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Öffentliche Einrichtungen

Schutz bei extre­men Gefah­ren­si­tua­tio­nen

Foto: © CrimeScene - stock.adobe.com
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Die Vornor­men der Reihe DIN VDE V 0827 „Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS)“  wurden um den Teil 3 ergänzt. Sie bieten eine wich­tige Orien­tie­rungs­hilfe für Planer und Entschei­der. Zudem ermög­li­chen sie ein struk­tu­rier­tes und trans­pa­ren­tes Risi­ko­ma­nage­ment bei Anschlä­gen, Gewalt­ta­ten und Amok.

Der Schutz bei extre­men Gefah­ren­si­tua­tio­nen wie Gewalt­ta­ten, Anschlä­gen oder Amok­läu­fen ist beson­ders für öffent­li­che Einrich­tun­gen wie Behör­den, Einkaufs­zen­tren oder Bahn­hö­fen ein aktu­el­les und wich­ti­ges Thema. Um die Sicher­heit für die Bevöl­ke­rung zu erhö­hen, haben die Exper­ten von VDE|DKE jetzt die Vornor­men der Reihe DIN VDE V 0827 „Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS)“ ergänzt und bieten damit Planern und Verant­wort­li­chen von öffent­li­chen Einrich­tun­gen einen Leit­fa­den für ein pass­ge­naues und struk­tu­rier­tes Risi­ko­ma­nage­ment bei Gefah­ren­si­tua­tio­nen.

Für den Alarm­fall müssen alle Abläufe klar gere­gelt sein. Das heißt, NGRS müssen allge­mein leicht bedien­bar und im tägli­chen Betrieb inte­griert sein. Nur dann können sie in Extrem­si­tua­tio­nen sicher bedient werden“, erklärt VDE|DKE-Geschäftsführer Michael Teige­ler. Das inter­na­tio­nale Inter­esse an den Doku­men­ten ist groß. „Die Anzahl der Anschläge und Gewalt­ta­ten nimmt leider welt­weit zu. Wir sind stolz darauf, dass wir die ersten in der inter­na­tio­na­len Normung sind, die sich dem Thema so schnell und umfas­send ange­nom­men haben. Die Doku­mente sind deshalb auch in Englisch erhält­lich“, freut sich der Normungs­chef Michael Teige­ler.

Obers­tes Ziel der NGRS: Schutz von Leib und Leben

Die Doku­mente bilden die Grund­lage für einen präzi­sen Risi­ko­ma­nage­ment­pro­zess inklu­sive indi­vi­du­el­ler Bedarfs­ana­lyse. Sie bieten damit den Verant­wort­li­chen von öffent­li­chen Einrich­tun­gen eine Orien­tie­rungs­hilfe, um NGRS profes­sio­nell zu planen und dabei Fehl­in­ves­ti­tio­nen zu vermei­den. Das Ergeb­nis sind ausfall­si­chere Maßnah­men, die die Sicher­heit bedeu­tend erhö­hen. NGRS sind dabei nicht nur für extreme Gefah­ren­si­tua­tio­nen gedacht, sondern auch für alltäg­li­che Vorfälle wie Unfälle. So bezie­hen sie beispiels­weise den Arbeits- und Brand­schutz nach den entspre­chen­den gesetz­li­chen Vorschrif­ten mit ein. Die Doku­mente berück­sich­ti­gen all diese Aspekte.

Früh auf Anschläge im Ausland reagiert

Im Jahr 2016 veröf­fent­lichte VDE|DKE bereits die Teile 1 und 2 der DIN VDE V 0827 „Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS)“ als Vornor­men, um dem Bedarf nach kurz­fris­tig verfüg­ba­ren regu­la­ti­ven Doku­men­ten zu diesem Thema Rech­nung zu tragen. In den letz­ten drei Jahren haben die Exper­ten zur besse­ren Anwend­bar­keit der Doku­mente an Anwen­dungs­bei­spie­len gear­bei­tet, die jetzt in einem neuen Teil 3 veröf­fent­licht werden. Dieser befin­det sich zurzeit im Entwurfs­sta­dium und wird demnächst als endgül­tige Version erschei­nen. Im nächs­ten Schritt brin­gen VDE|DKE die Doku­mente in die internationale/europäische Normung ein. Je nach Inter­esse der ande­ren Länder wird das Ergeb­nis eine inter­na­tio­nale, euro­päi­sche oder natio­nale Normen­reihe sein. In jedem Fall ist für diese Doku­men­ten­reihe der Status einer Normen­reihe anvi­siert und die zeit­nah erfolgte Veröf­fent­li­chung der Vornor­men gibt den geneig­ten Betrei­bern gefähr­de­ter Einrich­tun­gen jetzt schon eine Orien­tie­rungs­hilfe.

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