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Viele junge Menschen fürch­ten Depres­sion oder Angst­stö­rung

DAK-Studie
Viele junge Menschen fürch­ten Depres­sion oder Angst­stö­rung

Foto: © Darren Baker - stock.adobe.com
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Über 40 Prozent der 14- bis 29-jährigen Menschen in Deutsch­land fürch­ten, an einer Depres­sion, Angst­stö­rung oder an ande­ren Seelen­lei­den zu erkran­ken. Über alle Alters­grup­pen hinweg sagen dies nur 30 Prozent. Das zeigt eine Studie der DAK-Gesundheit. Sie zeigt außer­dem: Junge Menschen fürch­ten sich auch häufi­ger vor ande­ren Krank­hei­ten als andere Alters­grup­pen – beispiels­weise vor Diabe­tes oder schwe­ren Augen­er­kran­kun­gen. Krebs bleibt bei allen Menschen mit Abstand der größte Angst­ma­cher. Mehr als zwei Drit­tel fürch­ten sich vor einer Tumor­er­kran­kung. Trotz Krebs­angst gehen aber 42 Prozent der Menschen nicht zur Krebs­vor­sorge. 

Seit 2010 unter­sucht das Forsa-Institut für die Kran­ken­kasse DAK-Gesundheit die Angst vor Krank­hei­ten. Aktu­ell wurden bundes­weit rund 2.800 Männer und Frauen befragt. 69 Prozent der Befrag­ten haben am meis­ten Furcht vor einem bösar­ti­gen Tumor – im Vergleich zum Vorjahr ein leich­ter Anstieg. Direkt nach Krebs kommt mit 49 Prozent die Angst vor Alzhei­mer und Demenz. Es folgt die Sorge vor einem Schlag­an­fall mit 45 Prozent. Etwa gleich­groß (43 Prozent) ist die Furcht vor einem schwe­ren Unfall. Einen Herz­in­farkt fürch­ten 38 Prozent, schwere Augen­er­kran­kun­gen 33 Prozent der Befrag­ten. Bei den jungen Leuten zwischen 14 und 29 Jahren sind es hier sogar 40 Prozent.

Auch bei ande­ren Erkran­kun­gen ist die Angst je nach Alters­gruppe sehr unter­schied­lich ausge­prägt: Vor allem junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren fürch­ten sich vor Krebs (74 Prozent), psychi­schen Erkran­kun­gen (42 Prozent), Diabe­tes (25 Prozent) und Geschlechts­krank­hei­ten (28 Prozent). Über 60-Jährige fürch­ten beson­ders häufig, an Demenz oder Alzhei­mer zu erkran­ken oder einen Schlag­an­fall zu erlei­den.

Jeder zweite Mann geht nicht zur Krebs­vor­sorge

Trotz der großen Angst vor einer Tumor­er­kran­kung gehen 42 Prozent nicht zur Krebs-Vorsorgeuntersuchung. Während 67 Prozent der Frauen das kosten­lose Ange­bot nutzen, sind es bei den Männern nur 48 Prozent. Insge­samt schät­zen 88 Prozent der Deut­schen ihren aktu­el­len Gesund­heits­zu­stand als gut bezie­hungs­weise sehr gut ein. Im Vergleich der Bundes­län­der bewer­ten die Menschen in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern ihren Gesund­heits­zu­stand als beson­ders gut. Schluss­licht ist Sachsen-Anhalt mit nur 80 Prozent.

Weitere Infor­ma­tio­nen hier.

www.dak.de

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