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Time to say goodbye?

Wann der Austausch von Leitern und Tritten notwendig ist
Time to say goodbye?

In die Tage gekommene oder beschädigte Steigtech­nik stellt ein enormes betrieblich­es Sicher­heit­srisiko dar: Ist die Stand­fes­tigkeit nicht mehr gewährleis­tet und kommt es zum Sturz, kön­nen die Mitar­beit­er sich schw­er­wiegende Ver­let­zun­gen zuziehen. Wer­den also Män­gel fest­gestellt, muss das bean­standete Pro­dukt umge­hend repari­ert oder sog­ar aus­geson­dert werden.

Der süd­deutsche Steigtech­nikspezial­ist Hymer-Leicht­met­all­bau gibt im fol­gen­den Tipps, wie Leit­ern und Tritte richtig geprüft und in welchem Fall sie durch neue erset­zt wer­den müssen.

Pflicht­en und Kontrolle
Eine regelmäßige Kon­trolle aller Steighil­fen im Unternehmen auf einen ord­nungs­gemäßen Zus­tand ist wichtig für die betriebliche Unfall­präven­tion und daher auch durch die Betrieb­ssicher­heitsverord­nung vorgeschrieben. Mit der Hand­lungsan­leitung BGI 649 gibt die Beruf­sgenossen­schaft der Bauwirtschaft (BG Bau) unter anderem vor, welche Verpflich­tun­gen ein Unternehmer hat, in dessen Betrieb Leit­ern und Tritte zum Ein­satz kom­men. So hat der Arbeit­ge­ber zum Beispiel dafür Sorge zu tra­gen, dass eine speziell geschulte „befähigte Per­son zur Leit­ern­prü­fung“ die vorhan­de­nen Steighil­fen durch Sicht und Funk­tion­sprü­fung regelmäßig – je nach Häu­figkeit der Nutzung und Beanspruchung – auf einen ord­nungs­gemäßen Zus­tand unter­sucht. Schad­hafte Leit­ern und Tritte müssen sofort aus dem Verkehr gezo­gen und der sachgerecht­en Entsorgung zuge­führt werden.
Kon­troll­bo­gen hil­ft bei Leiterncheck
Doch welche Män­gel sind repara­bel und in welchem Fall ist eine Leit­er nicht mehr ein­satzfähig? Der Ver­band deutsch­er Leit­ern- und Fahrg­erüs­ther­steller e.V. (VDL) hat hierzu in Zusam­me­nar­beit mit seinen Mit­gliedern auf Basis der „Hand­lungsan­leitung für den Umgang mit Leit­ern und Trit­ten nach BGI 694“ einen prak­tis­chen Kon­troll­bo­gen für die Über­prü­fung von Leit­ern und Trit­ten erar­beit­et. Hier wer­den sämtliche rel­e­vante Prüfkri­te­rien gelis­tet, nach denen die Steighil­fe kon­trol­liert wer­den sollte:
  • Sind Ver­for­mungen, Risse, scharfe Kan­ten oder Split­ter vorhanden?
  • Wie ist der Grad der Abnutzung?
  • Sind alle Leit­er­nele­mente vollständig?
Unter www.hymer-alu.de find­en Sie im Down­load­bere­ich den Kon­troll­bo­gen für den Leit­erncheck kosten­frei zum Abruf.
Bei Neukauf auf Qual­ität achten
Muss eine Leit­er auf­grund irrepara­bler Män­gel durch eine neue erset­zt wer­den, emp­fiehlt sich die vorherge­hende Bedarf­s­analyse samt sorgfältigem Ver­gle­ich der ver­schiede­nen Pro­duk­te am Markt. Bei der richti­gen Entschei­dung wird die Leit­er im besten Fall zu einem langjähri­gen Begleit­er. „Bei der Entwick­lung unser­er Steighil­fen richt­en wir unser Augen­merk darauf, durch Mate­ri­alqual­ität, Ange­botsvielfalt und Ausstat­tung die Unfall­ge­fahr bere­its im Vor­feld deut­lich zu reduzieren. Nur qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Pro­duk­te gewährleis­ten dauer­haft einen sta­bilen Stand“, betont Har­ald Henkel, ver­ant­wortlich für den Bere­ich Qual­itäts­man­age­ment beim süd­deutschen Steigtechnikunternehmen.
Das gilt auch für Repara­turen. Ist der Aus­tausch ein­er Sprosse, eines Scharniers oder eines Leit­er­fußes notwendig, so ist das nicht bei jed­er Leit­er möglich. Her­steller hochw­er­tiger Steighil­fen befes­ti­gen Einzel­teile, die in der Prax­is ein­er starken Beanspruchung unter­liegen, bevorzugt durch Ver­schraubung statt Ver­schweißung und führen eine bre­it gefächerte Auswahl an Ersatzteilen. Damit ist ein unkom­pliziert­er Aus­tausch und somit eine län­gere Nutzungs­dauer der Leit­er sichergestellt. Hymer-Leicht­met­all­bau führt eine umfassende Auswahl an Ersatzteilen für Hymer-Leit­ern und Tritte. Die meis­ten Ein­baut­en lassen sich unkom­pliziert in Selb­st­mon­tage durch­führen. Um es dem Anwen­der so ein­fach wie möglich zu machen, ist Hymer-Leicht­met­all­bau vor eini­gen Jahren dazu überge­gan­gen Ersatzteilsets anzu­bi­eten, in denen das notwendi­ge Befes­ti­gungs­ma­te­r­i­al mit enthal­ten ist.
Beste­hen Unsicher­heit­en, welch­es Ersatzteil das richtige ist, bietet der süd­deutsche Steigtech­nikprofi darüber hin­aus einen kosten­freien Beratungsser­vice. „Ger­ade bei älteren Leit­ern ken­nt der Kunde die Leit­er­beze­ich­nung meist nicht und tut sich somit schw­er, das passende Ersatzteil zu find­en. Durch Rück­sprache kön­nen wir genau bes­tim­men, um welche Leit­er es sich han­delt. Im Zweifels­fall hil­ft die Zusendung eines Fotos bei der exak­ten Bes­tim­mung des Leit­ern­typs. Unsere Mitar­beit­er suchen dann das passende Ersatzteil her­aus und schick­en es dem Kun­den zu“, erk­lärt Har­ald Henkel.
Sem­i­nare zur kor­rek­ten Prüfung
Wie Leit­ern, Tritte, Arbeits- und Schutzgerüste kor­rekt geprüft wer­den, erfahren Teil­nehmer der Weit­er­bil­dung „Sem­i­nar zur wiederkehren­den Prü­fung von Leit­ern, Trit­ten und Fahrg­erüsten (nach BGI 694 / BGI 663)“, mit dem Mit­glieder des Ver­ban­des deutsch­er Sicher­heitsin­ge­nieure (VDSI) übri­gens zwei Weit­er­bil­dungspunk­te im Bere­ich Arbeitss­chutz erhal­ten. Langjährige Experten ver­mit­teln grund­sät­zliche Infor­ma­tio­nen zu den ver­schiede­nen Hil­f­s­mit­teln und zeigen anhand von Schu­lung­sob­jek­ten auf, wie die betriebliche Steigtech­nik nach den Hand­lungsan­leitun­gen der Beruf­sgenossen­schaft kor­rekt geprüft wird. Nähere Infor­ma­tio­nen hierzu gibt es unter
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