Gepulste inkohärente optische Strahlung. Forschungsergebnisse veröffentlicht -
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Forschungsergebnisse veröffentlicht

Gepulste inko­hä­rente opti­sche Strah­lung

Gepulste inkohärente optische Strahlung: Ein Gutachten gibt einen Überblick über Wissensstand und Regelsetzungsdefizite. Foto: © j1w1 - stock.adobe.com
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Um den Schutz von Beschäf­tig­ten vor Gefähr­dun­gen durch opti­sche Strah­lungs­quel­len weiter zu verbes­sern, initi­ierte die Bundes­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) ein Forschungs­pro­jekt, zu dem nun das „Gutach­ten zur biolo­gi­schen Wirk­sam­keit gepuls­ter inko­hä­ren­ter opti­scher Strah­lung“ veröf­fent­licht wurde. Es liefert einen Über­blick über die biolo­gi­schen Wirkun­gen inko­hä­ren­ter opti­scher Strah­lung, bewer­tet das Gefähr­dungs­po­ten­zial für Auge und Haut, verdeut­licht den aktu­el­len Stand von Forschung und Regel­set­zung und weist auf Kennt­nis­lü­cken hin.

Das Expo­si­ti­ons­grenz­wert­kon­zept der Arbeits­schutz­ver­ord­nung zu künst­li­cher opti­scher Strah­lung basiert für gepulste inko­hä­rente opti­sche Strah­lung auf biolo­gi­schen Schä­di­gungs­me­cha­nis­men konti­nu­ier­li­cher Expo­si­tion. Mitt­ler­weile ist aller­dings bekannt, dass gepulste inko­hä­rente opti­sche Strah­lung eine höhere Erbgut­schä­di­gung hervor­ru­fen kann. Außer­dem werden für die Beur­tei­lung der Gefähr­dung durch gepulste inko­hä­rente opti­sche Strah­lung unter ande­rem Rege­lun­gen aus dem Bereich der Laser­strah­lung verwen­det. Deren Über­trag­bar­keit ist histo­risch begrün­det, für moderne Strah­lungs­quel­len aber nicht ausrei­chend wissen­schaft­lich nach­ge­wie­sen.

Ziel des Gutach­tens ist einen Über­blick über den wissen­schaft­li­chen Forschungs­stand zu Gesund­heits­ge­fähr­dun­gen durch inko­hä­rente opti­sche Strah­lung zu geben und die gegen­wär­ti­gen natio­nal und inter­na­tio­nal vorlie­gen­den Fest­le­gun­gen von Expo­si­ti­ons­grenz­wer­ten verglei­chend darzu­stel­len. Auf dieser Basis kommt das Gutach­ten zu dem Ergeb­nis, dass, anders als für konti­nu­ier­li­che Strah­lung, der bishe­rige Wissens­stand nicht ausreicht, um wissen­schaft­lich fundiert das vorhan­dene Grenz­wert­kon­zept im Hinblick auf gepulste inko­hä­rente opti­sche Strah­lung über­ar­bei­ten zu können. Daher macht es Vorschläge für weiter­ge­hende Expe­ri­mente und zeigt auf, wie die Ergeb­nisse aus Unter­su­chun­gen mit gepuls­ter inko­hä­ren­ter opti­scher Strah­lung an biolo­gi­schen Gewe­ben und Struk­tu­ren grund­sätz­lich auf das mensch­li­che Auge und die Haut über­tra­gen werden können.

Das Gutach­ten im PDF-Format gibt es im Inter­net­an­ge­bot der BAuA unter www.baua.de/publikationen

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