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Plattform zu nachgehender Vorsorge

Pflicht zur arbeitsmedizinischen Vorsorge für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber
Plattform zu nachgehender Vorsorge

arbeitsmedizinische Vorsorge
Foto: © Blue Planet Studio - stock.adobe.com
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Die Träger der geset­zlichen Unfal­lver­sicherung haben ein zen­trales Infor­ma­tions- und Melde­por­tal zum The­ma „nachge­hende Vor­sorge“ ein­gerichtet. Die Plat­tform www.dguv-vorsorge.de ermöglicht es Arbeit­ge­berin­nen und Arbeit­ge­bern ihre geset­zliche Verpflich­tung zur arbeitsmedi­zinis­chen Vor­sorge auf den zuständi­gen Unfal­lver­sicherungsträger zu übertragen.

Sind Beschäftigte bei ihrer Arbeit kreb­serzeu­gen­den Gefahrstof­fen und Ein­wirkun­gen aus­ge­set­zt, müssen Arbeit­gebende ihnen auf Grund­lage der Gefährdungs­beurteilung eine angemessene arbeitsmedi­zinis­che Vor­sorge anbi­eten. Dazu sind sie laut Verord­nung zur arbeitsmedi­zinis­chen Vor­sorge (ArbMedVV) verpflichtet. Da arbeits­be­d­ingte Erkrankun­gen oder Beruf­skrankheit­en aber oft erst lange nach der beru­flichen Belas­tung auftreten kön­nen, gilt diese Pflicht auch für ehe­ma­lige Beschäftigte. Über das neue zen­trale Melde­por­tal DGUV Vor­sorge kön­nen Arbeit­gebende ihre Verpflich­tung zum Ange­bot der nachge­hen­den Vor­sorge unter bes­timmten Voraus­set­zun­gen auf die zuständi­gen Unfal­lver­sicherungsträger über­tra­gen. Das neue Online-Melde­por­tal erset­zt die bish­eri­gen Melde­v­er­fahren in Papierform.

Arbeit­gebende kön­nen betrof­fene Per­so­n­en zu jedem Zeit­punkt über das Por­tal anmelden, also auch zu Beginn oder noch während sie eine gefährdende Tätigkeit ausüben. Solange das Beschäf­ti­gungsver­hält­nis beste­ht, müssen die Arbeit­geben­den jedoch die arbeitsmedi­zinis­che Vor­sorge selb­st anbi­eten. Spätestens beim Auss­chei­den aus dem Unternehmen ist dann eine entsprechende Mel­dung über das Por­tal notwendig. Dabei müssen dann auch das Datum des Beschäf­ti­gungsendes und die Dauer der Expo­si­tion angegeben werden.

Fünf Organisationsdienste auf DGUV Vorsorge gebündelt

Die Träger der geset­zlichen Unfal­lver­sicherung betreiben ver­schiedene Ein­rich­tun­gen, um die nachge­hende Vor­sorge sicherzustellen. Derzeit nehmen für die Unfal­lver­sicherungsträger fünf Organ­i­sa­tions­di­en­ste die Auf­gaben der nachge­hen­den Vor­sorge wahr. Auf DGUV Vor­sorge haben sich alle fünf Organ­i­sa­tions­di­en­ste der geset­zlichen Unfal­lver­sicherungsträger zusammengeschlossen.

Unab­hängig von den Meldezeit­punk­ten und Vor­sorgean­lässen dür­fen die Dat­en betrof­fen­er Per­so­n­en nur mit deren Ein­willi­gung über das Melde­por­tal von DGUV Vor­sorge über­mit­telt wer­den. Eine daten­schutzkon­forme Ein­willi­gungserk­lärung kann über das Melde­por­tal herun­terge­laden werden.

www.dguv-vorsorge.de

 

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