Zecken sind wieder aktiv!. Jetzt schon Impfschutz in Risikogebieten -
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Jetzt schon Impfschutz in Risikogebieten

Zecken sind wieder aktiv!

Sobald es draussen wärmer wird, werden sie wieder aktiv: Zecken. Foto: © Daniel Strauch - stock.adobe.com
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Sobald das Ther­mo­me­ter einige Plus­grade erreicht, werden Zecken aktiv. Sie können durch einen Stich verschie­dene Erre­ger über­tra­gen, darun­ter die FSME-Viren. In den Risi­ko­ge­bie­ten für FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) sollte daher bereits jetzt an den Impf­schutz gegen FSME gedacht werden.

 

Risi­ko­ge­biete für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Das Risiko einer Infek­tion mit FSME ist in Deutsch­land vor allem in Baden-Württemberg und Bayern, aber auch im südli­chen Hessen (Oden­wald) und im südöst­li­chen Thürin­gen beson­ders hoch. Außer­dem betrof­fen sind die Land­kreise Marburg-Biedenkopf (in Mittel­hes­sen), Saar-Pfalz-Kreis (im Saar­land), Birken­feld (in Rheinland-Pfalz) und Vogt­land­kreis (in Sach­sen). Die Bundes­zen­trale für gesund­heit­li­che Aufklä­rung (BZgA) infor­miert auf ihrem Inter­net­por­tal über die FSME-Impfung und gibt mit dem Plakat „FSME-Risikogebiete in Deutsch­land“ Auskunft über die aktu­el­len Gefah­ren­zo­nen.

Die BZgA-Leiterin Dr. Heidrun Thaiss, dazu: „Ein Impf­schutz gegen FSME wird allen Menschen empfoh­len, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder arbei­ten und sich in der Natur aufhal­ten. Auch wer Urlaub in einem solchen Gebiet plant, sollte sich recht­zei­tig impfen lassen.“

FSME in Deutsch­land

Im letz­ten Jahr wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) mehr als 480 FSME-Fälle in Deutsch­land gemel­det, so viele wie seit 2007 nicht mehr. FSME-Viren können eine Entzün­dung des Gehirns, der Hirn­häute oder des Rücken­marks hervor­ru­fen. Erwach­sene erkran­ken meist schwe­rer als Kinder.

Impf­schutz gegen FSME

Der Aufbau eines länger anhal­ten­den Schut­zes gegen FSME erfolgt mit drei Impfun­gen. Nach dem übli­chen Impf­schema wird ein bis drei Monate nach der ersten Impfung die zweite verab­reicht. Ein kurz­zei­ti­ger Impf­schutz besteht ab etwa 14 Tagen nach der zwei­ten Impfung.

Für einen länge­ren Schutz ist eine dritte Impfung nötig. Sie erfolgt – je nach Impf­stoff – nach weite­ren fünf bzw. neun bis zwölf Mona­ten. Eine erste Auffri­schung wird nach drei Jahren empfoh­len, weitere abhän­gig vom Alter alle drei bis fünf Jahre. Kinder können ab ihrem ersten Geburts­tag geimpft werden.

Zusätz­li­cher Schutz vor Zecken

Da Zecken deutsch­land­weit zum Beispiel auch Borre­liose über­tra­gen können, soll­ten sich alle – auch außer­halb von FSME-Risikogebieten – bei Aufent­halt in der Natur zusätz­lich vor Zecken schüt­zen. Damit Zecken, die im Gras, Gebü­sch oder Unter­holz sitzen, möglichst nicht zuste­chen können, soll­ten

  • lange Hosen und
  • langärm­lige Ober­teile,
  • Strümpfe
  • sowie festes Schuh­werk

getra­gen werden.

Auch zecken­ab­wei­sende Mittel bieten einen gewis­sen Schutz, aller­dings nur kurz­zei­tig.

Nach einem Aufent­halt im Freien und mögli­chem Kontakt mit Zecken soll­ten Körper und Klei­dung sorg­fäl­tig abge­sucht und gefun­dene Zecken zügig entfernt werden.

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