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Eine multimediale Kampagne klärt über Wildunfälle auf

Neue Kampagne
„Tiere kennen keine Verkehrsregeln“

Die Kampagne „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“ mit einem multimedialen Konzept. (Foto: © Tabor Chichakly - Adobe Stock)
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Alle 2,5 Minuten ereignet sich in Deutsch­land ein Wildun­fall, sta­tis­tisch betra­chtet. Die Gefahr für solche Unfälle steigt ger­ade im Herb­st an. In den frühen Mor­gen- und Abend­stun­den sind Hirsche, Rehe und Wild­schweine mehr unter­wegs als üblich. Die Fol­gen dieser Zusam­men­stöße kön­nen drama­tisch sein. Wichtige Aufk­lärungsar­beit zum The­ma leis­tet die aktuelle Kam­pagne „Tiere ken­nen keine Verkehrsregeln“ des ACV Auto­mo­bil Club Verkehr und des Deutschen Jagdver­bands. Der Deutsche Verkehrssicher­heit­srat (DVR) unter­stützt sie.

Ini­ti­iert wurde die Kam­pagne von den bei­den Pub­lic Inter­est Design-Mas­ter­studieren­den Diana Kaiser und Mareike Schlöss­er. Ihr Ziel: Wildun­fällen präven­tiv vor­beu­gen. Speziell junge Fahrer und Fahrschüler sollen mit der Aktion für die Gefahr durch Wildun­fälle sen­si­bil­isiert wer­den. „Wir kön­nen nicht früh genug anfan­gen auf die Gefahr eines Wildun­falls aufmerk­sam zu machen. Fahran­fänger sind uner­fahren, viele über­schätzen sich und ihre Fähigkeit­en. Deshalb sind sie eine Haup­trisiko­gruppe im Straßen­verkehr. Der Ansatz dieser neuen Kam­pagne ist richtig gewählt“, sagt Prof. Dr. Wal­ter Eichen­dorf, Präsi­dent des DVR.

Im Mit­telpunkt der Kam­pagne ste­ht der Ver­gle­ich von heimis­chen mit afrikanis­chen Wildtieren. Zir­ka fünf Ton­nen wirken auf ein Fahrzeug ein, wenn es bei 60 km/h zu einem Zusam­men­stoß mit einem Rothirsch kommt. Diese enorme Kraft wird durch das ein­prägsame Motiv eines aus­gewach­se­nen Ele­fan­ten veranschaulicht.

Mul­ti­me­di­ales Konzept

Neben ein­er Web­seite und Infor­ma­tion­s­ma­te­ri­alien umfasst die Kam­pagne den Spot „Wie schw­er ist ein Ele­fant?“. Darin wird die Geschichte eines jun­gen Aut­o­fahrers erzählt, der ohne jeglich­es Gefahren­be­wusst­sein in einen düsteren Wald fährt und alle Warnsignale am Straßen­rand ignori­ert. Plöt­zlich kommt es zum Zusam­men­stoß. Zu den Inhal­ten der Web­seite gehören auch Tipps zur Unfal­lver­mei­dung, etwa „Gekon­nt ver­ja­gen“, „Gefahren­zo­nen erken­nen“ oder „Geschwindigkeit anpassen“.

Part­ner der Kampagne

Neben dem DVR unter­stützt auch die Bun­desvere­ini­gung der Fahrlehrerver­bände die Kam­pagne. Weit­ere Part­ner sind die Film­pro­duk­tions­fir­ma But­ter­film und die Ber­gis­che Uni­ver­sität Wup­per­tal. Den Spot sowie alle weit­eren Infor­ma­tio­nen zur Kam­pagne find­en Sie unter: www.wildunfall-vermeiden.de

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