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TU Dresden entwickelt Roboter, die Gas erschnüffeln und Gefahren beseitigen können

Sniff-Bots für gefährliche Umgebungen
TU Dresden entwickelt Roboter, die Gas erschnüffeln und Gefahren beseitigen können

Sniff-Bot-Roboter sollen im Schwarm unterschiedliche Sichten und Perspektiven der Gefahrenlage übetragen. Foto: © Waltenegus Dargie, TUD
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Wo gefährliche Gase sind, soll­ten Men­schen sich fern­hal­ten. Bei Unfällen, Katas­tro­phen oder der Besei­t­i­gung von Kriegss­chä­den sollen daher kün­ftig Robot­er – soge­nan­nte Sniff-Bots – Gase qua­si erschnüf­feln und zugle­ich die Gefahr beseitigen.

An der TU Dres­den startete kür­zlich das Pro­jekt SNIFFBOT. Wis­senschaftler von sieben Pro­fes­suren entwick­eln Meth­o­d­en und Tech­nolo­gien für den Ein­satz von gass­chnüf­fel­nden Robot­ern in gefährlichen Umgebungen.

Einsatz aus der Ferne

Die soge­nan­nten Sniff-Bots lassen sich aus der Ferne bedi­enen und sollen den Ein­satz und die Gefährdung von Men­schen unnötig machen. Dazu wer­den sowohl Drohnen als auch Fahrro­bot­er mit Bio- und Mikrosen­soren aus­ges­tat­tet. Find­et der Sniff-Bot giftiges Gas, kann sich ein Men­sch aus sicher­er Ent­fer­nung mit dem Robot­er verbinden und ihn steuern, die Gegend inspizieren und im Ide­al­fall die Quelle des gifti­gen Gas­es ver­siegeln oder entfernen.

Unterschiedliche Sichten per Schwarm

Die Forschungs- und Entwick­lungsauf­gaben sind kom­plex: Der Robot­er muss dem Men­schen nicht nur das Sehen und Hören über Kam­eras und Mikro­fone ermöglichen, son­dern auch das „Fern-Schnüf­feln” mit mod­ern­ster Gas-Sen­sorik und das „Fern-Arbeit­en” über Robot­er­arme und ‑hände beherrschen.

Sniff-Bots sollen im Schwarm zum Ein­satz kom­men. Dadurch erhal­ten Anwen­der unter­schiedliche Sicht­en und Per­spek­tiv­en, sodass sie die Lage opti­mal ein­schätzen kön­nen. Zen­tral sind hier­bei die drei Schnittstellen für die Kom­mu­nika­tion und Interaktion:

  • der Robot­er mit der physis­chen Umgebung
  • mehrere Robot­er untereinander
  • zwis­chen Robot­er und Menschen

Komplexe Produktionsanlagen beherrschen

Das SNIFF­BOT-Sys­tem ist für vielfältige Anwen­dun­gen geeignet, zum Beispiel bei Verkehrsun­fällen, Über­flu­tun­gen und Katas­tro­phen. Darüber hin­aus entwick­elt die TU Dres­den damit eine wichtige neue Grund­la­gen­tech­nolo­gie zur Beherrschung kom­plex­er Pro­duk­tion­san­la­gen für die Indus­trie, ins­beson­dere in den Bere­ichen Mikrochips, Chemie und Maschinenbau.

www.tu-dresden.de

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