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Arbeits­schutz aktu­ell 2008

Call for Papers
Arbeits­schutz aktu­ell 2008

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Vom 8. bis zum 10. Okto­ber 2008 findet die Arbeits­schutz aktu­ell in Hamburg statt. „Gesun­des und siche­res Arbei­ten – Beispiele guter Praxis“: So lautet das Kongress­motto. Erst­mals hat die Fach­ver­ei­ni­gung Arbeits­si­cher­heit einen Call for Papers für die Veran­stal­tung orga­ni­siert.

Hamburg – Tor zur Welt …

… und Türen zu neuen Sicht­wei­sen zu öffnen ist auch das Ziel, das die Fach­ver­ei­ni­gung Arbeits­si­cher­heit (FASI) mit dem Kongress „Arbeits­schutz aktu­ell“ verfolgt. Praxis­nähe und das Aufgrei­fen aktu­el­ler Themen, die in Zukunft weiter an Bedeu­tung gewin­nen werden, prägen das Konzept der Messe.
Brei­tes Kongress­spek­trum
Das Spek­trum des Kongres­ses ist breit aufge­stellt. Erst­mals hat die FASI einen Call for Papers für die Orga­ni­sa­tion des Kongres­ses gestar­tet. Noch bis zum 15. Dezem­ber können Exper­ten aus dem Arbeits‑, Gesundheits- und Umwelt­schutz Vorschläge für Beiträge zu den ausge­schrie­be­nen Kongress­blö­cken einrei­chen. Zu den einzel­nen Kongress­blö­cken wurden folgende Kurz­be­schrei­bun­gen formu­liert, die den poten­zi­el­len Refe­ren­ten bei der Einrei­chung von Vorschlä­gen eine thema­ti­sche Richt­schnur vorge­ben sollen.
Haut – Beispiele betrieb­li­cher Praxis
Die Akteure der „Präven­ti­ons­kam­pa­gne Haut“ haben viele erfolg­rei­che Beispiele hervor­ge­bracht. Das Thema Haut zeigt, wie wich­tig das Zusam­men­spiel von Sicher­heits­tech­nik, Arbeits­me­di­zin und gesund­heits­för­dern­der Präven­tion ist. In diesem Kongress­block sollen erfolg­rei­che Beispiele vorge­stellt werden.
Praxis der Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung
Die Anfor­de­run­gen an Arbeits­stät­ten werden in der Neufas­sung der Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung mit unbe­stimm­ten Rechts­be­grif­fen umschrie­ben. Das verun­si­chert betrieb­li­che Prak­ti­ker: Inwie­fern sind Spiel­räume gegen­über der bishe­ri­gen Verfah­rens­weise zuläs­sig und gebo­ten? Der Kongress­block soll anhand von Beispie­len aus der Praxis auf folgende Fragen einge­hen: Wie können Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten betriebs­spe­zi­fisch neu bewer­tet werden? Welche bewähr­ten Stan­dards blei­ben durch den Stand der Tech­nik erhal­ten?
Handel und Logis­tik
Der starke Wett­be­werb macht ein stän­di­ges Anpas­sen und Weiter­ent­wi­ckeln in der Steue­rung der Waren­ströme und in der Auto­ma­tion notwen­dig. Gleich­zei­tig nimmt die Indi­vi­dua­li­sie­rung der Kunden­wün­sche zu, die Trans­pa­renz und Kommu­ni­ka­tion von Verwal­tungs­vor­gän­gen muss gewähr­leis­tet sein – und der Termin­druck wird immer größer. Der Kongress­block soll anhand von Beispie­len aufzei­gen, dass störungs­freie betrieb­li­che Prozesse einher­ge­hen mit Maßnah­men von Arbeits­si­cher­heit und Gesund­heits­schutz.
Brand­schutz – Bestands­schutz
Bauli­che Anla­gen sind so zu errich­ten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffent­li­che Sicher­heit und Ordnung, insbe­son­dere das Leben und die Gesund­heit von Menschen nicht gefähr­det werden. Diese bauord­nungs­recht­li­che Gene­ral­klau­sel setzt den Maßstab für die Ertei­lung einer Bauge­neh­mi­gung. Die Vorlage von Brand­schutz­kon­zep­ten für große Sonder­bau­ten ist mitt­ler­weile zwin­gend vorge­schrie­ben. In der tägli­chen Planungs­pra­xis entste­hen immer wieder Diskus­sio­nen über Begriff­lich­kei­ten und Ausle­gun­gen zum Thema Bestands­schutz. Im diesem Kongress­block sollen wich­tige Fragen zur Umset­zung in der Praxis und zur Rechts­aus­le­gung erläu­tert werden.
Muskel- und Skelet­ter­kran­kun­gen
Die Präven­tion von Muskel- und Skelet­ter­kran­kun­gen umfasst drei Ebenen: Erstens sind die Entste­hungs­ur­sa­chen für Muskel- und Skelet­ter­kran­kun­gen in der Arbeits­ge­stal­tung grund­sätz­lich zu vermei­den. Zwei­tens ist eine Verschlim­me­rung durch Arbeits­platz­ein­flüsse bei den Betrof­fe­nen zu verhin­dern. Drit­tens muss das Thema Gesund­heit in den Betrie­ben program­ma­tisch geför­dert werden. In der Kongress­reihe sollen Beispiele guter Praxis der Ergo­no­mie und der Arbeits­or­ga­ni­sa­tion unter den vorge­nann­ten Aspek­ten vorge­stellt werden.
Praxis der Betriebs­si­cher­heits­ver­ord­nung
In den vergan­ge­nen fünf Jahren wurden Erfah­run­gen mit der prak­ti­schen Anwen­dung der Betriebs­si­cher­heits­ver­ord­nung gesam­melt. In diesem Kongress­block sollen Lösungs­an­sätze zu verschie­de­nen Berei­chen vorge­stellt werden. Außer­dem soll über Möglich­kei­ten der Verein­fa­chung in den einzel­nen Berei­chen berich­tet werden.
Betrieb­li­che Aktio­nen zum Gesund­heits­schutz rich­tig planen
Betrieb­li­che Aktio­nen sind ein proba­tes Mittel, um Arbeits­schutz in einer nicht alltäg­li­chen Form zu vermit­teln. Um solche Projekte zum gewünsch­ten Erfolg zu führen, ist es wich­tig, diese zu planen, Ziele zu setzen und die notwen­di­gen Ressour­cen zu orga­ni­sie­ren. Dieser Kongress­block soll neben Planungs­hil­fen, die eine prak­ti­sche Umset­zung unter­stüt­zen, auch Tech­ni­ken zur Ideen­fin­dung vermit­teln.
Arbeits­un­fälle
In den Statis­ti­ken der Arbeits­un­fälle hat es in den vergan­ge­nen Jahren nur wenige Verschie­bun­gen gege­ben: Stolper- und Stur­zun­fälle und Verlet­zun­gen durch herab­stür­zende Gegen­stände sind Schwer­punkte im Unfall­ge­sche­hen, gefolgt von Verlet­zun­gen durch Berüh­rung mit beweg­ten Arbeits­mit­teln oder Werk­stü­cken.
Die Gefähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen deuten aller­dings darauf hin, dass die Ursa­chen der Arbeits­un­fälle heute weni­ger tech­nik­ori­en­tiert und vor allem komple­xer sind als früher. Das Präven­ti­ons­han­deln muss sich darauf einstel­len. In diesem Kongress­block sollen Praxis­bei­spiele vorge­stellt werden, wie sich solche komple­xen Ursa­chen aufspü­ren lassen.
Risi­ko­ma­nage­ment
Risi­ko­ma­nage­ment ist ein verant­wor­tungs­be­wuss­tes und voraus­schau­en­des Verhal­ten beim Umgang mit Unsi­cher­hei­ten, Gefah­ren und Risi­ken. Dies betrifft z. B. finan­zi­elle Risi­ken sowie Fragen des Brand‑, Umwelt- und Werk­schut­zes, der Daten­si­cher­heit und der Unfall­ver­hü­tung. Wich­tig ist, die Zusam­men­hänge und Wech­sel­wir­kun­gen – also das „große Ganze“ – im Auge zu behal­ten. Jedes Unter­neh­men benö­tigt ein spezi­ell auf seine Bedürf­nisse hin zuge­schnit­te­nes Risi­ko­ma­nage­ment. Kleine und mitt­lere Unter­neh­men sind nahezu der glei­chen Viel­falt von Risi­ken ausge­setzt wie Groß­un­ter­neh­men. In diesem Kongress­block werden theo­re­ti­sche Grund­la­gen und Praxis­bei­spiele für effek­ti­ves Risi­ko­ma­nage­ment vorge­stellt.
Wenn die Zeit drückt
Hoher Zeit­druck gehört seit Jahren zu den fünf am häufigs­ten genann­ten psychi­schen Belas­tun­gen am Arbeits­platz. Der Stress in der Arbeits­welt wächst weiter. Damit einher geht eine wach­sende Nach­frage nach betrieb­li­chen Hand­lungs­kon­zep­ten zur Erfas­sung, Bewer­tung und Bewäl­ti­gung von Stress. In diesem Kongress­block sollen betrieb­li­che Beispiele zur Verhaltens- und Verhält­nis­prä­ven­tion darge­stellt werden: Diese dienen dazu, prak­ti­ka­ble Verfah­ren zur Behand­lung des Themas Stress im Rahmen des betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments zu vermit­teln.
Demo­gra­fi­scher Wandel
Der demo­gra­fi­sche Wandel in der Arbeits­welt stellt Unter­neh­men und Beschäf­tigte, Staat, Wirt­schaft und Gesell­schaft vor neue Heraus­for­de­run­gen. Die zentrale Frage lautet: Wie können Unter­neh­men ange­sichts altern­der Beleg­schaf­ten wett­be­werbs­fä­hig und inno­va­tiv blei­ben? Wie lässt sich die Beschäf­ti­gungs­fä­hig­keit der Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer lang­fris­tig erhal­ten und fördern? Die Unter­neh­men müssen dafür gewon­nen werden, die Weichen für alterns­ge­rech­tes Arbei­ten zu stel­len. In diesem Kongress­block sollen Hand­lungs­fel­der und Ansätze zur Gestal­tung von alterns­ge­rech­ten Arbeits­be­din­gun­gen vorge­stellt werden.
Arbeits­zeit­ge­stal­tung
Immer mehr Unter­neh­men nutzen versetzte Arbeits­zei­ten, um die Betriebs­zei­ten zu erhö­hen. Fast jeder vierte Beschäf­tigte ist inzwi­schen in versetz­ten Arbeits­zei­ten tätig. Wie sehen die neuen Arbeits­zeit­mo­delle aus? Welche Erfah­run­gen haben die Betriebe, in denen tradi­tio­nelle Schicht­ar­beit durch versetzte Arbeits­zeit ersetzt wurde, vor allem im Hinblick auf gesund­heit­li­che Auswir­kun­gen gemacht? In diesem Kongress­block sollen betrieb­li­che Beispiele aus verschie­de­nen Bran­chen vorge­stellt werden.
Lärm und Vibra­tion
Im Früh­jahr 2007 wurde die „Verord­nung zum Schutz der Beschäf­tig­ten vor Gefähr­dun­gen durch Lärm und Vibra­tion im Bundes­ge­setz­blatt“ veröf­fent­licht. Dieser Kongress­block soll für den Prak­ti­ker nach­voll­zieh­bar machen, wie die Gefähr­dun­gen durch Lärm und Vibra­tion neu bewer­tet werden, welche Maßnah­men sich an den Arbeits­plät­zen bereits bewährt haben und wie der Inves­ti­ti­ons­be­darf ermit­telt werden kann. Der Schwer­punkt der Beispiele soll auf dem inner­be­trieb­li­chen Trans­port liegen.
Mess­bar­keit von gutem Arbeits­schutz
Die Kosten-Nutzen-Debatte im Arbeits­schutz setzt ein funk­tio­nie­ren­des Control­ling voraus. Basis sind Kenn­zah­len, die Programme evalu­ie­ren und die Ziel­er­rei­chung trans­pa­rent darstel­len. Wie sehen diese Kenn­zah­len aus, wie werden sie entwi­ckelt? In diesem Kongress­block sollen erste Ergeb­nisse zu Kenn­zahl­sys­te­men präsen­tiert und Anwen­dungs­bei­spiele vorge­stellt werden.
Wollen Sie sich mit einem Beitrag am Kongress­pro­gramm betei­li­gen?
Unter www.fasi.de finden Sie ein vorbe­rei­te­tes Formu­lar zur Einrei­chung von Vorschlä­gen. Die Kurz­fas­sun­gen zu den Kongress­blö­cken sind unter „Die Kurz­be­schrei­bun­gen“ auch abruf­bar unter: www.arbeitsschutz-aktuell.de
Weitere Infor­ma­tio­nen:
E‑Mail: info@fasi de
Tel.: 0611/15755–0
Nina Sawodny; FASI e.V.
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