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Service-Roboter könnten in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt werden

BAuA-Bericht gibt Überblick
Autonome Roboter für Assistenzfunktionen

Service-Roboter könnten etwa in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt werden. (Foto: © M.Dörr & M.Frommherz – stock.adobe.com)
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Wie kaum eine andere Tech­nolo­gie ste­hen Robot­er für die ras­ant voran­schre­i­t­ende Dig­i­tal­isierung des All­t­agslebens und der Arbeitswelt. Ins­beson­dere mit Ser­vice-Robot­ern und deren Ein­satzmöglichkeit­en, etwa in der Alten- und Krankenpflege, sind große Hoff­nun­gen und Erwartun­gen verknüpft. Für eine sin­nvolle Unter­stützungsleis­tung müssen diese Robot­er angemessen auf men­schlich­es Ver­hal­ten reagieren und möglichst natür­lich mit dem Men­schen inter­agieren kön­nen — Anforderun­gen, zu denen noch erhe­blich­er Forschungs- und Entwick­lungs­be­darf existiert.

Die Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin (BAuA) hat zu diesem The­ma jet­zt den Sam­mel­band „Autonome Robot­er für Assis­ten­z­funk­tio­nen: Inter­ak­tive Grund­fer­tigkeit­en — Ergeb­nisse und Forschungsper­spek­tiv­en des Förder­pro­gramms ARA1” veröf­fentlicht. Die Pub­lika­tion ist im Rah­men der mehrteili­gen För­der­maß­nahme „Robot­er für Assis­ten­z­funk­tio­nen” des Bun­desmin­is­teri­ums für Bil­dung und Forschung (BMBF) ent­standen. Gefördert wur­den im Pro­gramm „Robot­er für Assis­ten­z­funk­tio­nen 1“ (RA1) acht Forschung­spro­jek­te, die sich mit der Entwick­lung inter­ak­tiv­er Grund­fer­tigkeit­en für den Ein­satz von Robot­ern im Assis­tenzbere­ich beschäfti­gen sowie ein Begleit­forschungs-Kon­sor­tium unter Beteili­gung der BAuA. Zum Abschluss stellt der Sam­mel­band die Inhalte und Ergeb­nisse der einzel­nen Pro­jek­te vor und gibt so einen Ein­blick in die aktuelle Forschung zu tech­nis­chen Entwick­lun­gen und kon­textuellen Fak­toren im Bere­ich der Ser­vicer­o­botik in Deutsch­land.

Die The­men der Beiträge des Sam­mel­ban­des reichen dabei von ethis­chen und rechtlichen Aspek­ten der Ser­vicer­o­botik über die Verbesserung der Sicher­heit in der Men­sch-Robot­er-Inter­ak­tion durch neuar­tige Radarsen­sorik bis hin zum Ein­satz ein­er robo­tis­chen Trinkhil­fe für gelähmte Per­so­n­en.

Die BAuA hat die redak­tionelle Erstel­lung des Ban­des ver­ant­wortet und auch zwei inhaltliche Kapi­tel beige­tra­gen: Als Ergeb­nis ihrer Arbeit­en im Rah­men des Begleit­forschung­spro­jek­ts „ARAIG — Autonome Robot­er für Assis­ten­z­funk­tio­nen: Inter­ak­tive Grund­fer­tigkeit­en” — wer­den Anforderun­gen an die Gestal­tung von Ser­vicer­o­botik aus arbeitswis­senschaftlich­er Per­spek­tive for­muliert. Dabei wird gezeigt, welche Entwick­lungs­bere­iche speziell für die Imple­men­tierung von Ser­vicer­o­bot­ern in Arbeitssys­teme von Bedeu­tung sind.

Auch an der Vorstel­lung der Ergeb­nisse des Pro­jek­ts „FRAME — Assistierte ‚Fahrstuhlnutzung‘ und ‚Raumzutritt‘ für Robot­er durch Ein­beziehung von Helfern” ist die BAuA beteiligt. Im Pro­jekt wurde unter­sucht, welche Lösun­gen möglich sind, wenn Robot­er bei ihrer Auf­gabenaus­führung auf Unter­stützung durch den Men­schen angewiesen sind, beispiel­sweise bei der Benutzung eines Fahrstuhls. Hier­bei lag der Fokus auf der Erken­nungsleis­tung des Robot­ers, der Nav­i­ga­tion und der Dialoggestal­tung bei Hil­f­san­fra­gen an den Men­schen.

Der Sam­mel­band mit allen Beiträ­gen ist kosten­frei auf der BAuA-Web­site im PDF-For­mat hier erhältlich.

Autonome Robot­er für Assis­ten­z­funk­tio­nen: Inter­ak­tive Grund­fer­tigkeit­en — Ergeb­nisse und Forschungsper­spek­tiv­en des Förder­pro­gramms ARA1. 1. Auflage. Dort­mund: Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin 2020. Pro­jek­t­num­mer: F 2463, 205 Seit­en; DOI: 10.21934/baua:bericht20200917.

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