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Umsetzung derzeit nicht so einfach

Gute Vorsätze fürs neue Jahr
Umsetzung derzeit nicht so einfach

Foto: © Michael - stock.adobe.com
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Lock­down, Kon­tak­tbeschränkun­gen – Auch auf die guten Vorsätze und deren Umset­zung wirkt sich die Coro­n­a­pan­demie aus. So fiel es 51 Prozent der Men­schen in diesem Jahr schw­er­er, ihre Vorhaben für 2020 umzuset­zen. Nur 19 Prozent fiel es leichter. Das ist das Ergeb­nis ein­er repräsen­ta­tiv­en For­sa-Umfrage mit mehr als 3.500 Befragten im Auf­trag der DAK-Gesund­heit. Die Studie zeigt außer­dem: Auch 2021 wün­schen sich mehr als 60 Prozent weniger Stress, mehr Zeit für die Fam­i­lie sowie Kli­ma- und Umweltschutz. Unter­schiede gibt es je nach Alter und Geschlecht.

Der Hälfte der Befragten gelang es in diesem Jahr, die gesteck­ten Ziele länger als drei Monate durchzuhal­ten, weit­ere 23 Prozent hiel­ten zumin­d­est zwei bis drei Monate durch. 51 Prozent fiel es jedoch schw­er­er angesichts der Pan­demie, die Vorhaben umzuset­zen. Für 29 Prozent hat­ten Lock­down und Kon­tak­tbeschränkun­gen keinen Ein­fluss auf ihr Durch­hal­tev­er­mö­gen. Nur 19 Prozent gaben an, dass es Ihnen leichter fiel als in den Vorjahren.

Weniger Stress beliebtester Vorsatz für 2021

Auf der Hitliste der guten Vorsätze für 2021 liegt Stress­ab­bau mit 65 Prozent an der Spitze. Mehr Zeit für Fam­i­lie und Fre­unde wün­schen sich 64 Prozent der Befragten. 63 Prozent möcht­en sich umwelt- beziehungsweise kli­mafre­undlich­er ver­hal­ten. Auf Platz vier lan­det der Vor­satz, sich mehr zu bewe­gen oder Sport zu treiben (60 Prozent). Hier zeigt sich der stärk­ste Anstieg um vier Prozent­punk­te im Ver­gle­ich zum Vor­jahr. 53 Prozent möcht­en sich gesün­der ernähren. Um zwei Prozent­punk­te zurück­ge­gan­gen ist hinge­gen der Wun­sch, abzunehmen.

Corona-Einfluss auf Vorsätze für nächstes Jahr

Auf die Frage, ob sie sich manche Dinge für das Jahr 2021 bewusst nicht vornehmen, weil sie sich in diesen Zeit­en nicht oder nur schw­er umset­zen lassen, gibt es unter den Befragten ein geteiltes Bild. Für 49 Prozent trifft das zu, 51 Prozent hinge­gen stre­it­en es ab. Klar­er ist die Hal­tung allerd­ings bei den älteren Befragten über 60 Jahre. Hier set­zen sich 57 Prozent bewusst keine Vorsätze, weil sie der Mei­n­ung sind, diese in Zeit­en von Coro­na nicht oder nur schw­er umset­zen zu können. 

Mit Abstand am häu­fig­sten (70 Prozent) motiviert die Befragten ihr per­sön­lich­es Empfind­en, sich ver­stärkt um ihre Gesund­heit zu küm­mern. Für etwa jeden Zweit­en sind eine akute Erkrankung oder die Auf­forderung vom Arzt der Grund, gesün­der zu leben. 41 Prozent sind motiviert, wenn der Part­ner einen dazu Anstoß gibt. Mehr als jed­er Vierte (28 Prozent) sieht Ange­bote der eige­nen Krankenkasse als hil­fre­ich an.

Handy- oder Computerabstinenz mittlerweile Klassiker bei Vorsätzen

Das Ein­schränken der Handy- oder Com­put­er­nutzung ist mit­tler­weile ein neuer Klas­sik­er der guten Vorsätze. 28 Prozent und damit ein Prozent­punkt mehr als im Vor­jahr nehmen sich vor, in Zukun­ft weniger online zu sein. Män­ner und Frauen liegen hier gle­ichauf. Das The­ma Alko­hol treibt vor allem Män­ner um: 18 Prozent von ihnen haben den Vor­satz, 2021 weniger Alko­hol zu trinken. Bei den Frauen sind es 12 Prozent. Diese möcht­en hinge­gen vor allem mehr Zeit für sich selb­st. 55 Prozent der Frauen geben das als guten Vor­satz an, bei den Män­nern sind es 48 Prozent.

Unter­schiede zeigen sich auch in den ver­schiede­nen Alters­grup­pen: Jün­gere nehmen sich beson­ders häu­fig vor, auf die Umwelt zu acht­en (73 Prozent). Das ist ein Anstieg um vier Prozent­punk­te im Ver­gle­ich zum Vor­jahr. Die Men­schen in der soge­nan­nten Rush­hour des Lebens zwis­chen 30 und 44 Jahren wollen ver­mehrt Zeit mit der Fam­i­lie und Fre­un­den ver­brin­gen (74 Prozent). Stress­ab­bau ist für die Alters­gruppe der 45 bis 59-jähri­gen beson­ders wichtig (70 Prozent). Umwelt- beziehungsweise kli­mafre­undlich­es Ver­hal­ten ist auch bei älteren Men­schen ab 60 Jahren beson­ders beliebt. Mit 59 Prozent ist dies der meist­ge­nan­nte Vor­satz in dieser Altersgruppe. 

Hier die Hitliste Guter Vorsätze für 2021:

  1. Stress ver­mei­den oder abbauen (65 Prozent)
  2. Mehr Zeit für Familie/Freunde (64 Prozent)
  3. Umwelt- bzw. kli­mafre­undlich­er ver­hal­ten (63 Prozent)
  4. Mehr bewegen/Sport (60 Prozent)
  5. Gesün­der ernähren (53 Prozent)
  6. Mehr Zeit für mich selb­st (51 Prozent)
  7. Abnehmen (34 Prozent)
  8. Weniger Handy, Com­put­er, Inter­net (28 Prozent)
  9. Sparsamer sein (28 Prozent)
  10. Weniger fernse­hen (20 Prozent)
  11. Weniger Alko­hol trinken (15 Prozent)
  12. Rauchen aufgeben (11 Prozent) 

Für die repräsen­ta­tive Bevölkerung­sum­frage hat das For­sa Insti­tut 3.510 Men­schen Zeitraum 29. Okto­ber bis 24. Novem­ber 2020 befragt.

www.dak.de

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