Besser jeden kleinen Kratzer ins Verbandbuch eintragen. Versicherungsschutz -
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Versicherungsschutz

Besser jeden klei­nen Krat­zer ins Verband­buch eintra­gen

Um Probleme mit dem Versicherungsschutz zu vermeiden, empfiehlt die BG ETEM, jede kleine Wunde ins Verbandbuch einzutragen. Foto: © Robert Kneschke - stock.adobe.com
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Egal ob großer oder klei­ner Krat­zer, Miss­ge­schick oder größere Verlet­zung: Alles sollte in das Verband­buch einge­tra­gen werden. Nur so sind Beschäf­tigte auf der siche­ren Seite, falls später Fragen zum Versi­che­rungs­schutz auftau­chen. Darauf weist die Berufs­ge­nos­sen­schaft Ener­gie Textil Elek­tro Medi­en­er­zeug­nisse (BG ETEM) hin.

Kleine Verlet­zun­gen, etwa ein Schnitt mit dem Messer in den Finger, sind in vielen Betrie­ben keine Selten­heit. Oft reicht ein Pflas­ter. Aber manch­mal wird aus dem klei­nen Schnitt auch mehr, beispiels­weise im Falle einer Infek­tion.

Dann ist es gut, wenn bereits die kleine Schnitt­ver­let­zung in das Verband­buch einge­tra­gen wurde. Denn häufig ist die Frage zu klären, ob es sich bei der Entzün­dung um einen Arbeits­un­fall handelt.

Auch kleine Verlet­zun­gen vermer­ken

Die Berufs­ge­nos­sen­schaft Ener­gie Textil Elek­tro Medi­en­er­zeug­nisse (BG ETEM) gibt deshalb den Tipp, auch kleine Verlet­zun­gen konse­quent in das Verband­buch einzu­tra­gen. Der Eintrag beschreibt, was passiert ist und wann es sich ereig­net hat.

Darüber hinaus liefert das Verband­buch auch Hinweise für die Vermei­dung von Arbeits­un­fäl­len. Wenn beispiels­weise bei einer bestimm­ten Tätig­keit immer wieder Schnitt­ver­let­zun­gen passie­ren, sollte geprüft werden, ob etwas dage­gen getan werden kann, zum Beispiel andere Messer einge­setzt werden können.

Das Verband­buch

Ein Verband­buch gibt idea­ler­weise vor, was einge­tra­gen werden muss, zum Beispiel Zeit­punkt, Ort, Unfall­her­gang und Art der Verlet­zung. Übri­gens muss es nicht unbe­dingt ein Buch sein, eine Liste oder eine Datei ist auch möglich.

Wich­tig ist nur: Der Daten­schutz muss einge­hal­ten werden. Das Verband­buch darf also nicht offen für jeden zugäng­lich sein und muss fünf Jahre aufbe­wahrt werden.

Infos, welche Daten genau notiert werden müssen, sowie ein Verbandbuch-Beispiel gibt es hier.

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