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Wissen­schaft­li­che Erkennt­nisse und betrieb­li­che Lösungs­an­sätze

Mehr Bewegung beim Arbeiten
Wissen­schaft­li­che Erkennt­nisse und betrieb­li­che Lösungs­an­sätze

Foto: © Andrey Popov - stock.adobe.com
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Bewe­gungs­man­gel sowie lange Sitz­zei­ten am Arbeits­platz und in der Frei­zeit erhö­hen das Risiko für Erkran­kun­gen des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoff­wech­sels wie beispiels­weise Diabe­tes. Der Work­shop „Gesund­heits­ge­fähr­dung durch langes Sitzen am Arbeits­platz“ der Bundes­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) und der Charité Univer­si­täts­me­di­zin präsen­tierte wissen­schaft­li­che Erkennt­nisse und zeigte ausge­wählte betrieb­li­che Lösungs­an­sätze für auf, die Bewe­gung fördern und langes Sitzen am Arbeits­platz vermei­den helfen. Die Ergeb­nisse liegen jetzt in Form einer zwei­tei­li­gen Doku­men­ta­tion vor.

Risi­ken durch langes Sitzen

Langes Sitzen kann nicht nur zu Beschwer­den des Bewe­gungs­ap­pa­rats führen. Die damit verbun­dene körper­li­che Unter­for­de­rung erhöht auch das Risiko für Über­ge­wicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabe­tes vom Typ II. Die Möglich­kei­ten der Präven­tion dieser Erkran­kun­gen in der betrieb­li­chen Praxis sind bisher nicht bzw. noch nicht ausrei­chend ausge­schöpft. In Teil 1 der Workshop-Dokumentation werden die wissen­schaft­li­chen Erkennt­nisse zur Gesund­heits­ge­fähr­dung durch lange, wenig unter­bro­chene Sitz­zei­ten am Arbeits­platz aufge­zeigt. Wissens­lü­cken gibt es vor allem zur Wirk­sam­keit unter­schied­li­cher Inter­ven­ti­ons­stra­te­gien. Auch sind in diesem Zusam­men­hang Unter­schiede zwischen Männern und Frauen unzu­rei­chend doku­men­tiert.

Lösungs­an­sätze aus der betrieb­li­chen Praxis

Der zweite Teil der Doku­men­ta­tion stellt Lösungs­an­sätze aus der betrieb­li­chen Praxis vor. Sie sind in Deutsch­land aktu­ell stär­ker von Maßnah­men der Bewe­gungs­för­de­rung geprägt als von Maßnah­men, die darauf abzie­len, langes Sitzen zu unter­bre­chen. Neben der Bewe­gungs­för­de­rung durch dyna­mi­sche Arbeits­sta­tio­nen werden zwei weitere Beispiele, die zu Bewe­gung am Arbeits­platz auffor­dern, vorge­stellt. Insge­samt erscheint es erfolg­ver­spre­chend, wenn bei entspre­chen­den Maßnah­men Arbeits­ge­stal­tung und Verhal­tensprä­ven­tion sowie die Ziele Bewe­gungs­för­de­rung und Sitz­re­duk­tion mitein­an­der verbun­den werden.

Work­shop im Rahmen Projekts Sitting@work

Der Work­shop fand im Rahmen des vom Bundes­mi­nis­te­rium für Bildung und Forschung geför­der­ten Projek­tes Sitting@work statt, das die Wirkung von Dauer­sit­zen und körper­li­cher Inak­ti­vi­tät am Arbeits­platz auf kardio­me­ta­bo­li­sche Risi­ko­fak­to­ren und Endpunkte unter der Berück­sich­ti­gung gender­sen­si­bler Aspekte erforscht.

Ergeb­nisse des BAuA-Projektbündels „Körper­li­che Inak­ti­vi­tät am Arbeits­platz“ gibt es ebenso wie die beiden Doku­men­ta­tio­nen des Work­shops „Gesund­heits­ge­fähr­dung durch langes Sitzen am Arbeits­platz“ unter

www.baua.de/dok/8661026

 

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