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Unfall im Home­of­fice

Toilettengang nicht versichert
Unfall im Home­of­fice

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Wer im Home­of­fice auf die Toilette geht, ist im Fall eines Unfalls nicht durch die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung geschützt. Das hat das Sozi­al­ge­richt München entschie­den. Der Kläger war auf dem Rück­weg vom heimi­schen WC in sein Büro auf der Treppe gestürzt und hatte sich den Fuß gebro­chen. Das Unglück wollte er als Arbeits­un­fall geltend machen, was das Gericht jedoch ablehnte. Während Arbeit­neh­mer beim Gang zur Toilette im Betrieb versi­chert sind, greift der Unfall­ver­si­che­rungs­schutz nicht, wenn der Beschäf­tigte im Home­of­fice arbei­tet. Der Arbeit­ge­ber habe dort keinen Einfluss auf die Sicher­heit der Einrich­tung, so die Argu­men­ta­tion der Rich­ter.

(Urteil des Sozi­al­ge­richts München vom 4.7.2019, Az. S 40 U 227/18)

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