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Neuartige multifunktionale Versorgungsmodule

Lüftungstechnische Anlagen in Laboratorien
Neuartige multifunktionale Versorgungsmodule

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Cave­ri­on und Carpus+Partner real­isieren für Labore zum ersten Mal Lüf­tung, Küh­lung und Heizung sowie Beleuch­tung und Akustikdäm­mung in einem Bauteil. Das sorgt für ein behaglich­es Raumk­li­ma, sicherere Arbeit­splätze und vere­in­facht den Installationsaufwand.

Die lüf­tung­stech­nis­chen Anla­gen in Laboren sind entschei­dend für Sicher­heit und Behaglichkeit. Bish­er mussten für die rel­e­van­ten Funk­tio­nen zahlre­iche Einzelkom­po­nen­ten aufwändig aufeinan­der abges­timmt wer­den und Kom­p­lika­tio­nen zwis­chen den ein­bauen­den Gew­erken waren kaum zu ver­mei­den. Die neuen mul­ti­funk­tionalen Labor­lüf­tungsmod­ule von Cave­ri­on Deutsch­land vere­inen nun zum ersten Mal Lüf­tung und Zuluft, Küh­lung und Heizung sowie Beleuch­tung und Akustikdäm­mung in einem kom­pak­ten Bauteil. Entwick­elt wur­den sie in einem Koop­er­a­tionspro­jekt auf Ini­tia­tive des Architek­tur- und Inge­nieu­run­ternehmens Carpus+Partner.

Die vari­ablen Mod­ule ent­standen in einem inter­diszi­plinären Engi­neer­ing-Prozess, der die Tech­nis­che Gebäudeaus­rüs­tung (TGA) noch stärk­er als bish­er als ganzheitlich­es Sys­tem betra­chtet. Das Ergeb­nis trägt den zunehmenden Anforderun­gen nach Spitzen­tech­nolo­gie im Labor eben­so Rech­nung wie den Bedürfnis­sen nach Sicher­heit und Behaglichkeit an den Arbeit­splätzen. Der hohe Vor­fer­ti­gungs­grad fördert zudem den Trend zum zeit- und kosten­ef­fizien­ten Bauen.
Sicher­heit und Behaglichkeit am Laborarbeitsplatz
Die neuen Labor­lüf­tungsmod­ule sind für Labor­räume konzep­tion­iert und hal­ten dort nach dem Prinzip der tur­bu­len­ten Mis­chströ­mung die Par­tikelkonzen­tra­tion sta­bil. „Die Luft­führung ist dabei grund­sät­zlich anders als bei herkömm­lichen Dral­laus­lässen oder per­fori­erten Stoff­schläuchen“, erläutert Detlef Makul­la, Leit­er Forschung Entwick­lung am Cave­ri­on-Stan­dort Aachen. „Die Luft strömt von den Aus­lässen an der Unter­seite am Mod­ul ent­lang nach außen und sinkt dabei langsam herab. Zusät­zlich befind­en sich ein­stell­bare Aus­lässe an den Längs­seit­en.“ So kann eine sichere Verdün­nungslüf­tung auch bei sehr gerin­gen Luftvol­u­men­strö­men von nur 25 Kubik­me­tern pro Stunde und Quadrat­meter Labor­grund­fläche [m³/hm²] real­isiert wer­den. Bei bes­timmten Kon­di­tio­nen erlau-ben die Mod­ule sog­ar bis zu zwölf m³/hm²; für die Laborzu­las­sung sind dann allerd­ings Son­der­genehmi­gun­gen notwendig. Die Luft­geschwindigkeit­en der tur­bu­len­ten Strö­mung betra­gen dabei nahezu im gesamten Raum weniger als 0,2 Meter pro Sekunde, was für eine angenehme Behaglichkeit sorgt. Zugle­ich wer­den dadurch gefährliche Ausspül­ef­fek­te an Dige­storen ver­hin­dert, wie sie in ungün­sti­gen Strö­mungssi­t­u­a­tio­nen beim Ein­satz herkömm­lich­er Lam­mel­lenaus-lässe auftreten kön­nen. Die inte­gri­erten Akustikele­mente an der Unter­seite min­dern zudem die Geräuschbe­las­tung, die von vie­len Laborg­eräten aus­ge­ht und ent­las­ten auch so die Labormitarbeiter.
Schneller, wirtschaftlich­er Einbau
„Dank ihrer kom­pak­ten Bau­form reduzieren die Lüf­tungsmod­ule im Ver­gle­ich zu Einzelkom­po­nen­ten die Instal­la­tions­dichte an der Labor­decke auf ein Min­i­mum. Die vere­in­fachte Mon­tage ohne aufwendi­ge Koor­di­na­tion unter­schiedlich­er Gew­erke leis­tet einen wesentlichen Beitrag zu einem schnellen, wirtschaft-lichen Bauen“, ergänzt Johannes Weitzel, Bere­ich­sleit­er Energie und Umwelt bei Carpus+Partner. „Grund ist der hohe indus­trielle Vor­fer­ti­gungs­grad – die Mod­ule wer­den ein­baufer­tig angeliefert.“
Flex­i­bil­ität ste­ht den­noch im Vorder­grund: Je nach Anforderung wer­den die Mod­ule zusät­zlich mit Wärmetausch­ern aus­ges­tat­tet und kön­nen so neben der Lüf­tung auch für eine pas­sive oder aktive Küh­lung genutzt wer­den. Ändern sich die Bedin­gun­gen, ist eine Erweiterung auch nachträglich prob­lem­los möglich. Für Wartungsar­beit­en oder zum Reini­gen und Desin­fizieren ohne Unter­brechung des Labor­be­triebs lassen sich die Mod­ule an Unter- und Ober­seite ein­fach und ohne Werkzeug großflächig öff­nen. Ein Gutacht­en des Labors Dr. Rabe Hygien­eCon­sult bestätigt die Kon­for­mität mit allen rel­e­van­ten Nor­men und Richtlinien.
Prax­is­gerecht entwickelt
„Bei der Entwick­lung haben wir von Beginn an Wert darauf gelegt, dass sich die Mod­ule best­möglich in stan­dar­di-sierte Labo­rumge­bun­gen inte­gri­eren lassen“, beschreibt Weitzel weit­er. Darum greifen ihre Abmes­sun­gen die gebräuch-liche Zonenein­teilung beim Auf­bau von Laboren auf. Mehrere Bauteile lassen sich miteinan­der verbinden und ver­sor­gen dann eine Zone bedarf­s­gerecht indi­vidu­ell mit Zuluft und Küh­lung. Die Luftzuführung erfol­gt dabei inner­halb der Mod­ule; zusät­zliche Rohrleitun­gen wer­den unnötig.
Aktuell real­isiert Carpus+Partner für die größte inhab­erge­führte Labor­gruppe in Deutsch­land, die Lim­bach Gruppe, für den Stan­dort MVZ Labor Dr. Lim­bach Kol­le­gen am Unternehmenssitz in Hei­del­berg sowie zwei weit­eren Stan­dorten große Labor­flächen mit den vari­ablen Lüf­tungsmod­ulen. Im Rah­men dieser Pro­jek­te hat man das Konzept gemein­sam zur endgülti­gen Serien­reife entwick­elt. Dabei war auch die Wald­ner Labor­ein­rich­tun­gen GmbH Co. KG als Part­ner beteiligt: Der Her­steller hat Cave­ri­on Deutsch­land Digesto­rien und weit­ere Lab­o­rausstat­tung für Ver­such­srei­hen unter real­is­tis­chen Bedin­gun­gen zur Ver­fü­gung gestellt.
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