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Ein Interview zur richtigen Verwendung von Mund-Nase-Bedeckungen steht auf der Seite kommmitmensch der DGUV

DGUV informiert
Mund-Nase-Bedeckungen richtig verwenden

Betriebe sollten beim Einkauf von Mund-Nase-Bedeckungen auf einige Dinge achten. (Foto: © Marc Wiegelmann – stock.adobe.com)
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Ob beim Einkauf oder in der Bahn, Mund-Nase-Bedeck­un­gen (MNB) oder „Com­mu­ni­ty-Masken” gehören in der Coro­na-Krise zum All­t­ag. Das bet­rifft auch das Beruf­sleben. Die DGUV informiert darüber, was Betriebe und Beschäftigte bei der Ver­wen­dung von Mund-Nase-Bedeck­un­gen beacht­en sollten.

Im beru­flichen Bere­ich soll­ten Mund-Nase-Bedeck­un­gen gemäß des SARS-CoV-2- Arbeitss­chutz­s­tan­dards immer dann getra­gen wer­den, wenn der Sicher­heitsab­stand von 1,5 Metern nicht gewährleis­tet und Atem­schutz als Per­sön­liche Schutzaus­rüs­tung nicht vorgeschrieben ist.

Betriebe sollen ihren Beschäftigten MNB in diesen Fällen zur Ver­fü­gung stellen. Beim Einkauf ist unter anderem darauf zu acht­en, dass Hin­weise zur sicheren Ver­wen­dung, Reini­gung und Entsorgung vor­liegen, die Mund-Nase-Bedeck­un­gen aus hautverträglichen Tex­tilien beste­hen sowie möglichst mehrlagig mit hoher Faden­dichte gefer­tigt sind.

Nutzung bei Vorerkrankung

Kön­nen auch Beschäftigte, die eine Erkrankung der Atemwege oder des Herz-Kreis­lauf-Sys­tems haben, eine Mund-Nase-Bedeck­ung bei der Arbeit tragen?

„Das Gewebe eines Mund-Nase-Schutzes oder ein­er OP-Maske beein­trächtigt nicht die Sauer­stof­fauf­nahme in den Kör­p­er”, sagt Dr. Vera van Kam­p­en, wis­senschaftliche Mitar­bei­t­erin im Kom­pe­tenz-Zen­trum Medi­zin des Insti­tuts für Präven­tion und Arbeitsmedi­zin der DGUV (IPA): „Wie stark dadurch die Atmung erschw­ert wird, hängt von der Art und Dichte des Gewebes ab. Bei kör­per­lich­er Belas­tung erhöht sich die Atemar­beit zusät­zlich. Per­so­n­en, die zu ein­er Risiko­gruppe gehören und gesund­heitlich vor­be­lastet sind, kön­nen das Für und Wider des Tra­gens ein­er Mund-Nase-Bedeck­ung mit ihrem Arzt oder dem Betrieb­sarzt besprechen. Generell soll­ten sie unnötige Kon­tak­te mei­den und vor allem auf den Schutz­ab­stand von min­destens 1,5 Metern zu anderen Per­so­n­en achten.”

Das voll­ständi­ge Inter­view mit Dr. Vera van Kam­p­en vom IPA zu der Frage, was Betriebe und Beschäftigte bei der Ver­wen­dung von Mund-Nase-Bedeck­un­gen beacht­en soll­ten, ste­ht auf der Web­site von kom­m­mit­men­sch, der Präven­tion­skam­pagne von Beruf­sgenossen­schaften, Unfal­lka­ssen und der DGUV.

Atemschutz‑, OP-Maske oder MNB: Um die Einord­nung der ver­schiede­nen Maske­narten zu erle­ichtern, hat das Insti­tut für Arbeitss­chutz der Deutschen Geset­zlichen Unfal­lver­sicherung (IFA) eine Über­sichts­grafik erstellt, die die Unter­schiede auf einen Blick deut­lich macht.

 

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