Startseite » Aktuelles » Recht und Regelwerk »

Unfall im Homeoffice

Toilettengang nicht versichert
Unfall im Homeoffice

Anzeige

Wer im Home­of­fice auf die Toi­lette geht, ist im Fall eines Unfalls nicht durch die geset­zliche Unfal­lver­sicherung geschützt. Das hat das Sozial­gericht München entsch­ieden. Der Kläger war auf dem Rück­weg vom heimis­chen WC in sein Büro auf der Treppe gestürzt und hat­te sich den Fuß gebrochen. Das Unglück wollte er als Arbeit­sun­fall gel­tend machen, was das Gericht jedoch ablehnte. Während Arbeit­nehmer beim Gang zur Toi­lette im Betrieb ver­sichert sind, greift der Unfal­lver­sicherungss­chutz nicht, wenn der Beschäftigte im Home­of­fice arbeit­et. Der Arbeit­ge­ber habe dort keinen Ein­fluss auf die Sicher­heit der Ein­rich­tung, so die Argu­men­ta­tion der Richter.

(Urteil des Sozial­gerichts München vom 4.7.2019, Az. S 40 U 227/18)

Anzeige
Gewinnspiel

Newsletter

Jet­zt unseren Newslet­ter abon­nieren

Meistgelesen

Jobs
Sicherheitsbeauftragter
Titelbild Sicherheitsbeauftragter 10
Ausgabe
10.2020
ABO
Sicherheitsingenieur
Titelbild Sicherheitsingenieur 10
Ausgabe
10.2020
ABO
Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de