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Zehn Dos and Don‘ts

Umgang mit Schutzkleidung
Zehn Dos and Don‘ts

Foto: © MEWA
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Schutzk­lei­dung ist eine Maß­nahme, die gut greift, wenn sie richtig angewen­det wird. Sil­via Mertens ist Diplom-Inge­nieurin für Bek­lei­dung­stech­nik und Pro­duk­t­man­agerin beim Tex­til­dien­stleis­ter Mewa, Wies­baden. Sie unter­stützt Kun­den bei der Auswahl von Schutzk­lei­dung und hat eine Check­liste zusam­mengestellt.

Das gilt es zu berück­sichti­gen:
  • Die Gefährdungs­beurteilungAm Anfang ste­ht die Gefährdungs­beurteilung: In welchen Arbeits­bere­ichen wird die Klei­dung getra­gen, woge­gen soll sie schützen? Welch­es Nor­men­pro­fil wird benötigt?
  • Art der Bek­lei­dungDie aktuelle Bek­lei­dung wird analysiert. Welche Vor- und Nachteile hat sie? Was sollte bei der neuen Klei­dung anders sein?
  • Kosten und Fol­gekosten Zur Erhal­tung der Schutz­funk­tion muss Schutzk­lei­dung pro­fes­sionell gewaschen und gewartet wer­den. Darum küm­mern sich Tex­til­dien­stleis­ter. Zu prüfen ist, welche Leis­tun­gen im Ange­bot enthal­ten sind.
  • Real­i­ty-Check: Eignet sich die Kleidung?Schutzkleidung muss am realen Ein­sat­zort geprüft wer­den. Wie gut schützt die Klei­dung wirk­lich gegen die dort beste­hen­den Gefährdun­gen, zum Beispiel gegen einge­set­zte Chemikalien und vorhan­dene Hitzeein­wirkun­gen?
  • Tragetest: Was sagen die Mitarbeiter?Die Schutzk­lei­dung sollte von den Mitar­beit­ern getestet und bew­ertet wer­den. Lassen sich alle Bewe­gun­gen prob­lem­los aus­führen? Bietet die Schutzk­lei­dung den notwendi­gen Schutz?
Das gilt es zu ver­mei­den:
  • Schutzk­lei­dung ohne Beratung kaufenUm Mitar­beit­er sich­er auszus­tat­ten, sollte man sich Unter­stützung holen: intern durch eine Fachkraft für Arbeitssicher­heit, extern durch einen kom­pe­ten­ten Dien­stleis­ter.
  • Schä­den selb­st beheben­Jede Verän­derung an zer­ti­fiziert­er Klei­dung ist ohne vorherige Prü­fung durch die Zer­ti­fizierungsstelle nicht zuläs­sig. Das gilt sog­ar für das Kürzen von Ärmeln.
  • Die Mitar­beit­er nicht informieren­Zu den Vor­gaben für den Arbeit­ge­ber gehört auch, die Mitar­beit­er über die Art und Hand­habung der Klei­dung zu informieren, zum Beispiel durch eine Betrieb­san­weisung.
  • Den Mitar­beit­ern die Pflege über­lassen­Schutzk­lei­dung sollte nicht in nor­maler Haushaltswäsche mit­ge­waschen wer­den. Sie kann dadurch ihre Schutz­funk­tion ver­lieren.
  • Kom­pro­misse einge­hen­Mit­telmäßiger Schutz reicht bei PSA nicht aus, opti­maler Schutz verbessert die Rechtssicher­heit. Dabei unter­stützen auch Tex­til­dien­stleis­tung­sun­ternehmen.
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