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Neue Web-Dokumentation der BAuA zu Muskel-Skelett-Erkrankungen

Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugen
Neue Web-Dokumentation „Mit voller Kraft?“

Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachten 2018 rund 125 Millionen Ausfalltage. Foto: WavebreakmediaMicro - stock.adobe.com
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Immer noch müssen viele Beschäf­tigte in Deutsch­land körper­lich hart arbei­ten. Unter dem Titel „Mit voller Kraft?“ befasst sich die neue multi­me­diale Web-Doku­men­ta­tion der Bundes­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) deshalb mit Erkran­kun­gen des Muskel-Skelettsystems. Die Doku­men­ta­tion klärt zum einen über Muskel-Skelett-Erkrankungen und mögli­che Gefähr­dun­gen am Arbeits­platz auf, zum ande­ren bietet sie Infor­ma­tio­nen zur Präven­tion dieser Beschwer­den.

Körper­lich schwere Arbeit ist nach wie vor weit verbrei­tet. So muss beispiels­weise knapp jeder vierte Erwerbs­tä­tige in Deutsch­land häufig schwer heben und tragen. Dabei gibt es hohe körper­li­che Anfor­de­run­gen nicht nur in der Produk­tion und im Bauge­werbe, sondern auch im Dienst­leis­tungs­be­reich, so zum Beispiel in der Pflege und im Gast­ge­werbe. Muskel-Skelett-Erkrankungen sind seit Jahren die Nummer eins bei den Ursa­chen für krank­heits­be­dingte Ausfall­tage. 2018 beding­ten sie rund 125 Millio­nen Fehl­tage. Hier besteht ein hohes Präven­ti­ons­po­ten­zial.

Wissen­schaft­li­che Erkennt­nisse

In der Web-Dokumentation „Mit voller Kraft?“ erläu­tern Wissen­schaft­ler, was Muskel-Skelett-Erkrankungen sind, und erklä­ren den Einfluss beruf­li­cher Tätig­kei­ten auf diese Erkran­kun­gen. Zudem geht die Doku­men­ta­tion auf die sozio­öko­no­mi­schen Folgen des Krank­heits­ge­sche­hens ein und beleuch­tet Schwer­punkte der aktu­el­len arbeits­me­di­zi­ni­schen Forschung. Dazu gehö­ren die von der BAuA entwi­ckel­ten Leit­merk­mal­me­tho­den, mit denen sich Fehl­be­las­tun­gen des Muskel-Skelett-Systems ermit­teln lassen. Dies verdeut­licht, wie wissen­schaft­li­che Erkennt­nisse die Grund­la­gen für praxis­ge­rechte Instru­mente, beispiels­weise für die Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung, schaf­fen.

Präven­tion am Beispiel Pflege

Am Beispiel des Pfle­ge­be­reichs befasst sich der zweite Teil der Doku­men­ta­tion mit dem Trans­fer von Forschungs­er­geb­nis­sen in die betrieb­li­che Praxis. Dabei erläu­tert eine Pfle­ge­kraft, die auch Bera­te­rin für ergo­no­mi­sches Arbei­ten in der Pflege ist, warum Pflege körper­lich harte Arbeit ist und wie die Präven­tion von Muskel-Skelett-Erkrankungen in der Pflege gelin­gen kann. Danach stellt die Doku­men­ta­tion zahl­rei­che Trans­fer­ak­ti­vi­tä­ten vor, an denen die BAuA betei­ligt ist. Abschlie­ßend geht „Mit voller Kraft?“ auf Poten­ziale der Digi­ta­li­sie­rung für die Präven­tion von Muskel-Skelett-Erkrankungen ein und stellt damit verbun­dene Heraus­for­de­run­gen vor.

Im „Scrolly-Telling“-Format

Die Doku­men­ta­tion „Mit voller Kraft?“ ist im „Scrolly-Telling“-Format erstellt. Dabei scrol­len die Nutzer von Seite zu Seite, auf denen verständ­li­che Texte, span­nende Bilder und kurze Video- und Audio­se­quen­zen eine erzäh­le­ri­sche Wirkung entfal­ten.

Mit voller Kraft?“ ist Teil des Projekts „Wissen scha(f)ft gesunde Arbeit“, das im Rahmen des Wissen­schafts­jahrs 2018 „Arbeits­wel­ten der Zukunft“ vom Bundes­mi­nis­te­rium für Bildung und Forschung, finan­zi­ell geför­dert wurde.

 

Hier geht es zu der neuen Webdo­ku­men­ta­tion.

Eine genaue Beschrei­bung des Projekts und alle Doku­men­ta­tio­nen gibt es im Inter­net­an­ge­bot der BAuA unter www.wissenschaftsjahr.baua.de.

 

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