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Was müssen Unternehmen bei Corona-Verdacht oder -Erkrankung eines Mitarbeiters berücksichtigen

Corona-Fall im Betrieb
Was ist zu tun?

Bis zum Bekanntwerden der Testergebnisse muss der Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne bleiben. (Foto: © photoguns – stock.adobe.com)
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Diese Frage kann sich aktu­ell in jedem Betrieb stel­len: Was ist zu tun, wenn ein Mitar­bei­ter oder eine Mitar­bei­te­rin sich mit dem Corona-Virus infi­ziert hat oder der begrün­dete Verdacht auf eine Infek­tion besteht. Eine neue Broschüre von Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten und Unfall­kas­sen nennt die rich­ti­gen Ansprech­part­ner und gibt Hinweise, wie auch in dieser Situa­tion Sicher­heit und Gesund­heit im Unter­neh­men best­mög­lich gewahrt werden können.


Aktu­elle Meldun­gen zur Coronavirus-Pandemie finden Sie auf unse­rer Schwer­punkt­seite.


  • Ein Pande­mie­plan hilft: Auch Unter­neh­men, die noch keinen Pande­mie­plan erstellt haben, können dies jetzt noch tun. Er legt zum Beispiel fest, wer die Ansprech­part­ner im Betrieb sind und wie die interne Kommu­ni­ka­tion erfol­gen soll. Welche Hygie­ne­maß­nah­men getrof­fen werden und wie die Arbeits­ab­läufe an die neue Situa­tion ange­passt werden können.
  • Bei einem konkre­ten Corona-Verdacht soll­ten die betrof­fe­nen Beschäf­tig­ten nach Hause gehen und ihren Haus­arzt oder Haus­ärz­tin infor­mie­ren. Bis zum Bekannt­wer­den des Test­ergeb­nis­ses muss der Mitar­bei­ter oder die Mitar­bei­te­rin in häus­li­cher Quaran­täne blei­ben.
  • Im Betrieb soll­ten alle Kontakt­flä­chen der betrof­fe­nen Person von unter­wie­se­nen Reini­gungs­kräf­ten zunächst gründ­lich gerei­nigt werden. Eine Desin­fek­tion von Ober­flä­chen nach Konta­mi­na­tion durch COVID-19 erkrankte Perso­nen kann eine Verbrei­tung des Erre­gers redu­zie­ren.
  • Es ist wich­tig, die Perso­nen, die unmit­tel­bar Kontakt zu der Verdachts­per­son hatten, zu ermit­teln. Sollte sich der Verdacht einer Erkran­kung bestä­ti­gen, müssen die Namen dieser Perso­nen an das Gesund­heits­amt über­mit­telt werden.
  • Der Haus­arzt oder die Haus­ärz­tin entschei­det über das weitere Vorge­hen und stellt gege­be­nen­falls eine Krank­schrei­bung aus.
  • Bei einem posi­ti­ven Test­ergeb­nis meldet der Arzt das Ergeb­nis an das Gesund­heits­amt. Dieses wendet sich dann an den Betrieb und kann in Abspra­che mit dem Arbeit­ge­ber weiter Rege­lun­gen tref­fen. Der Mitar­bei­ter oder die Mitar­bei­te­rin bleibt 14 Tage in häus­li­cher Quaran­täne, sofern keine Behand­lung im Kran­ken­haus notwen­dig ist.
  • Der Arbeit­ge­ber sollte in dieser Zeit möglichst in Kontakt mit den betrof­fe­nen Beschäf­tig­ten blei­ben, um Fragen zu Frei­stel­lung, Lohn­fort­zah­lung, Heim­ar­beit oder Kontakt­per­so­nen zu klären.

Down­load der Broschüre hier.

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