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Tipps für den Transport: So kommt der Weihnachtsbaum sicher nach Hause

Tipps für den Transport
So kommt der Weihnachtsbaum sicher nach Hause

Was ist beim Weihnachtsbaumtransport zu beachten? Der ACE gibt Tipps. Foto: gorynvd - stock.adobe.com
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Rund um den zweit­en Advent ist es soweit: Nach der Wahl von Nord­man­ntanne oder Blau­fichte ste­ht der Trans­port des Wei­h­nachts­baums ins heimis­che Wohnz­im­mer an. Der ACE, Deutsch­lands zweit­größter Auto­club, gibt Tipps für eine sichere Baum­be­förderung ohne Kratzer, Unfälle oder Strafzettel.

Ste­ht kein Anhänger oder Liefer­wa­gen zur Ver­fü­gung, gibt es nur zwei Trans­portarten für das rel­a­tivv sper­rige Ladegut: auf dem Dach oder im Innen­raum des Autos.

Vorbereitung

Wie bei jedem anderen Trans­port wer­den vor dem Ein­laden alle über­flüs­si­gen Gegen­stände aus Kof­fer- und Fußraum ent­fer­nt. Die Rück­sitzbank sollte, soweit möglich, umgeklappt und der Innen­raum mit ein­er Decke oder Folie aus­gelegt wer­den. So sind Lehnen und Fahrzeug­bo­den gegen Nadeln, Holzs­plit­ter und Harz geschützt. Ein Netz über dem Baum schützt die Äste und hält den Baum beim Ein- und Aus­laden kom­pakt zusammen.

Ladungssicherung

Der Baum muss wie jede andere Ladung gesichert wer­den. Feste Sicherungs­gurte gewährleis­ten, dass er auch bei starkem Brem­sen fest an Ort und Stelle bleibt – ob im oder auf dem Fahrzeug. Achtung: Wird die Ladung nicht kor­rekt gesichert und bei Unfällen, die alle Verkehrsteil­nehmenden in Lebens­ge­fahr brin­gen kön­nten, dro­hen Bußgelder und Punk­te: bei unzure­ichen­der Sicherung 60 Euro und ein Punkt in Flens­burg, im Falle eines Unfalls 75 Euro und noch einen Punkt oben­drauf. Fällt der Baum aus oder vom Auto und gilt als ver­loren, wer­den ohne Gefährdung 35 Euro und bei Gefährdung 60 Euro mit einem Punkt veranschlagt.

Transport im Auto

Der Baum muss immer mit dem Stam­mende zuerst in das Auto ver­laden wer­den, sodass das Bau­mende an der Rück­lehne des Beifahrersitzes anliegt. Zum Schutz der Lehne emp­fiehlt es sich, diese mit einem Hand­tuch zu umwick­eln. Bitte beacht­en: Der Baum sollte nur bis zur Lehne, keines­falls bis zur Armatur durchgeschoben wer­den. Son­st sind Sicht und Platz des Fahrers eingeschränkt und ein Beifahrer kann nicht mehr dazu steigen. Im Kof­fer­raum muss der Baum mit Span­ngurten gesichert sein. In vie­len Fahrzeu­gen befind­en sich dort Ösen zum Ein­fädeln und Span­nen der Gurte. Diese soll­ten aber nicht aus Gum­mi sein, weil Gum­migurte bei ein­er Voll­brem­sung leicht reißen.

Ragt die Baum­spitze aus dem Kof­fer­raum, muss der Über­hang gemessen wer­den: Beträgt dieser einen Meter oder mehr, muss eine rote Fahne von 30 mal 30 Zen­time­tern an der Baum­spitze ange­bracht wer­den. Ragt der Baum mehr als 1,5 Meter aus dem Auto, darf er nicht in diesem trans­portiert wer­den. Wichtig: Kennze­ichen, Licht und Blink­er dür­fen durch das Ladegut nicht verdeckt sein. Ein weit­er­er Tipp: Wenn der Kof­fer­raum durch den Baumüber­hang etwas offen­ste­ht, kön­nen Abgase in den Innen­raum gelan­gen. Die Fen­ster soll­ten deshalb immer einen Spalt geöffnet bleiben, um den Innen­raum durchzulüften – auch wenn dadurch kalte Luft eindringt.

Auf dem Dach

Ein Trans­port des Wei­h­nachts­baums auf dem Dach ohne Gepäck­träger ist nicht rat­sam. Zuerst muss deshalb ein Dachgepäck­träger mon­tiert wer­den.  Ist der Baum nicht in ein Netz gepackt, sollte eine Decke oder Folie zum Lackschutz untergelegt wer­den. Auch beim Dachtrans­port muss der Stamm, nach vorne zeigen. Zur Sicherung gilt auch hier: Der Baum muss mit bre­it­en Span­ngurten und nicht mit Gum­mi-Expandern fest­gezur­rt wer­den. Ragt die Baum­spitze mehr als einen Meter über das Fahrzeugheck hin­aus, muss auch bei dieser Trans­portart wieder die rote Fahne, 30 mal 30 cm, ange­hängt wer­den. Wichtig: Auch auf dem Dach darf der Über­hang nach hin­ten nicht mehr als 1,5 Meter betra­gen. An den Seit­en darf der Wei­h­nachts­baum zudem nicht die Fahrzeug­bre­ite über­ra­gen. Wird der Heimweg ohne rote Warn­fahne ange­treten, dro­hen 25 Euro Bußgeld.

Alternativen checken

Immer öfter wer­den für den Wei­h­nachts­baum­trans­port Las­ten­taxis oder inner­städtis­che Kuri­er­di­en­ste emp­fohlen. Baumärk­te ver­fü­gen bisweilen auch über einen buch­baren Aus­liefer­ungsser­vice. Einige Shar­ing-Anbi­eter haben bere­its Klein­trans­porter im Pro­gramm. Ste­ht kein Pkw zur Ver­fü­gung oder ist der Baum für den Trans­port im Pkw zu groß, lohnt vor dem Kauf die Infor­ma­tion, ob eine der genan­nten Trans­port-Alter­na­tiv­en infrage kommt.

www.ace.de

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