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App gegen dicke Luft

Lüften leicht gemacht

Ein Mangel an Kohlendioxid in der Luft verursacht Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Leistungsverlust – lüften hilft. Foto: © Africa Studio - stock.adobe.com
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Kopf­schmer­zen, Müdig­keit, Konzen­tra­ti­ons­man­gel, Leis­tungs­ver­lust – zu viel Kohlen­di­oxid (CO2) in Räumen kann die Gesund­heit beein­träch­ti­gen. Das Insti­tut für Arbeits­schutz der Deut­schen Gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung (IFA) und die Unfall­kasse Hessen (UKH) haben deshalb mit dem CO2-Timer eine App entwi­ckelt, die für jeden fens­ter­be­lüf­te­ten Raum den rich­ti­gen Lüftungs­zeit­punkt und die opti­male Lüftungs­fre­quenz ermit­telt – in Schu­len, Büros, Semi­nar­räu­men oder sogar in priva­ter Umge­bung.

CO2-Magel schwächt Leis­tungs­fä­hig­keit, Konzen­tra­tion und Wohl­be­fin­den

Die mensch­li­che Atmung ist Haupt­quelle für CO2 in Innen­räu­men. In gerin­ger Konzen­tra­tion ist CO2 ungif­tig, es behin­dert aber die Sauer­stoff­auf­nahme im Körper. Erhöhte CO2-Werte in der Umge­bungs­luft können deshalb beispiels­weise zu Kopf­schmer­zen führen. Probleme treten vor allem dort auf, wo viele Perso­nen über längere Zeit in geschlos­se­nen, rela­tiv klei­nen Räumen zusam­men sind. Dort leiden dann häufig Leis­tungs­fä­hig­keit, Konzen­tra­tion und Wohl­be­fin­den.

Regel­mä­ßi­ges Lüften ist die einfachste Schutz­maß­nahme gegen die Effekte von zu viel CO2″, sagt Dr. Simone Peters, Gefahr­stoff­ex­per­tin im IFA. „Das wird im Eifer des Gefech­tes leider häufig verges­sen, oder es wird einfach viel zu selten gelüf­tet.“

Lüftungs­zeit schnell berech­net

Abhilfe soll der neue kosten­lose CO2-Timer schaf­fen, den das IFA gemein­sam mit der UKH für Android und Apple entwi­ckelt hat. Aus Perso­nen­zahl, Aufent­halts­dauer und Raum­vo­lu­men errech­net die App die voraus­sicht­li­che CO2-Konzen­tra­tion und gibt an, wann und wie oft gelüf­tet werden soll. Die ermit­telte Zeit lässt sich als Timer setzen, der an die Lüftung erin­nert.

Peters: „Laut Arbeits­stät­ten­recht soll ein Wert von 0,1 Volu­men­pro­zent (1.000 ppm) CO2 in der Raum­luft nicht über­schrit­ten werden, um fit und aufmerk­sam zu blei­ben. Mit unse­rer App kann dieser Wert über­all einge­hal­ten werden, vor allem dort, wo gelernt und gear­bei­tet wird.“

Der Rech­ner basiert auf den Ergeb­nis­sen einer Studie der Unfall­kasse Nordrhein-Westfalen (UK NRW), die CO2-Konzen­tra­tio­nen während 720 Unter­richts­stun­den in 111 Schu­len gemes­sen hat. Verglei­che haben gezeigt, dass die Ergeb­nisse für die Sekun­dar­stufe auch auf den Büro­be­reich über­trag­bar sind.

Die App CO2-Timer  gibt es für

www.dguv.de

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