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Berufliche Verursachung von Krebserkrankungen

Gefahr durch aroma­ti­sche Amine

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Aroma­ti­sche Amine am Arbeits­platz sind nach Asbest und ioni­sie­ren­der Strah­lung die dritt­häu­figste Ursa­che für beruf­lich verur­sachte Krebs­er­kran­kun­gen. Allein 2008 gab es 115 neue aner­kannte Erkran­kungs­fälle. Eine umfas­sende Samm­lung von Hilfen und Infor­ma­tio­nen rund um das kompli­zierte Ermitt­lungs­ver­fah­ren zur Berufs­krank­heit „Aroma­ti­sche Amine“ (BK 1301) haben die Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger und das Insti­tut für Arbeits­schutz der Deut­schen Gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung (IFA) zusam­men­ge­tra­gen.
„Schleim­haut­ver­än­de­run­gen, Krebs oder andere Neubil­dun­gen der Harn­wege durch Aroma­ti­sche Amine“ sind seit 1937 als so genannte BK 1301 aner­kannt. In Deutsch­land gelten derzeit vier Amine als krebs­er­zeu­gend für den Menschen. Mehr als 20 weitere Amine sind als krebs­er­zeu­gend im Tier­ver­such einge­stuft. Mehrere Fakto­ren erschwe­ren insbe­son­dere die Ermitt­lung der BK 1301: die große Zahl von aroma­ti­schen Aminen, die Viel­zahl von Bran­chen, in denen sie vorkom­men, die begrenzte Zahl von Mess­wer­ten, vor allem für rück­bli­ckende Bewer­tun­gen. Im Report „Aroma­ti­sche Amine“ ist alles zusam­men­ge­tra­gen, was für die BK-Ermittlung hilf­reich sein kann: Iden­ti­fi­zie­rungs­hil­fen, Anga­ben zu chemi­schen und physi­ka­li­schen Eigen­schaf­ten und vieles mehr.

DGUV Pres­se­stelle Herrn Stefan Boltz Mittel­straße 51 10117 Berlin-Mitte
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