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Tinnitus ging nicht auf Arbeitsunfall zurück

Keine Störungen am Innenohr
Tinnitus ging nicht auf Arbeitsunfall zurück

Ein Tin­ni­tuslei­den ohne Nach­weis ander­er unfallbe­d­ingter Störun­gen am Innenohr kann nach einem Urteil des Sozial­gerichts Karl­sruhe nicht als Folge eines Arbeit­sun­falls anerkan­nt wer­den. Geklagt hat­te ein Gießereiar­beit­er, der auf ein­er Treppe aus­gerutscht und gestürzt war. Dabei hat­te er sich den Kopf und die rechte Schul­ter angestoßen. Der Mann gab an, in der Folge an einem Tin­ni­tus zu lei­den. Die deswe­gen zum Sozial­gericht Karl­sruhe erhobene Klage hat­te keinen Erfolg: Ohrg­eräusche habe der Kläger erst­mals rund fünf Wochen nach dem Unfall gegenüber den behan­del­nden Ärzten angegeben. Außer­dem fehle es am Nach­weis unfallbe­d­ingter Störun­gen des Innenohrs wie Hör­min­derung oder Schwindel. Nach medi­zinisch-wis­senschaftlichen Erken­nt­nis­sen gebe es den unfallbe­d­ingten isolierten Tin­ni­tus nicht.

(Urteil des Sozial­gerichts Karl­sruhe vom 29.06.2018, Az. S 1 U 4293/16)

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