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Expertenkommission nimmt Arbeit auf

Initiative „Arbeit der Zukunft“
Expertenkommission nimmt Arbeit auf

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Auf Ini­tia­tive der Hans-Böck­ler-Stiftung leuchtet eine Expertenkom­mis­sion die „Arbeit der Zukun­ft“ aus. Kern­fra­gen sind: Wie kön­nen die weit­er fortschre­i­t­ende Glob­al­isierung, der tech­nis­che und der demografis­che Wan­del so gestal­tet wer­den, dass Deutsch­land ein Land mit hoher Beschäf­ti­gung und starken Unternehmen bleibt, Arbeits­be­din­gun­gen und Mitbes­tim­mung der Beschäftigten bess­er statt schlechter wer­den und sich Arbeit und Leben leichter vere­in­baren lassen? Die Kom­mis­sion wird geleit­et von der Sozi­olo­gin Prof. Dr. Ker­stin Jür­gens (Uni­ver­sität Kas­sel) und von Rein­er Hoff­mann (Vor­sitzen­der des DGB und der Hans-Böck­ler-Stiftung). Exper­tin­nen und Experten aus der Wis­senschaft, aus Vorstän­den und Betrieb­sräten großer Unternehmen und Min­is­te­rien tre­f­fen im Gremi­um auf Fach­leute aus Gew­erkschaften, Dig­i­tal- und Kreativwirtschaft und neuen Medi­en. Dies soll unter­schiedlich­ste Blick­winkel auf ein bre­ites The­men­port­fo­lio ermöglichen: Rah­menbe­din­gun-gen für die Zufrieden­heit bei der Arbeit ste­hen eben­so auf dem Pro­gramm wie Dig­i­tal­isierung, Demografis­ch­er Wan­del, Qual­i­fizierung, Gesund­heitss­chutz oder die Bil­dungschan­cen für die Beschäftigten von mor­gen. Die Kom­mis­sion hat am 21. Mai ihre Arbeit aufgenommen.

Sam­mel­band „Arbeit der Zukunft“
Wie lassen sich Fortschritts-Poten­ziale für möglichst bre­ite Teile der Bevölkerung nutzen? Wo sind dafür mehr Mit­sprache der Beschäftigten, neue Regeln und Gren­zset­zun­gen nötig? Im neuen Sam­mel­band „Arbeit der Zukun­ft“ (Cam­pus Ver­lag, ISBN 978–3593504513) steck­en Mit­glieder der Kom­mis­sion und weit­ere Exper­tin­nen und Experten aus Wis­senschaft und Gew­erkschaften das Ter­rain für die Debat­te ab. So skizziert beispiel­sweise Ker­stin Jür­gens, wie eine neue Arbeit­szeit­poli­tik die „sich abze­ich­nende Krise der Repro­duk­tion“ entschär­fen kön­nte. Prof. Dr. Michael Schu­mann und Dr. Mar­tin Kuhlmann zeigen auf, dass die zunehmend geforderte inno­v­a­tive Selb­stor­gan­i­sa­tion von Arbeit­nehmern nur funk­tion­ieren kann, wenn es gle­ichzeit­ig mehr Raum für eine demokratis­che Mitwirkung im Betrieb gibt. Prof. Dr. Claus Leggewie und Prof. Dr. Her­bert Brück­er denken über eine „echte Willkom­men­skul­tur“ und Rah­menbe­din­gun­gen für eine bessere Inte­gra­tion von Arbeitsmi­granten nach. Prof. Dr. Ger­hard Bosch liefert Ideen für eine „neue Ord­nung der Arbeit“ – von flex­i­blen Arbeit­szeit­en, die auf die unter­schiedlichen Bedürfnisse von Men­schen im Ver­lauf eines Arbeit­slebens reagieren, über eine Stärkung des Tar­if­sys­tems bis zu ein­er Beschäf­ti­gungspoli­tik, die entschlossen in die lebenslange Qual­i­fizierung von Beschäftigten investiert. Und schießlich iden­ti­fiziert Rein­er Hoff­mann zen­trale Ansatzpunk­te, um die Arbeitswelt der Zukun­ft men­schen­gerecht zu gestalten.
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