Die Norm für gesunde Füße. DGUV REGEL 112–191 -
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DGUV REGEL 112–191

Die Norm für gesunde Füße

Wie bleiben Füße im Beruf gesund? Foto: ©Andrea Wilhelm - stock.adobe.com
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Sicher­heits­schuhe verrin­gern nicht nur das Verlet­zungs­ri­siko am Arbeits­platz. Mit den rich­ti­gen ortho­pä­di­schen Einla­gen können zusätz­lich Berufs­krank­hei­ten oder arbeits­be­dingte Gesund­heits­ge­fah­ren wie Rücken- und Knie­be­schwer­den vermie­den werden.

Der Fuß ist das Funda­ment unse­res Körpers und dadurch eines der am meist belas­te­ten Körper­teile – vor allem beim Stehen und Gehen im Arbeits­all­tag. Häufige Schmer­zen resul­tie­rend aus Fehl­stel­lun­gen wie Senk-, Spreiz- oder Hohl­fü­ßen können zum Problem werden. Der Gang zum Ortho­pä­den bleibt für betrof­fene Perso­nen oft nicht aus. Doch was tun, wenn man Sicher­heits­schuhe am Arbeits­platz tragen muss? Auch hier gibt es eine Lösung, die das Tragen von ortho­pä­di­schen Einla­gen ermög­licht.

Sicher­heits­schuhe mit ortho­pä­di­schen Einla­gen

Alle Arbeit­neh­mer, die ortho­pä­di­sche Einla­gen bezie­hungs­weise Schuh­zu­rich­tun­gen auch im Berufs­all­tag benö­ti­gen, dürfen nur geeig­nete Sicher­heits­schuhe gemäß gülti­ger DGUV 112–191 „Benut­zung von Fuß- und Knie­schutz“ tragen. Solche Schuhe unter­lie­gen einer Baumus­ter­prü­fung und werden mit einer spezi­el­len Einlage geprüft. Andere Einla­gen wie die aus Straßen- oder Frei­zeit­schu­hen dürfen grund­sätz­lich nicht verwen­det werden, da die Innen­sohle mit dem Sicher­heits­schuh zerti­fi­ziert wird und nicht heraus­ge­nom­men werden darf.

Einige Schuh­her­stel­ler oder Händ­ler – darun­ter auch Würth Modyf – bieten deshalb DGUV zerti­fi­zierte Schuhe an. Durch ein Sani­täts­haus werden dann ortho­pä­disch indi­vi­du­ell anpass­bare Einla­gen vermes­sen. Das Sani­täts­haus muss eben­falls vom jewei­li­gen Schuh­her­stel­ler zerti­fi­ziert sein und darf die Einla­gen nur gemäß den Herstel­ler­an­ga­ben (Baumus­ter­prü­fung) anbie­ten. Die Einla­gen dürfen von Schuh­her­stel­lern unter­ein­an­der nicht getauscht werden. Die Verwen­dung ande­rer Schu­hein­la­gen, die nicht vom Schuh­her­stel­ler ange­bo­ten werden, ist somit unzu­läs­sig. Der Sicher­heits­schuh darf gegen­über dem geprüf­ten Baumus­ter in keinem Fall verän­dert werden.

Wie komme ich zu einer ange­pass­ten Sohle?

Hat der Arbeit­neh­mer einen Sicher­heits­schuh mit entspre­chen­der DGUV-Kennzeichnung ausge­wählt, geht er damit einfach zum nächs­ten örtli­chen Ortho­pä­die­schuh­ma­cher. Hier legt er das vom Ortho­pä­den ausge­stellte Rezept vor. Darauf­hin wird die Einle­ge­sohle vom jewei­li­gen Einla­gen­her­stel­ler nach dem Abdruck des Ortho­pä­die­schuh­ma­chers herge­stellt und anschlie­ßend einge­baut.

www.modyf.de/

Auto­rin: Iris Nägele
Würth MODYF GmbH & Co. KG

 

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