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Corona: EU-Kommission legt europäische Impfstoffstrategie vor

EU-Kommission
Euro­päi­sche Impf­stoff­stra­te­gie vorge­legt

Die EU-Kommission hat eine europäische Strategie erarbeitet mitdem Ziel, die Suche nach einen Impfstoff gegen COVID-19 zu beschleunigen. Foto: © weyo - stock.adobe.com
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat eine euro­päi­sche Stra­te­gie  vorge­stellt, um die Suche nach einen Impf­stoff gegen COVID-19 zu beschleu­ni­gen. Geplant sind EU-finanzierte Abnah­me­ga­ran­tien für Impf­stoff­her­stel­ler, um eine ausrei­chende Impfstoff- Produk­tion für alle EU-Staaten sicher­zu­stel­len.

Erster Schritt: Impfal­li­anz

Frank­reich, Deutsch­land, Italien und die Nieder­lande haben bereits als ersten Schritt eine „Inklu­sive Impfal­li­anz“ gebil­det. Die EU-Impfstoffstrategie soll nun ein gemein­sa­mes Konzept umset­zen mit diesen Zielen:

  • Sicher­stel­lung der Quali­tät, Sicher­heit und Wirk­sam­keit von Impf­stof­fen.
  • Gewähr­leis­tung eines raschen Zugangs der Mitglied­staa­ten und ihrer Bevöl­ke­rung zu Impf­stof­fen, wobei zugleich auch die welt­wei­ten Soli­da­ri­täts­be­mü­hun­gen weiter voran­ge­trie­ben werden.
  • Sicher­stel­lung eines möglichst schnel­len gleich­be­rech­tig­ten Zugangs zu einem erschwing­li­chen Impf­stoff.

Die Stra­te­gie beruht auf zwei Säulen:

  • Sicher­stel­lung der Produk­tion von Impf­stof­fen in der EU und einer ausrei­chen­den Versor­gung der Mitglied­staa­ten durch Abnah­me­ga­ran­tien für Impf­stoff­her­stel­ler über das Sofort­hil­fein­stru­ment. Zusätz­lich zu solchen Garan­tien können weitere Finanz­mit­tel und andere Formen der Unter­stüt­zung bereit­ge­stellt werden.
  • Anpas­sung des EU-Rechtsrahmens an die derzei­tige Dring­lich­keit und Nutzung der bestehen­den regu­la­to­ri­schen Flexi­bi­li­tät, um unter Einhal­tung der Stan­dards für die Quali­tät, Sicher­heit und Wirk­sam­keit von Impf­stof­fen die Entwick­lung, Zulas­sung und Verfüg­bar­keit von Impf­stof­fen zu beschleu­ni­gen.

Abnah­me­ga­ran­tien

Um bei der schnel­len Entwick­lung und Herstel­lung eines Impf­stoffs zu unter­stüt­zen, will die Kommis­sion im Namen der Mitglied­staa­ten Garan­tien mit einzel­nen Impf­stoff­her­stel­lern verein­ba­ren. Im Gegen­zug für das Recht, inner­halb eines bestimm­ten Zeit­raums eine bestimmte Anzahl von Impf­stoff­do­sen kaufen zu können, will die Kommis­sion einen Teil der Vorlauf­kos­ten der Impf­stoff­her­stel­ler in Form von Abnah­me­ga­ran­tien finan­zie­ren. Die bereit­ge­stell­ten Mittel werden als Anzah­lung für die Impf­stoffe, die tatsäch­lich von den Mitglied­staa­ten erwor­ben werden, betrach­tet.

Unter­neh­men mit einem viel­ver­spre­chen­den Impf­stoff­kan­di­da­ten, die bereits klini­sche Prüfun­gen durch­füh­ren oder kurz davor stehen, werden aufge­ru­fen, die Kommis­sion unter EC-VACCINES@ec.europa.eu zu kontak­tie­ren.

Weitere Infor­ma­tio­nen zu Finan­zie­rungs­kri­te­rien und zum Regu­lie­rungs­pro­zess hier.

https://ec.europa.eu

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