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Ein Portal bietet Hilfe bei psyschischen Belastungen nach Verkehrsunfällen

Psychische Belastungen nach Verkehrsunfällen
Portal leistet Unterstützung

Eine neue Webseite unterstützt bei psychischen Belastungen nach Verkehrsunfällen. (Foto: © Photographee.eu – stock.adobe.com)
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Das neue und bis­lang einzi­gar­tige Inter­net­por­tal zu psy­chis­chen Unfall­fol­gen www.hilfefinder.de ist online. Verkehrsun­fal­lopfer, deren Ange­hörige, Zeu­gen oder Helfer find­en hier umfassende Infor­ma­tio­nen zum The­ma psy­chis­che Unfall­fol­gen sowie Kon­tak­tadressen zu Insti­tu­tio­nen, die erste Unter­stützung bieten. 

Schwere Verkehrsun­fälle führen nicht allein zu kör­per­lichen Ver­let­zun­gen. Psy­chis­che Beschw­er­den, beispiel­sweise Äng­ste, Schlaf­störun­gen oder Konzen­tra­tionss­chwierigkeit­en, sind eben­falls eine häu­fige Folge.

Solche Belas­tungsreak­tio­nen auf ein Extremereig­nis sind zunächst nor­mal. Hal­ten die Symp­tome jedoch über einen län­geren Zeitraum an oder ver­schlim­mern sie sich, beste­ht das Risiko, ern­sthaft psy­chisch zu erkranken. Dabei wirkt sich ein Unfall häu­fig nicht nur auf direkt Beteiligte aus. Wie die Runter-vom-Gas-Kam­pagne „Per­spek­tiv­en der Betrof­fen­heit“ zeigt, sind beispiel­sweise bei jedem Verkehrsun­fall mit Todes­folge im Durch­schnitt 113 Men­schen betrof­fen. Hierzu gehören neben den Unfall­beteiligten selb­st unter anderem auch Ers­thelfer, Zeu­gen oder Ange­hörige. Psy­chis­che Unfall­fol­gen kön­nen poten­ziell bei all diesen Grup­pen auftreten.

Durch einen frühzeit­i­gen und unbürokratis­chen Zugang zu pro­fes­sionellen Hil­f­sange­boten kön­nen psy­chis­che Unfall­fol­gen reduziert wer­den. Vor diesem Hin­ter­grund wurde von der Bun­de­sanstalt für Straßen­we­sen (BASt) in Zusam­me­nar­beit mit dem Deutschen Verkehrssicher­heit­srat e.V. (DVR) und der Verkehrsun­fall-Opfer­hil­fe Deutsch­land e.V. (VOD) das Por­tal www.hilfefinder.de entwick­elt. Hier find­en alle Betrof­fe­nen umfassende Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma psy­chis­che Unfall­fol­gen. Sie kön­nen beispiel­sweise mith­il­fe eines Trau­ma-Checks prüfen, ob sie in Folge des Unfalls psy­chis­che Belas­tungssymp­tome aufweisen und inwiefern weit­er­führende Maß­nah­men sin­nvoll sein kön­nten. Eine Postleitzahlen-Suche unter­stützt dabei, in der eige­nen Region Insti­tu­tio­nen zu find­en, die schnell und in der Regel kosten­frei Hil­fe anbi­eten. Darüber hin­aus kann man sich ver­tiefend über weit­ere The­men informieren, zum Beispiel über ver­schiedene Behand­lungsmöglichkeit­en, rechtliche Aspek­te oder aktuelle Forschung­spro­jek­te mit Bezug zu psy­chis­chen Unfallfolgen.

Primäres Ziel der Web­site ist es, sowohl die Betrof­fe­nen als auch die Behan­del­nden im Hin­blick auf psy­chis­che Unfall­fol­gen zu sen­si­bil­isieren und eine schnelle und zielführende Ver­sorgung psy­chisch belasteter Verkehrsun­fal­lopfer zu erreichen.

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