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Betriebliche Gesundheitsförderung

So gelingt sie auch bei Zeit­ar­beit, Mini-Job und Co.

Für Teilzeit- und Zeitarbeitskräfte ist es oft schwieriger, Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung wahrzunehmen. (Foto: © Racle Fotodesign – stock.adobe.com)
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Ein Fünf­tel aller Erwerbs­tä­ti­gen in Deutsch­land hat keine unbe­fris­tete Voll­zeit­stelle. Für die betrieb­li­che Gesund­heits­för­de­rung ist diese Gruppe von Beschäf­tig­ten aus verschie­de­nen Grün­den schwer zu errei­chen. Eine neue Publi­ka­tion der Initia­tive Gesund­heit und Arbeit (iga) zeigt, wie Unter­neh­men dennoch etwas für die Gesund­heit ihrer Mini­job­ber, Teil­zeit­kräfte sowie Zeit­ar­beits­kräfte tun können: mit Ange­bo­ten direkt am Arbeits­platz.

Der stän­dige Druck eine neue Arbeits­stelle zu finden, Exis­tenz­ängste sowie mangelnde soziale Einbin­dung in das Unter­neh­men können sich auf die Gesund­heit von Beschäf­tig­ten in befris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis­sen oder Teil­zeit auswir­ken. Gleich­zei­tig sind diese Beschäf­tig­ten schwe­rer für Maßnah­men der Gesund­heits­för­de­rung zu errei­chen als Voll­zeit­be­schäf­tigte mit unbe­fris­te­ten Arbeits­ver­trä­gen. So ist es für Teil­zeit­be­schäf­tigte durch ihre verrin­gerte Stun­den­zahl häufig nur einge­schränkt möglich, an Gesund­heits­an­ge­bo­ten teil­zu­neh­men. Zeit­ar­beits­kräfte stehen oft vor dem Problem, dass nicht das entlei­hende Unter­neh­men zustän­dig für ihre Gesund­heits­för­de­rung ist, sondern das Verleih­un­ter­neh­men, von dem sie örtlich getrennt sind. Aufsu­chende Gesund­heits­för­de­rung kann hier eine Lösung sein.

Aufsu­chende Gesund­heits­för­de­rung“ bedeu­tet Gesund­heits­för­de­rung direkt am Schreib­tisch, der Werk­bank oder dem Verkaufs­tre­sen. Übungs­ein­hei­ten, Informations- oder Bera­tungs­an­ge­bote werden nieder­schwel­lig, nah am Arbeits­platz und während des Arbeits­ta­ges ange­bo­ten. Der Vorteil: Die Beschäf­tig­ten müssen keine entfernt liegen­den Räume aufsu­chen oder die Gesund­heits­för­de­rung in den Feier­abend verla­gern. So lassen sich auch Mitar­bei­tende zum Mitma­chen moti­vie­ren, die Gesund­heits­an­ge­bote des Betriebs oft nicht wahr­neh­men. Die einzel­nen Ange­bote dienen zum Beispiel dazu, Stress abzu­bauen, Herz und Kreis­lauf zu stär­ken sowie Augen und Rücken zu entlas­ten. Das kann Erkran­kun­gen effek­tiv vorbeu­gen. Da beispiels­weise Übun­gen direkt am Arbeits­platz statt­fin­den, können die Mitar­bei­ten­den zugleich über die konkre­ten Belas­tun­gen vor Ort und Gesund­heits­ri­si­ken aufge­klärt werden.

Der iga.Report „Flexi­ble Beschäf­ti­gungs­for­men und aufsu­chende Gesund­heits­för­de­rung im Betrieb“ enthält zahl­rei­che Beispiele zur Anwen­dung der Maßnah­men in verschie­de­nen Bran­chen und Jobs. Darun­ter: Bild­schirm­tä­tig­kei­ten, Arbeit im Schicht­dienst, gefähr­li­che Jobs, Arbeit in der Perso­nen­be­för­de­rung, im Call­cen­ter sowie in der Kosmetik‑, Chemie- und Nahrungs­mit­tel­bran­che. Die 52-seitige Broschüre gibt es hier kosten­los im Inter­net

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