Gefährlicher Heuschnupfen: Antiallergiemittel können müde machen
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Gefährlicher Heuschnupfen

Anti­all­er­gie­mit­tel können müde machen

Foto: © rainbow33 - stock.adobe.com
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Nies­at­ta­cken und tränende Augen gehö­ren für heuschnup­fen­ge­plagte Menschen zum Früh­jahr dazu. Medi­ka­mente lindern zwar die Symptome, doch insbe­son­dere Auto­fah­rer soll­ten auf die Neben­wir­kun­gen achten: Die Exper­ten von TÜV SÜD warnen vor einem sorg­lo­sen Umgang mit anti­all­er­gi­schen Mitteln, die Müdig­keit hervor­ru­fen können.

Jeder fünfte Erwach­sene in Deutsch­land leidet an Heuschnup­fen. Die meis­ten Aller­gi­ker reagie­ren auf die Pollen von Bäumen, Sträu­chern oder Gräsern. Von April bis August ist Hoch­sai­son für den Pollen­flug. Typi­sche Symptome sind geschwol­lene und tränende Augen, eine laufende Nase und stän­di­ger Nies­reiz. Gefähr­lich beim Auto­fah­ren ist der Nies­re­flex, denn während des Niesens sind die Augen geschlos­sen und der Fahrer lenkt somit blind.

Viele Aller­gi­ker grei­fen zu Medi­ka­men­ten, um die Beschwer­den zu lindern. Andrea Häuß­ler, TÜV SÜD‐Expertin warnt: „Selbst rezept­freie Medi­ka­mente können müde machen und das Reak­ti­ons­ver­mö­gen deut­lich einschrän­ken. Das ist ein Risiko, das im Stra­ßen­ver­kehr zur echten Gefahr werden kann.“ Daher Medi­ka­mente möglichst abends vor dem Schla­fen­ge­hen einneh­men und bei Müdig­keit nicht Auto­fah­ren.

Abhilfe durch Pollen­fil­ter im Auto

Eine echte Hilfe sind Filter im Auto, die die Pollen daran hindern ins Wagen­in­nere zu gelan­gen. Diese Pollen­fil­ter gehö­ren heute meist zum Seri­en­um­fang oder können zumin­dest als Option dazu bestellt werden. Wer keinen Filter im Auto hat, sollte bei einer Werk­statt klären, ob sich dieser even­tu­ell nach­rüs­ten lässt. Wich­tig ist, den Filter regel­mä­ßig nach Herstel­ler­vor­ga­ben austau­schen zu lassen. Denn dieser setzt sich mit der Zeit zu und behin­dert dann die Luft­zir­ku­la­tion im Auto. Zusätz­lich soll­ten Schie­be­dach und Fens­ter in der Pollen­sai­son stets geschlos­sen blei­ben. Ein weite­rer Tipp der TÜV Süd‐Experten: Aller­gi­ker verstauen in dieser Jahres­zeit ihre Jacke besser im Koffer­raum, damit anhaf­tende Pollen nicht ins Wagen­in­nere gelan­gen. Darüber hinaus soll­ten sie nicht unter Bäumen parken. Das Fahr­zeug ist dann oft mit Pollen und Blüten über­sät und der direkte Kontakt mit dem Blüten­staub verschlim­mert die Beschwer­den.

www.tuev-sued.de

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