Im Praktikum und beim Ferienjob. Gesetzlicher Unfallschutz -
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Gesetzlicher Unfallschutz

Im Prak­ti­kum und beim Feri­en­job

Praktikum, Ferienjob
Praktikanten und Ferienjobber stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Foto: © industrieblick - stock.adobe.com
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Die Ferien nutzen viele junge Menschen dazu, ihr Taschen­geld mit einem Aushilfs­job aufzu­bes­sern. Oder sie schnup­pern per Prak­ti­kum in verschie­dene Berufe hinein. Wie ist es hier um den gesetz­li­chen Unfall­si­che­rungs­schutz bestellt?

Klar ist: Während eines Prak­ti­kums oder Feri­en­jobs stehen Schü­le­rin­nen, Schü­ler und Studie­rende unter dem Schutz der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung. Dabei ist es egal wie lange das Prak­ti­kum bezie­hungs­weise das Arbeits­ver­hält­nis dauert oder wie hoch dies entlohnt wird.

Unbe­zahlte Prak­tika sind – wie Mini-Jobs – auch gesetz­lich unfall­ver­si­chert. „Zustän­dig bei einem Unfall während der Arbeit bezie­hungs­weise auf den Hin- und Rück­we­gen ist die für das Unter­neh­men zustän­dige Unfall­kasse oder Berufs­ge­nos­sen­schaft“, erklärt Jörg Zervas, Leiter der Abtei­lung Reha­bi­li­ta­tion und Entschä­di­gung bei der Unfall­kasse Rheinland-Pfalz. Der Unfall­ver­si­che­rungs­schutz für die Versi­cher­ten ist beitrags­frei. Die Kosten trägt – wie für jeden ande­ren Beschäf­tig­ten auch – das Unter­neh­men.

Für Arbeit­ge­ber inter­es­sant:

Der Versi­che­rungs­schutz besteht auto­ma­tisch ab dem ersten Tag der betrieb­li­chen Tätig­kei­ten und auf allen erfor­der­li­chen Wegen von und zur Firma – ohne Anmel­dung und zusätz­li­che Mitglieds­bei­träge.

Aushil­fen und Feri­en­job­ber unbe­dingt einwei­sen!

Aushil­fen und Feri­en­job­ber soll­ten ausführ­lich einge­wie­sen werden oder nur Aufga­ben zuge­wie­sen bekom­men, die sie auch ohne quali­fi­zierte Anlei­tung bewäl­ti­gen können. Denn gerade uner­fah­re­nen Hilfs­kräf­ten passie­ren häufig Unfälle. Zu beach­ten ist auf jeden Fall das Jugend­ar­beits­schutz­ge­setz, das regelt, ab welchem Alter Schü­ler wie lange arbei­ten dürfen.

Bei versi­cher­ten Unfäl­len über­nimmt die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung die Kosten für Heil­be­hand­lung, Reha­bi­li­ta­tion und Pflege. Bei schwe­ren Unfäl­len mit blei­ben­den Schä­den erhal­ten Versi­cherte eine entspre­chende Rente.

Kein gesetz­li­cher Unfall­ver­si­che­rungs­schutz im Ausland

Wer einen Feri­en­job oder ein Prak­ti­kum im Ausland annimmt, ist in der Regel nicht über die deut­sche gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung abge­si­chert. Das gilt auch dann, wenn es sich bei dem Betrieb um ein deut­sches Unter­neh­men handelt. Die Betrof­fe­nen soll­ten sich deshalb vor der Abreise über die Absi­che­rung bei Arbeits­un­fäl­len im Gast­land infor­mie­ren.

www.ukrlp.de

www.kuvb.de

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