig­ste in der Tex­tilkette ist der Arbeit­er mit seinen Ansprüchen“, betonte die Lei­t­erin Pro­duk­t­man­age­ment in ihrem Beitrag zur Out­doorklei­dung: Früher habe ein „Friesen­nerz“ aus­gere­icht als Wet­ter­schutz, heute hät­ten Betriebe und Anwen­der deut­lich gehobene Ansprüche: Die Klei­dung solle wasserdicht, wind­dicht, atmungsak­tiv, schnell­trock­nend und kom­fort­a­bel sein. Zudem seien Frauen nicht mehr mit Män­ner­schnit­ten zufrieden­zustellen. „Kom­pro­misse sind hier nicht mehr zeit­gemäß.“

Schutz für Problemfüße

Einen Sicher­heitss­chuh für beson­dere Ansprüche hat Elten entwick­elt. Ziel­gruppe sind vor allem Dia­betik­er, aber auch Beschäftigte mit Fehlstel­lun­gen wie Hal­lux Val­gus, Krallen- oder Ham­merzeh, Reit­erze­hen oder mit sehr volu­minösen Füßen. Das große Kap­pen­vol­u­men und die vari­able Pol­sterung bewahren vor Druck­stellen, eine beson­dere Pro­fil­ierung erle­ichtert das Abrollen. „Dia­betes ist eine Volk­skrankheit. Es gibt aber keine Zahlen dazu, wie viele Dia­betik­er Sicher­heitss­chuhe tra­gen müssen“, bedauerte Ste­fan Tin­trup, Orthopädi­eschuh­mach­er und Indus­triemeis­ter bei Elten. Der Her­steller habe sich fol­glich auf eine Großin­vesti­tion mit zwei­jähriger Entwick­lung ein­ge­lassen, ohne die Absatzmöglichkeit­en für dieses Spezial­pro­dukt ein­schätzen zu kön­nen. Hoff­nung gebe die Ten­denz, dass die Betriebe heute mehr auf indi­vidu­ell zugeschnit­tene Pro­duk­te statt auf Ware von der Stange set­zten. „Der Fachkräfte­man­gel öffnet hier Türen.“

Psychologie im Spiel

Bei all diesem Fortschritt hin­sichtlich Funk­tion­al­ität und Optik tun sich immer noch sehr viele Anwen­der schw­er mit dem vorschriftsmäßi­gen Gebrauch ihrer PSA. Als Sicher­heitsin­ge­nieur habe er sich oft gefragt, woran dies liege, erk­lärte Volk­er Fahren­stueck. „PSA ist heute sehr wohl schick, prak­tisch, schön anzuse­hen, also annehm­bar!“ Hin­ter der Ablehnung stecke fol­glich etwas anderes. Um dies zu ver­ste­hen, habe er zusät­zlich eine Aus­bil­dung für Psy­chother­a­pie absolviert.

„Der Men­sch ist von Natur aus ein bequemes Tier. Er scheut den Aufwand beim Anle­gen der PSA“, benan­nte Fahren­stueck ein Motiv für die Ablehnung der PSA. Man­gel­nder Tragekom­fort, höhere Gewichts­be­las­tung, ver­meintliche Behin­derung bei der Durch­führung von Tätigkeit­en und ein man­gel­ndes Risikobe­wusst­sein seien weit­ere. Das Tra­gen von PSA erfordere Akzep­tanz, also die Annahme ein­er Sit­u­a­tion, obwohl sie nicht den eige­nen Vorstel­lun­gen entspricht. Diese Akzep­tanz werde oft als Schwäche emp­fun­den.

Reiter-Pferd-Modell

Wie kann diese natür­liche Abwehrhal­tung über­wun­den wer­den? Wichtig dafür sei sowohl die innere (intrin­sis­che) als auch die durch äußere Anreize genährte extrin­sis­che Moti­va­tion, so Fahren­stueck. Im „Reit­er-Pferd-Mod­ell“ wür­den bei­de adressiert: Der Reit­er ste­ht für das Bewusst­sein, kann vorauss­chauen, pla­nen und han­delt über­legt. Dazu benötigt er Infor­ma­tio­nen und klare Anweisun­gen. Das Pferd sym­bol­isiert das Unter­be­wusst­sein. Es wird von Trieben bes­timmt, ist ohne Plan und lässt sich leicht ablenken. Um sich in eine bes­timmte Rich­tung zu bewe­gen, braucht es einen Anreiz, der seinen Bedürfnis­sen entspricht. Durch die Gestal­tung des Weges sollte es ihm zudem möglichst leicht gemacht wer­den, in die gewün­schte Rich­tung zu laufen, während die andere versper­rt wird.

Fahren­stueck verdeut­lichte das Mod­ell durch prak­tis­che Tipps: Zur Moti­va­tion des „Pfer­des“ empfehle es sich, bei der Auswahl von PSA neben Funk­tion­al­ität auch auf Tragekom­fort, Gewicht und modis­ches Design zu acht­en. Vorge­set­zte soll­ten zudem ein Vor­bild abgeben und eben­falls die geforderte PSA nutzen. Ein Ans­porn für den „Reit­er“ sei, wenn er an der Erprobung der PSA beteiligt werde. Bei ihm sollte ein Bewusst­sein dafür geschaf­fen wer­den, dass seine Gesund­heit wichtig ist und er sie von sich aus schützen will. Psy­chol­o­gisch nutzbar sei auch die natür­liche Neugi­er der Men­schen. Nicht zulet­zt führe ein alt­bekan­ntes Mod­ell, was wir alle ver­lernt hät­ten, zum Erfolg: „Moti­va­tion hat auch viel mit Lob und Tadel zu tun. Ver­mit­teln Sie den Beschäftigten Anerken­nung fürs Mit­machen“, emp­fahl Fahren­stueck. „Vielle­icht habe ich Ihnen geholfen, das The­ma PSA von ein­er anderen Seite zu sehen.“

Zentrale Steuerung

Das The­ma Arbeitss­chutz auf eine andere Ebene zu stellen, legte auch Lars Schmitt, Senior Sales Man­ag­er bei EcoIn­tense, seinen Zuhör­ern nahe. Sein Abschlussvor­trag drehte sich um die Möglichkeit, mit inte­gri­erten Man­age­mentsys­te­men den Arbeitss­chutz im Unternehmen nach­haltig und zukun­ftssich­er zu gestal­ten. Der Vorteil eines solchen Sys­tems: Statt Gefahrstof­flis­ten in ver­schiede­nen Abteilun­gen zu führen oder Betrieb­san­weisun­gen immer wieder neu zu for­mulieren seien alle rel­e­van­ten Dat­en zen­tral ver­füg­bar und stets aktuell. „Sobald ein neues Gesetz den Bun­desrat passiert hat, wer­den von uns umge­hend die Neuerun­gen eingepflegt.“

21 Aussteller vor Ort

Das i‑Tüpfelchen zum viel­seit­i­gen Pro­gramm bildete die gut besuchte Begleitausstel­lung der Tagung. In den Vor­tragspausen nutzten die Teil­nehmer die Gele­gen­heit zu einem Rundgang bei den 21 PSA-Anbi­etern, die den State oft the Art in ver­schiede­nen Ein­satzbere­ichen präsen­tierten.

Fol­gende Aussteller waren vor Ort vertreten: 3m, Ampri, Ass­mann GmbH, DEP Stoko, Dronik Arbeitss­chutz, Ecoin­tense, Elten GmbH, Flokk GmbH, (Busissnes Seat­ing), HB Pro­tec­tive, Heiko Müller Arbeitss­chutz, Hon­ey­well Safe­ty, IGEFA, Kanas, Kee Safe­ty, Mar­tor, Mewa, Peter Greven Phys­io­derm, Preis­ing, Steitz Secu­ra, Uni­ver­sum Ver­lag, Uvex


Besucherstimmen

 

„Ich bin zum ersten Mal beim ‚Tag der PSA‘ – aus Inter­esse an den aktuellen Weit­er­en­twick­lun­gen und weil es uns ein Anliegen ist, unseren Mitar­beit­er den best­möglichen Schutz in Sachen Aus­rüs­tung zu bieten. Natür­lich habe ich auch selb­st mit PSA zu tun: Als ver­ant­wortlich­er Einkäufer bei der Hafen Nürn­berg-Roth GmbH, Betreiberge­sellschaft des Logis­tik­stan­dortes bay­ern­hafen Nürn­berg, steuere ich unter anderem die Anschaf­fung von per­sön­lich­er Schutzaus­rüs­tung.

Die Ver­anstal­tung ist in jedem Fall sehr inter­es­sant. Beson­ders infor­ma­tiv waren die Aus­führun­gen zur neuen PSA-Verord­nung. Regel­recht begeis­tert hat mich der Vor­trag von Dr. Urs Schnei­der vom Fraun­hofer-Insti­tut: Wir sind zwar kein Pro­duk­tions­be­trieb, aber ger­ade bei der Instand­hal­tung unser­er 337 Hek­tar großen Infra­struk­tur sind unsere Mitar­beit­er kör­per­lich stark gefordert und kön­nten im Umgang mit den enor­men Gewicht­en Unter­stützung gebrauchen. Den Ein­satz von Exoskelet­ten kön­nte ich mir gut vorstellen – wobei es wohl noch einige Jahre dauern wird, bis diese reg­ulär ver­füg­bar sind. Neben dem Vor­tragspro­gramm war natür­lich auch die Begleitausstel­lung beson­ders infor­ma­tiv für mich. Mir hat auch der Ver­anstal­tung­sort sehr gut gefall­en.“

Michael März, Dis­po­si­tion Kran­be­trieb, Einkauf / Mate­ri­al­lager, Hafen Nürn­berg-Roth GmbH

 

„Der Vor­trag zur PSA-Verord­nung war gut und enthielt inter­es­sante Neuigkeit­en. Wir gehen ja in die Betriebe, um diese zu berat­en. Von daher ist es für uns wichtig, neue Pro­duk­te und Entwick­lun­gen am Markt zu ken­nen. Auch der Zukun­ft­saus­blick war span­nend – hier sollte man die Entwick­lung jedoch kri­tisch im Auge behal­ten. Bis­lang haben wir immer darauf hingear­beit­et, Belas­tun­gen zu ver­ringern. Die Entwick­lung von Exoskelet­ten kön­nte jet­zt dazu führen, wieder mehr Leis­tung zu erwarten. Dabei darf man nicht vergessen, dass in diesen Kon­struk­tio­nen immer Men­schen steck­en. Außer­dem war zu hören und zu sehen, dass diese Geräte Bewe­gun­gen ver­langsamen. Was ist, wenn jemand damit hin­fällt? Bei diesem The­ma sind aus mein­er Sicht noch viele Fra­gen offen. Der Vor­trag hat in jedem Fall zum Nach­denken angeregt. Neben dem Pro­gramm war auch die Begleitausstel­lung für uns inter­es­sant. Unter den Teil­nehmern befind­en sich zwar viele bekan­nte Gesichter, aber die Begeg­nung hier ist ide­al für einen wech­sel­seit­i­gen Aus­tausch.“

Thorsten Fietz, Auf­sichtsper­son Region Mitte/Süd, Arbeitss­chutz und Präven­tion, Unfal­lver­sicherung Bund und Bahn

 

„Die Ver­anstal­tung war sehr infor­ma­tiv. Was mich haupt­säch­lich inter­essiert hat, waren die Sicher­heitss­chuhe für Dia­betik­er. Bei uns in der Fir­ma haben wir auch ein paar Fälle, das heißt, es gibt dies­bezüglichen Bedarf. Die intel­li­gente PSA von mor­gen ist hinge­gen Zukun­ftsmusik und momen­tan noch kein The­ma für uns. Es war aber auf­schlussre­ich, eine Vorstel­lung von diesen Entwick­lun­gen zu bekom­men. In der Begleitausstel­lung haben wir uns eben­falls umge­se­hen und unseren Liefer­an­ten für Hand­schuhe getrof­fen – eine angenehme Über­raschung!

Wir waren zum ersten Mal bei dieser Ver­anstal­tung. Da wir aus Nagold kom­men, han­delte es sich sozusagen um ein Heim­spiel. Gut möglich, dass wir beim drit­ten ‚Tag der PSA‘ wieder dabei sind. Unser heutiger Besuch hat sich in jedem Fall gelohnt – auch die Verpfle­gung war gut.“

Brigitte Wid­mann, Einkauf PSA, Häfele GmbH & Co.KG

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