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Sicher durchs Getüm­mel

Straßenkarneval beginnt
Sicher durchs Getüm­mel

Foto: © Christian Müller - stock.adobe.com
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Die dies­jäh­rige Karne­vals­ses­sion ist am Höhe­punkt ange­kom­men! Bei all dem Spaß lauern inmit­ten des närri­schen Getüm­mels auch so einige Gefah­ren. Im Folgen­den einige Tipps.

Erkäl­tun­gen und Grippe

Die Bundes­zen­trale für gesund­heit­li­che Aufklä­rung (BZgA) weist auf Erkäl­tun­gen mit Husten und Schnup­fen oder die echte Grippe (Influ­enza) hin. Zur Vermei­dung entspre­chen­der Anste­ckun­gen empfiehlt sie folgende Hygie­ne­tipps:

 

  •  Beim Husten und Niesen ein Einweg­ta­schen­tuch verwen­den und dies anschlie­ßend entsor­gen. Dabei Abstand von ande­ren halten und sich abwen­den.
  • Ist kein Taschen­tuch griff­be­reit, in die Armbeuge niesen oder husten.
  • Nur aus dem eige­nen Glas trin­ken und eige­nes Besteck benut­zen.
  • Schmin­ku­ten­si­lien wie Lippen­stifte nicht gemein­sam verwen­den.
  • Regel­mä­ßig und gründ­lich die Hände mit Seife waschen, insbe­son­dere nach dem Toilet­ten­gang, vor dem Essen, nach dem Nase­put­zen und beim Nach­hau­se­kom­men.
  • Mit unge­wa­sche­nen Händen möglichst nicht das Gesicht, insbe­son­dere Mund, Augen oder Nase berüh­ren und keine Spei­sen anfas­sen.

(www.infektionsschutz.de/hygienetipps/, www.infektionsschutz.de/haendewaschen/, www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/)

Unfälle und Brände

Der deut­sche Feuer­wehr­ver­band (DFV) weist auf Unfälle und Brände hin und rät beim Besuch von Karne­vals­sit­zun­gen und ‑umzü­gen:

 

  • Infor­mie­ren Sie sich im Vorfeld und auch während der Veran­stal­tung über die Wetter­lage. Smartphone-Apps wie NINA oder KatWarn sind hier­bei hilf­rei­che Mittel.
  • Tragen Sie keine Masken oder Kostüme aus leicht brenn­ba­rem Mate­rial.
  • Auch wenn es bei der Jagd nach „Kamelle“ und ande­rem Wurf­ma­te­rial heiß hergeht – halten Sie bei Umzü­gen ausrei­chen­den Abstand zu den Fest­wa­gen.
  • Genie­ßen Sie Alko­hol in Maßen. Unfälle und Erkran­kun­gen durch Trun­ken­heit sind die häufigs­ten Ursa­chen für Einsätze des Rettungs­diens­tes im Umfeld von Fest­ver­an­stal­tun­gen – etwa nach dem Sturz in Glas­scher­ben.
  • Parken Sie verant­wor­tungs­be­wusst, halten Sie die Rettungs­wege frei!
  • Viele Feuer­weh­ren helfen ehren­amt­lich bei der Absi­che­rung von Karne­vals­um­zü­gen mit. Bitte unter­stüt­zen Sie diese Einsatz­kräfte, indem Sie sie nicht bei ihrer Arbeit behin­dern.
  • Ob Feuer, Verkehrs­un­fall oder rettungs­dienst­li­cher Notfall: Alar­mie­ren Sie die Feuer­wehr über den kosten­freien Notruf 112. Soziale Medien oder E‑Mail sind kein Weg zur schnel­len Hilfe!

www.feuerwehrverband.de

Auto unbe­dingt stehen lassen!

Der Deut­scher Verkehrs­si­cher­heits­rat rät zudem, dass Auto unbe­dingt stehen zu lassen, wenn man zu tief ins Glas geschaut hat. Auch der Rest­al­ko­hol am nächs­ten Tag sei nicht zu unter­schät­zen, so die DVR-Pressesprecherin Julia Fohmann: „Wer nachts um 3 Uhr mit 1,5 Promille ins Bett geht, hat morgens um 9 Uhr noch immer deut­lich Rest­al­ko­hol im Blut und sollte auf keinen Fall Auto fahren.“

Bereits mit 0,3 Promille und damit verbun­de­nen Ausfall­erschei­nun­gen geht die Recht­spre­chung von einer rela­ti­ven Fahr­un­tüch­tig­keit aus, die straf­recht­li­che Konse­quen­zen nach sich ziehen kann. Ab 0,5 Promille Blut­al­ko­hol drohen bereits 500 Euro Bußgeld, ein Monat Fahr­ver­bot und zwei Punkte im Flens­bur­ger Fahr­eig­nungs­re­gis­ter (FAER).

Die Grenze der abso­lu­ten Fahr­un­tüch­tig­keit liegt bei 1,1 Promille. In diesem Fall wird die Fahr­erlaub­nis für mindes­tens ein Jahr entzo­gen. Hinzu kommen drei Punkte im FAER, zudem droht eine Freiheits- oder Geld­strafe.

Für Fahr­an­fän­ger und Fahr­an­fän­ge­rin­nen in der Probe­zeit sowie Pkw Fahrende unter 21 Jahren ist Alko­hol abso­lut verbo­ten. Verstöße werden mit 250 Euro und einem Punkt im FAER geahn­det. Die Probe­zeit verlän­gert sich außer­dem von zwei auf vier Jahre und es muss auf eigene Kosten ein spezi­el­les Aufbau­se­mi­nar besucht werden.

Auch wer alko­ho­li­siert auf dem Fahr­rad erwischt wird, muss mit Konse­quen­zen rech­nen: Sind 1,6 Promille erreicht, gilt ein Radfah­rer als abso­lut fahr­un­tüch­tig. Neben einem Bußgeld wird eine Medizinisch-Psychologische Unter­su­chung (MPU) zur Fahr­eig­nung aufer­legt und die Fahr­erlaub­nis kann entzo­gen werden.

Übri­gens ist die Poli­zei zwischen Weiber­fast­nacht und Ascher­mitt­woch verstärkt unter­wegs und führt Alko­hol­kon­trol­len durch“, warnt die DVR-Sprecherin. „Wer Alko­hol getrun­ken hat, sollte sein Auto immer stehen lassen und mit öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln oder dem Taxi nach Hause fahren“, empfiehlt Fohmann. Nur dann könne Karne­val ohne Reue gefei­ert werden.

www.dvr.de

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