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Schadenverhütung: Was Sie vor dem Urlaub erledigen sollten

Einfache Handgriffe zur Vorbeugung von Schäden in Abwesenheit
Was Sie vor dem Urlaub erle­di­gen soll­ten

Foto: © JenkoAtaman - stock.adobe.com
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Der Sommer­ur­laub ist da, und wenn in diesem Jahr auch alles anders ist, so werden trotz­dem viele die freie Zeit für eine Reise nutzen. Mit ein paar einfa­chen Hand­grif­fen vor dem Aufbruch kann man dafür sorgen, dass bei der Rück­kehr keine böse Über­ra­schung wartet.

Während des Urlaubs werden Schä­den im Haus häufig erst entdeckt, wenn das Ausmaß schon von Weitem nicht mehr zu über­se­hen ist“, sagt Dr. Hans-Hermann Drews, der Geschäfts­füh­rer des Insti­tu­tes für Scha­den­ver­hü­tung und Scha­den­for­schung (IFS)

Haupt­was­ser­hahn zudre­hen

Wasser, das aus der Wohnungs­tür läuft, Keller, die einen Meter hoch geflu­tet sind, und Folge­schä­den, die das Haus über Wochen unbe­wohn­bar machen, sieht das IFS regel­mä­ßig. Der einfachste Weg, einem Wasser­scha­den – zum Beispiel durch einen Rohr­bruch – vorzu­beu­gen, ist das Zudre­hen des Haupt­was­ser­hahns. Aller­dings muss bei der Rück­kehr das Wasser eine Weile laufen, bevor es wieder zum Trin­ken oder Kochen geeig­net ist. In einem durch­schnitt­li­chen Einfa­mi­li­en­haus genügt es, etwa zehn Liter ablau­fen zu lassen, um das Wasser auszu­tau­schen, das während der Abwe­sen­heit in den Rohren gestan­den und dabei die Quali­tät als hygie­nisch einwand­freies Lebens­mit­tel einge­büßt hat.

Blumen­gie­ßer sehen nach dem Rech­ten

Da zu Hause gewöhn­lich durs­tige Zimmer- und Garten­pflan­zen warten, wird das Wasser oft nicht abge­stellt, sondern die Immo­bi­lie von Nach­barn oder Freu­den regel­mä­ßig besucht. Dabei sollte der betraute Helfer die Gieß­kanne am besten an einer Zapf­stelle füllen, die weit von der Haupt­was­ser­ver­sor­gung entfernt liegt – beim Einfa­mi­li­en­haus zum Beispiel im oberen Bade­zim­mer. Ein klei­ner Rund­gang schafft den Über­blick, ob es irgendwo etwas Unge­wöhn­li­ches gibt – sei es eine Durch­feuch­tung an der Wand, ein Fens­ter, das nicht geschlos­sen ist, oder ein auffäl­li­ger Geruch.

Akku-Aufladung unter­bre­chen

Die Wahr­schein­lich­keit, dass zu Hause ein Lösch­trupp die Tür aufbricht, während man am Strand liegt, lässt sich eben­falls senken. „Schal­ten Sie Geräte mit Stand-by-Funktion voll­stän­dig aus oder besser noch: Ziehen Sie den Stecker“, empfiehlt Drews. Vor allem Geräte, bei denen der Akku beim Anschluss an das Strom­netz gela­den wird, soll­ten auf keinen Fall ange­schlos­sen blei­ben. Insbe­son­dere bei Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in Note­books oder Staub­saug­ro­bo­tern einge­setzt werden, steigt im Lade­be­trieb die Wahr­schein­lich­keit eines brand­aus­lö­sen­den tech­ni­schen Defek­tes.

Alles erle­digt, den Herd abge­schal­tet, die Eingangs­tü­ren verschlos­sen? Dann nichts wie ab in den Urlaub. Mehr Tipps zur Scha­den­ver­hü­tung und Infor­ma­tio­nen zur Scha­den­for­schung gibt es auf der Webseite des Insti­tuts für Scha­den­ver­hü­tung und Scha­den­for­schung der öffent­li­chen Versi­che­rer e.V..

www.ifs-ev.org

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