Beschäftigte im Arbeitsprozess halten. Europäische Woche „Gesunde Arbeitsplätze für jedes Alter“ -
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Europäische Woche „Gesunde Arbeitsplätze für jedes Alter“

Beschäf­tigte im Arbeits­pro­zess halten

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) hilft dabei, Beschäftigte lange im Arbeitsprozess halten. Foto: © Doris Leuschner - BG BAU
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Fast 42 Prozent der gewerb­lich Beschäf­tig­ten im Bauhaupt­ge­werbe gingen 2016 wegen teil­weise oder voller Erwerbs­min­de­rung mit 56 Jahren vorzei­tig in Rente. Zudem entfie­len rund 50 Prozent der aner­kann­ten Berufs­krank­hei­ten im Bauge­werbe auf Berufs­tä­tige, die zwischen 46 und 65 Jahren alt sind. Das teilte die Berufs­ge­nos­sen­schaft der Bauwirt­schaft (BG BAU) am 23. Okto­ber 2017 anläss­lich des Starts der Euro­päi­schen Woche „Gesunde Arbeits­plätze für jedes Alter“ der Euro­päi­schen Agen­tur für Sicher­heit und Gesund­heits­schutz am Arbeits­platz (EU-OSHA) mit.

Hand­lungs­be­darf am Bau

Die Zahlen machen deut­lich, dass im Baube­reich drin­gen­der Hand­lungs­be­darf bei der alterns­ge­rech­ten Gestal­tung von Arbeits­plät­zen und bei der Präven­tion von gesund­heit­li­chen Risi­ken besteht“, so Klaus-Richard Berg­mann, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der BG BAU. Das Alter der Berufs­tä­ti­gen im Bauhaupt­ge­werbe liegt bei Eintritt des Renten­ver­sor­gungs­fal­les seit Jahren im Durch­schnitt bei rund 60 Jahren, das ist dem aktu­el­len Jahres­be­richt der SOKA-BAU zu entneh­men. Das vorzei­tige Ausschei­den vieler Beschäf­tig­ter ist oft die Folge gesund­heit­li­cher Beein­träch­ti­gun­gen oder von Berufs­krank­hei­ten.

BG BAU hilft bei der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung

Nicht zuletzt der Fach­kräf­te­man­gel stellt die Baubran­che vor die Aufgabe, Beschäf­tigte möglichst lange gesund im Arbeits­pro­zess zu halten. Unver­zicht­ba­res vorhan­de­nes Know-how geht verlo­ren, wenn die Beschäf­tig­ten früh­zei­tig ausschei­den“, ergänzte Berg­mann. Ein wich­ti­ges Instru­ment, um körper­li­che Belas­tun­gen am Arbeits­platz zu ermit­teln, ist die Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung.

Dabei unter­stüt­zen Exper­ten der BG BAU die Baube­triebe. Und sie bera­ten über konkrete Maßnah­men, wie das Mauern mit Versetz­hil­fen, den Einsatz von Rücken­stütz­ge­rä­ten, Mini­k­ra­nen, Arbeits­büh­nen sowie vibra­ti­ons­ge­dämpfte Abbruch­häm­mer, um arbeits­be­dingte Belas­tun­gen zu verrin­gern und die Leis­tungs­fä­hig­keit älte­rer Arbeit­neh­mer zu sichern.

Ergo­no­mie und mehr

Ergo­no­mi­sche Maßnah­men wie diese tragen dazu bei, die Arbeits­plätze gesund zu gestal­ten und gesund­heit­li­che Risi­ken für junge und ältere Beschäf­tigte zu verrin­gern. Unter www.bgbau.de infor­miert die BG BAU zudem über finan­zi­elle Zuschüsse zuguns­ten ihrer Mitglieds­be­triebe für ergo­no­mi­sche Produkte wie zum Beispiel Bord­stein­ver­setz­ge­räte oder Flie­sen­le­ger­ti­sche.

Darüber hinaus zeigt eine Daten­bank ergo­no­mi­sche Hilfs­mit­tel (link) für verschie­dene Bran­chen sowie Präven­ti­ons­an­ge­bote und Tipps, um die Belas­tun­gen bei der Arbeit zu redu­zie­ren.

Weitere Infor­ma­tio­nen zur Euro­päi­schen Woche unter

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