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Wenn der Kollege mich plötzlich fürs Helmtragen lobt… – Ein Werkstattbericht über ein globales BBS‐Programm für mehr sicherheitsgerechtes Verhalten im Team

Tag der PSA am 10. Dezember 2020
Wenn der Kollege mich plötzlich fürs Helmtragen lobt… – Ein Werkstattbericht über ein globales BBS-Programm für mehr sicherheitsgerechtes Verhalten im Team

Foto: Gorodenkoff, Fotolia

Thorsten Uhle, Arbeits- und Organ­i­sa­tion­spsy­chologe, Bay­er AG, referiert am 10. Dezem­ber 2020 in Hei­del­berg beim „3. Tag der PSA“ über das The­ma „Wenn der Kol­lege mich plöt­zlich fürs Helm­tra­gen lobt… – Ein Werk­stat­tbericht über ein glob­ales BBS-Programm für mehr sicher­heits­gerecht­es Ver­hal­ten im Team“:

Bei Bay­er spielt Arbeitssicher­heit tra­di­tionell eine große Rolle: Sie ist sowohl in den Organ­i­sa­tion­sstruk­turen und ‑prozessen ver­ankert als auch ein ele­mentar­er Bestandteil der der Unternehmen­skul­tur. Im Jahr 2014 hat das Bay­er Safe­ty Coun­cil fest­gestellt, dass Opti­mierungspoten­ziale durch tech­nis­che und organ­i­sa­tionale Maß­nah­men weitest­ge­hend aus­geschöpft sind. Es fasste deshalb den Entschluss, mit einem glob­alen Behav­ioral Safe­ty Pro­gramm einen neuen Weg zu beschreiten.

Zu Beginn des Pro­gramms wird die vorhan­dene Sicher­heit­skul­tur am Stan­dort in allen Arbeits­feldern über Inter­views mit allen rel­e­van­ten Akteuren erfasst und bew­ertet. Inten­sive Schu­lungs­maß­nah­men über alle Hier­ar­chieebe­nen hin­weg fokussieren das sicher­heits­gerechte Ver­hal­ten im Team. Das Ziel ist: Unsicheres Ver­hal­ten wird zu sicherem Ver­hal­ten und hier­aus wer­den durch pos­i­tive Ver­stärkung sichere Gewohn­heit­en. Ein Großteil der inzwis­chen mehr als 5.000 sicheren Gewohn­heit­en bezieht sich auf die kor­rek­te Nutzung der Per­sön­lichen Schutzaus­rüs­tung. Der Vor­trag berück­sichtigt auch die inter­na­tionale Per­spek­tive. In einzel­nen Län­dern gibt es unter­schiedliche Vorstel­lun­gen und Bew­er­tun­gen im Hin­blick auf sicheres beziehungsweise unsicheres Ver­hal­ten sowie der Ver­wen­dung von PSA. Diese Ein­schätzun­gen sind oft kul­turell ver­ankert. Der Vor­trag zeigt anhand von Beispie­len, wie ein ein­heitlich­er hoher Stan­dard erre­icht wer­den kann.

 

Bild: Pri­vat

 

 

 

 

Thorsten Uhle, Arbeits- und Organ­i­sa­tion­spsy­chologe, Bay­er AG, Leverkusen

 

 

Der  „Tag der PSA“ wird von den Fachzeitschriften „Sicher­heitsin­ge­nieur“ und „Sicher­heits­beauf­tragter“ in Zusam­me­nar­beit mit der Si-Akademie organisiert.

 

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