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DSS-Umfrage bei Führungskräften

Unzu­rei­chende Risi­ko­be­herr­schung

Risikomanagement in Unternehmen verbessern
Das Risikomanagement ist in vielen Unternehmen noch verbesserungswürdig. Foto: © bfk92 - stock.adobe.com
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Als Folge von mangel­haf­tem Risi­ko­ma­nage­ment können Betriebs­stö­run­gen auftre­ten. Doch viele Führungs­kräfte erken­nen und beur­tei­len die Risi­ken, die poten­zi­ell kata­stro­phale Auswir­kun­gen auf ihren Betrieb haben können, nicht entspre­chend, so die Ergeb­nisse einer aktu­el­len Umfrage.

Auch berei­ten viele Führungs­kräfte ihr Unter­neh­men nicht ausrei­chend auf diese Risi­ken vor. Zu diesem Ergeb­nis kommt die jähr­lich durch­ge­führte welt­weite Studie von DuPont Sustainable Solu­ti­ons (DSS), für die Führungs­kräfte von Unter­neh­men befragt werden.

Risi­ko­ma­nage­ment lässt sich verbes­sern

Alte Metho­den zur Einschät­zung von Risi­ken sind im heuti­gen globa­len Geschäfts­um­feld unzu­rei­chend, wenn Führungs­kräfte die Nach­hal­tig­keit und den Erfolg ihres Unter­neh­mens sicher­stel­len wollen“, so Davide Vass­allo von DuPont Sustainable Solu­ti­ons. Denn ein Unter­neh­men erfolg­reich zu führen, ist heute komple­xer als je zuvor. Viele Führungs­kräfte müssen täglich zahl­rei­che unter­neh­mens­in­terne und externe Heraus­for­de­run­gen bewäl­ti­gen. Mit diesen Heraus­for­de­run­gen sind zahl­rei­che Risi­ken verbun­den, die erfolg­reich voraus­ge­se­hen und mini­miert werden können. Und diese Risi­ken soll­ten auch in die Geschäfts­stra­te­gie inte­griert werden.

Versäum­nisse

Die Ergeb­nisse der welt­wei­ten DSS-Umfrage 2018 über opera­ti­ves Risi­ko­ma­nage­ment unter Führungs­kräf­ten zeigen, dass die Teil­neh­mer zwar in Bezug auf die wich­tigs­ten Eigen­schaf­ten eines erfolg­rei­chen Risi­ko­ma­nage­ment­pro­gramms gene­rell über­ein­stim­men und sich ihrer Bedeu­tung durch­aus bewusst sind, es jedoch nicht schaf­fen, diese Eigen­schaf­ten in ihrem eige­nen Unter­neh­men zu imple­men­tie­ren. Dieses Versäum­nis zeigt sich an folgen­den Punk­ten:

  • Führungs­kräfte stel­len Risi­ken, die gravie­rende Zwischen­fälle zur Folge haben können, nicht ausrei­chend in den Vorder­grund. Es scheint, als würden viele Führungs­kräfte sich aufgrund der gerin­gen Häufig­keit von Zwischen­fäl­len in falscher Sicher­heit wiegen und nicht auf Anzei­chen für poten­zi­ell gravie­rende Ereig­nisse achten.
  • Die an der Umfrage teil­neh­men­den Führungs­kräfte sind sich einig, dass es wich­tig ist, Risi­ko­ma­nage­ment­sys­teme zu haben, die inte­griert sind, einan­der ergän­zen und regel­mä­ßig auf ihre Effek­ti­vi­tät über­prüft werden. Dennoch geben 44 Prozent der Umfra­ge­teil­neh­mer zu, dass Lücken in bestehen­den Syste­men eine Heraus­for­de­rung für ihr Unter­neh­men bedeu­ten.
  • Führungs­kräfte bestä­ti­gen, dass unter Mitar­bei­tern eine Kluft in Bezug auf das Manage­ment von Risi­ken besteht. Ein Vier­tel der befrag­ten Führungs­kräfte glaubt, dass ihre Mitar­bei­ter an der vorders­ten Front eine vonein­an­der abwei­chende Auffas­sung von den wich­tigs­ten Risi­ken für das Unter­neh­men haben. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) meint, auch leitende Führungs­kräfte seien sich über die wich­tigs­ten Risi­ken für das Unter­neh­men nicht einig.

Die Umfrage

Die welt­weite, jähr­lich statt­fin­dende DSS-Umfrage zum Thema Risi­ko­ma­nage­ment unter Führungs­kräf­ten vergleicht und misst den Reife­grad von Program­men für opera­ti­ves Risi­ko­ma­nage­ment in Unter­neh­men der unter­schied­lichs­ten Bran­chen. Die Umfrage beleuch­tet eben­falls die Heraus­for­de­run­gen, denen Unter­neh­men beim effek­ti­ven Risi­ko­ma­nage­ment und bei der Verbes­se­rung ihrer Unter­neh­mens­leis­tung begeg­nen.

An der von Mai bis August 2018 durch­ge­führ­ten Umfra­gen nahmen Führungs­kräfte aus mehr als 350 Unter­neh­men teil. Die Hälfte der Teil­neh­mer (52 Prozent) sind leitende Führungs­kräfte (CEO, CFO usw.), während die andere Hälfte (48 Prozent) Geschäfts­füh­rer sind. Sech­zig Prozent der teil­neh­men­den Unter­neh­men sind in mit hohen Risi­ken verbun­de­nen Bran­chen tätig, u. a. Berg­bau und Metall, Öl und Gas und der Ferti­gungs­in­dus­trie. Rund zwei Drit­tel der teil­neh­men­den Unter­neh­men sind global präsent. Vier­und­vier­zig Prozent haben ihren Firmen­sitz in Nord­ame­rika, 27 Prozent in der Region Asien-Pazifik und 24 Prozent in Europa.

 

Weitere Infor­ma­tio­nen finden Sie unter www.sustainablesolutions.dupont.com.

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