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Wiederverwendung gebrauchter Tonerkartuschen schont die Umwelt

Tonerkartuschen
6.300 Tonnen Treibhausgas weniger durch ReUse-Strategie

Eine konsequente ReUse-Strategie bei Tonerkartuschen kommt der Umwelt sehr zu Gute. Foto: © alho007 - stock.adobe.com
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Welchen konkreten Beitrag die pro­fes­sionelle Auf­bere­itung und Wiederver­wen­dung gebrauchter Ton­erkar­tuschen zum Kli­ma- und Ressourcenschutz leis­tet? Dazu führte das Fraun­hofer-Insti­tut für Umwelt‑, Sicher­heits- und Energi­etech­nik UMSICHT im Auf­trag des Umwelt­di­en­stleis­ters Inter­seroh eine Studie durch.

Das Ergeb­nis: Durch die Rück­nahme von 1,4 Mio. Ton­erkar­tuschen hat Inter­seroh im Jahr 2017 rund 6.300 Ton­nen Treib­haus­gase­mis­sio­nen einges­part – das entspricht dem jährlichen Schad­stoff-Ausstoß von 3.530 Autos.

Laut der Studie des Fraun­hofer-Insti­tuts für Umwelt‑, Sicher­heits- und Energi­etech­nik UMSICHT spart die Wiederver­wen­dung ein­er einzi­gen Kar­tusche gegenüber der Neupro­duk­tion 4,49 kg Treib­haus­gase­mis­sio­nen ein. Außer­dem wer­den pro Kar­tusche 9,39 kg Primär­res­sourcen geschont.

ReUse-Strategie auch für Elektroaltgeräte

Zum Ver­gle­ich: Die stof­fliche Ver­w­er­tung ein­er defek­ten Kar­tusche spart 0,41 kg Treib­haus­gase­mis­sio­nen und 1,94 kg Ressourcen ein. Die Unter­suchung liefert damit den Beleg für die Umweltvorteile ein­er kon­se­quenten ReUse-Strate­gie, wie sie auch die Poli­tik ein­fordert: Nach dem Willen der Bun­desregierung sollen gebrauchte Ton­erkar­tuschen kün­ftig ver­stärkt wieder­auf­bere­it­et und neu befüllt wer­den; eine entsprechende Verord­nung zur Behand­lung von Elek­troalt­geräten ist in Arbeit.

Die Inter­seroh Prod­uct Cycle GmbH stellt bere­its seit vie­len Jahren ver­schiedene Sam­mel­sys­teme für leere Druck­er­pa­tro­nen und Ton­erkar­tuschen zur Ver­fü­gung. 2017 nahm sie ins­ge­samt rund 1,4 Mil­lio­nen gebrauchte Kar­tuschen zurück. Davon wurde die Hälfte wieder­auf­bere­it­et; die anderen 50 Prozent gin­gen auf­grund von Beschädi­gun­gen oder man­gels Nach­frage meist ins stof­fliche Recy­cling. Durch diese Ver­w­er­tung­sprax­is wur­den nach Berech­nun­gen des Fraun­hofer-Insti­tuts rund 6.300 Ton­nen Treib­haus­gase­mis­sio­nen und 13.100 Ton­nen Primär­res­sourcen eingespart.

www.umsicht.fraunhofer.de

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