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Für Beschäftigte der Bauwirtschaft

Online­test ermit­telt Gefahr durch UV-Strahlung

Für einen längeren Aufenthalt in der Sonne ist dieser Beschäftigte nicht ausreichend geschützt. Er sollte einen Helm mit Nackenschutz und eine UV-Schutzbrille tragen. (Foto: © auremar – stock.adobe.com)
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Mit hoch­som­mer­li­chen Tempe­ra­tu­ren nimmt auch das Gesund­heits­ri­siko für Beschäf­tigte der Bauwirt­schaft zu. Tempe­ra­tu­ren über 30 Grad Celsius sowie ultra­vio­lette Strah­lung können sich nega­tiv auf das Herz-Kreislaufsystem und die Haut auswir­ken. Umso wich­ti­ger ist der rich­tige Schutz vor Hitze und UV-Strahlung. Darauf weist die Berufs­ge­nos­sen­schaft der Bauwirt­schaft (BG BAU) hin. Der Arbeits­me­di­zi­ni­sche Dienst der BG BAU (AMD der BG BAU) klärt auf und bietet Vorsor­ge­un­ter­su­chun­gen zur Früh­erken­nung von weißem Haut­krebs an. Mithilfe eines Online-Tools können Versi­cherte darüber hinaus ihr indi­vi­du­el­les Gefähr­dungs­po­ten­zial ermit­teln.

Weißer Haut­krebs, ausge­löst durch UV-Strahlung, ist die häufigste ange­zeigte Berufs­krank­heit in der Bauwirt­schaft. Ein Groß­teil der Verdachts­an­zei­gen betrifft dabei den Kopf. Umso wich­ti­ger ist der Schutz vor der Sonnen­strah­lung durch geeig­nete Maßnah­men. Neben tech­ni­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Schutz­maß­nah­men wie zum Beispiel dem Einsatz von Sonnen­se­geln, der Verla­ge­rung der Arbei­ten in die Morgen­stun­den oder dem Durch­set­zen regel­mä­ßi­ger Pausen, spielt auch das indi­vi­du­elle Verhal­ten eine große Rolle. „Wich­tig ist es, viel zu trin­ken – mindes­tens zwei bis drei Liter am Tag“, erklärt dazu Dr. Anette Wahl-Wachendorf, ärzt­li­che Direk­to­rin des AMD der BG BAU. „Das Arbei­ten in der Sonne lässt sich auf Baustel­len nicht vermei­den. Deshalb müssen sich die Beschäf­tig­ten vor der Sonne mit langer Klei­dung aus geeig­ne­ten Mate­ria­lien, mit Helmen mit Nacken­schutz oder UV-Schutzbrillen schüt­zen. Auch Sonnen­schutz­mit­tel mit einem Mindest­schutz­fak­tor von 30 sind ein Muss.“

Um krebs­ver­däch­tige Haut­ver­än­de­run­gen früh­zei­tig zu erken­nen, bietet der AMD der BG BAU außer­dem eine Vorsor­ge­un­ter­su­chung für alle Beschäf­tig­ten der Bauwirt­schaft und bauna­her Dienst­leis­tun­gen an. „Gerade der soge­nannte Weiße Haut­krebs hat, wird er früh erkannt, gute Heilungs­chan­cen“, betont Dr. Wahl-Wachendorf.

Auch die Versi­cher­ten selbst können dazu beitra­gen, dass Haut­krebs gar nicht erst entsteht – durch präven­tive Maßnah­men ebenso wie durch aufmerk­sa­mes Prüfen der eige­nen Haut. In Abstim­mung mit der Arbeits­ge­mein­schaft Derma­to­lo­gi­sche Präven­tion der Deut­schen Krebs­hilfe hat die BG BAU den „Selbst­test Haut­krebs“ entwi­ckelt. Der Test gibt eine erste Einschät­zung zum indi­vi­du­el­len Gefähr­dungs­po­ten­tial und macht auf mögli­che Fakto­ren für eine Erkran­kung aufmerk­sam. Weitere Infor­ma­tio­nen stehen hier.

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