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Eine Praxishilfe gibt Tipps für erfolgreiche Unterweisungen

Broschüre
Mitmach­fak­tor bei Unter­wei­sun­gen

Der Einsatz von PSA kann gemeinsam geprobt werden. (Foto: © auremar – stock.adobe.com)
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Für viele Unter­neh­men sind Unter­wei­sun­gen bloß eine gesetz­li­che Pflicht. Mit der rich­ti­gen Kommu­ni­ka­tion können sie aber auch zu einem Mehr­wert für den betrieb­li­chen Alltag werden. Wie das geht, vermit­telt eine neue Praxis­hilfe der Kampa­gne komm­mit­mensch mit dem Titel „Gemein­sam besser kommu­ni­zie­ren: Gesprächs­for­mate für eine gute Kultur“. Sie rich­tet sich vor allem an klei­nere und mitt­lere Betriebe.
„Mit unse­ren Praxis­hil­fen zeigen wir verschie­dene Ansätze auf, wie Sicher­heit und Gesund­heit ohne großen Aufwand in die tägli­che Arbeit einflie­ßen können“, so Dr. Marlen Cosmar, Refe­ren­tin am Insti­tut für Arbeit und Gesund­heit der DGUV: „Feste Gesprächs­for­mate unter­stüt­zen den Austausch über Risi­ken und gefähr­li­che Situa­tio­nen. Dadurch wird es ganz selbst­ver­ständ­lich, Sicher­heit und Gesund­heit immer wieder mit zu beden­ken. Die Themen werden Teil der Unter­neh­mens­kul­tur – das wollen wir mit der Kampa­gne errei­chen.“

Unter­wei­sung – Themen aktiv erar­bei­ten

Eines der Gesprächs­for­mate der neuen Praxis­hilfe sind Unter­wei­sun­gen. Damit sie gelin­gen, soll­ten die Beschäf­tig­ten aktiv daran betei­ligt werden. Anstelle eines Vortrags empfiehlt die Kampa­gne komm­mit­mensch zum Beispiel Rund­gänge, bei denen sich alle Betei­lig­ten Gefah­ren­stel­len anschauen und gemein­sam an einer Lösung arbei­ten. Der Einsatz von Schutz­ein­rich­tun­gen an Maschi­nen und persön­li­chen Schutz­aus­rüs­tun­gen kann gemein­sam geprobt werden. Führungs­kräfte soll­ten die Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter dazu ermu­ti­gen, sich im Gespräch einzu­brin­gen. Das gilt auch für das Thema psychi­sche Belas­tun­gen, das am besten in einem offe­nen Dialog mit allen Betei­li­gen disku­tiert werden kann.

Medien der Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger und Mate­ria­lien wie Plakate stehen den Betrie­ben zur Verfü­gung und helfen, die Unter­wei­sung anschau­lich zu gestal­ten.
„Den Führungs­kräf­ten kommt eine beson­dere Rolle zu, wenn eine Kultur der Präven­tion im Betrieb veran­kert werden soll“, so Dr. Marlen Cosmar: „Mit der Praxis­hilfe geben wir ihnen Gesprächs­for­mate an die Hand, die sie gezielt einset­zen können, um Sicher­heit und Gesund­heit in den Arbeits­all­tag zu inte­grie­ren.“

Neben der Unter­wei­sung stellt die neue Praxis­hilfe der Kampa­gne komm­mit­mensch folgende Gesprächs­for­mate vor: Spon­tane Gesprä­che, Sicher­heits­kurz­ge­sprä­che, Sicherheits- und Gesund­heits­zir­kel, Betrieb­li­ches Vorschlags­we­sen, Akti­ons­tage zu Sicher­heit und Gesund­heit.

Die Praxis­hilfe „Gemein­sam besser kommu­ni­zie­ren: Gesprächs­for­mate für eine gute Kultur“ können Sie hier herun­ter­la­den.

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