So wenig Verkehrstote wie noch nie. Unfallverhütungsbericht Straßenverkehr 2016/2017 -
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Unfallverhütungsbericht Straßenverkehr 2016/2017

So wenig Verkehrs­tote wie noch nie

2017 starben so wenige Menschen wie noch nie bei Verkehrsunfällen in Deutschland. Foto: © Michael Rosenwirth - stock.adobe.com
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2017 star­ben 3.180 Menschen bei Verkehrs­un­fäl­len in Deutsch­land. Dies waren 26 Verkehrs­tote oder 0,8 Prozent weni­ger als 2016 – so wenige wie noch nie seit Beginn der Verkehrs­zäh­lung 1950. Das geht aus dem Unfall­ver­hü­tungs­be­richt Stra­ßen­ver­kehr 2016/2017 des Bundes­mi­nis­te­ri­ums für Verkehr und digi­tale Infra­struk­tur hervor. Im ersten Halb­jahr 2018 sank die Zahl der Verkehrs­to­ten um weitere 3,3 Prozent.

Gründe für den Rück­gang der Verkehrs­to­ten­zah­len sieht das Bundes­mi­nis­te­rium für Verkehr und digi­tale Infra­struk­tur unter ande­rem in der Moder­ni­sie­rung des Handy‐Verbots am Steuer samt Erwei­te­rung um Tablets und der Anpas­sung der Rettungs­gas­sen­bil­dung.

Außer­dem treibe das Bundes­mi­nis­te­rium tech­no­lo­gi­sche Verbes­se­run­gen voran. 90 Prozent der Unfälle gehen auf mensch­li­ches Versa­gen zurück – daher stecke viel Poten­zial zur Unfall­ver­mei­dung in vernetz­ten und auto­ma­ti­sier­ten Fahr­zeu­gen. Diese Systeme werden erforscht und entwi­ckelt, etwa auf dem Digi­ta­len Test­feld Auto­bahn A 9, und intel­li­gente Stra­ßen­ver­kehrs­in­fra­struk­tur erprobt. Jüngs­tes Beispiel für eine Maßnahme im Bereich Fahr­zeug­tech­nik: die Aktion Abbie­ge­as­sis­tent – 17 offi­zi­elle Sicher­heits­part­ner konn­ten dafür bereits gewon­nen werden.

Lang­fris­tige Zahlen zu Verkehrs­to­ten

Insge­samt sank die Zahl der Verkehrs­to­ten zwischen 2011 und 2017 um 20 Prozent. Im Vergleich zu 2001 ist ein Rück­gang von über 50 Prozent, im Vergleich zu 1991 ein Rück­gang um über 70 Prozent zu verzeich­nen. Für verschie­dene Grup­pen von Verkehrs­teil­neh­mern sank die Zahl der Verkehrs­to­ten zwischen 2000 und 2017 folgen­der­ma­ßen:

  • Bei Auto­fah­rern um -67 Prozent
  • Bei Fahr­rad­fah­rern um -42 Prozent
  • Bei Fußgän­gern um -51 Prozent
  • Bei Motor­rad­fah­rern um -38 Prozent (Kraft­rä­der mit amtl. Kenn­zei­chen)
  • Bei Kraft­fah­rern um -40 Prozent
  • Bei Kindern um -75 Prozent
  • Bei Senio­ren um -24 Prozent
  • Bei jungen Fahrern um -77 Prozent

Die größ­ten Poten­ziale zur weite­ren Reduk­tion sieht das Minis­te­rium bei Land­stra­ßen­un­fäl­len für Pkw und Motor­rä­der sowie bei Unfäl­len inner­orts bei Kolli­sio­nen mit Fußgän­gern und Radfah­rern.

www.bmvi.de

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