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Positive Einstellung gegenüber Impfungen ist gewachsen

Neue Studiendaten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Die Zahl der Impf­be­für­wor­ter ist gewach­sen

Mehrheit der Deutschen hat eine positive Einstellung zum Impfen
Impfen? Ja, bitte: Die Zahl der Impfbefürworter in Deutschland ist gewachsen. Foto: Sklyarov - stock.adobe.com
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Immer mehr Menschen in Deutsch­land haben eine posi­tive Einstel­lung zum Impfen. Dies zeigen die neuen Daten der bundes­wei­ten Reprä­sen­ta­tiv­be­fra­gung der Bundes­zen­trale für gesund­heit­li­che Aufklä­rung (BZgA) „Einstel­lun­gen, Wissen und Verhal­ten von Erwach­se­nen und Eltern gegen­über Impfun­gen“.

Die Studi­en­da­ten bele­gen, dass 77 Prozent der Erwach­se­nen „befür­wor­tend“ oder „eher befür­wor­tend“ einer Impfung gegen­über­ste­hen, 17 Prozent haben teil­weise Vorbe­halte und sechs Prozent lehnen Impfun­gen ab. Damit ist der Anteil der Erwach­se­nen, die Impfun­gen befür­wor­ten bezie­hungs­weise eher befür­wor­ten, gestie­gen. Im Jahr 2012 lag er bei 61 Prozent.

Best­mög­li­cher Schutz

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leite­rin der BZgA, betont: „Dass immer mehr Menschen in Deutsch­land Impfun­gen posi­tiv gegen­über­ste­hen, ist eine erfreu­li­che Entwick­lung. Denn Impfun­gen sind der best­mög­li­che Schutz vor anste­cken­den Infek­ti­ons­krank­hei­ten. Unsere Studi­en­da­ten bele­gen aber auch Wissens­lü­cken – so sind die Impf­emp­feh­lun­gen gegen Masern im Erwach­se­nen­al­ter in der Gruppe der nach 1970 Gebo­re­nen nur 28 Prozent der Befrag­ten bekannt. Hier gilt es, diese Perso­nen zukünf­tig verstärkt und gezielt zu infor­mie­ren. Wir werden unsere quali­täts­ge­si­cher­ten Infor­ma­ti­ons­an­ge­bote dahin­ge­hend spezi­fisch weiter­ent­wi­ckeln.“

Vorbe­halte und Ängste

Ein Teil der Befrag­ten äußert trotz grund­sätz­li­cher Impf­be­reit­schaft Vorbe­halte und Ängste gegen­über Impfun­gen. Mehr als ein Vier­tel ließ nach eige­nen Anga­ben in den vergan­ge­nen Jahren eine oder mehrere anste­hende Impfun­gen nicht durch­füh­ren. 29 Prozent begrün­den dies mit Angst vor Neben­wir­kun­gen und 21 Prozent zwei­feln an dem Schutz der Impfung vor einer Krank­heit.

Einstel­lung der Eltern

Die Eltern­be­fra­gung im Rahmen der Studie ergab, dass die  über­wie­gende Mehr­heit der Väter und Mütter Impfun­gen als wich­tig anse­hen: 80 Prozent stehen diesen posi­tiv gegen­über. 14 Prozent geben an, dass ihre Einstel­lung gegen­über Impfun­gen teils befür­wor­tend, teils ableh­nend ist, und fünf Prozent haben eine ableh­nende Haltung. Spezi­ell den Impf­schutz von Kindern gegen Masern betrach­ten 57 Prozent der Eltern als beson­ders wich­tig und 34 Prozent als wich­tig. Acht Prozent der Befrag­ten geben an, dass er für sie nicht wich­tig sei.

Ärzte spie­len wich­tige Rolle

Den BZgA-Studiendaten zufolge kommt nach wie vor der Ärzte­schaft die Schlüs­sel­rolle bei der Aufklä­rung zu gesund­heits­re­le­van­ten Themen zu: Das persön­li­che Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin ist für nahezu alle befrag­ten Perso­nen (97 Prozent) die bevor­zugte Infor­ma­ti­ons­quelle für Impfun­gen. Eine große Mehr­heit der Befrag­ten findet es eben­falls (sehr) gut, durch ein Gespräch mit einer medi­zi­ni­schen Fach­kraft (90 Prozent) oder über Infor­ma­ti­ons­bro­schü­ren und Falt­blät­ter (74 Prozent) infor­miert zu werden.

Für die bundes­weite BZgA-Repräsentativbefragung  „Einstel­lun­gen, Wissen und Verhal­ten von Erwach­se­nen und Eltern gegen­über Impfun­gen“ wurden im Zeit­raum Juli bis Septem­ber 2018 bundes­weit 5.054 Perso­nen im Alter von 16 bis 85 Jahren befragt.

Der Ergeb­nis­be­richt der BZgA-Studie kann hier herun­ter­ge­la­den werden.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Thema Impfen gibt es unter: www.impfen-info.de

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