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Informationen zu gefahrstoffhaltigen DDR-Produkten

Mit neuer Datenbank Belastungen durch Gefahrstoffe klären
Informationen zu gefahrstoffhaltigen DDR-Produkten

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BAuA Jörg Feld­mann Friedrich-Henkel-Weg 1–25 D‑44149 Dort­mund

Die Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin (BAuA) hat Dat­en zu gefahrstoffhalti­gen Pro­duk­ten erschlossen, die in der DDR ver­wen­det oder pro­duziert wur­den. Damit kann die BAuA auf eine Daten­bank zurück­greifen, die mehr als 8.500 Ein­träge umfasst.
Haupt­säch­lich fall­en Anfra­gen zur Zusam­menset­zung von in der DDR ver­wen­de­ten Pro­duk­ten an, wenn es um die Abklärung möglich­er Beruf­skrankheit­en von ehe­ma­li­gen Beschäftigten der DDR-Betriebe geht. Doch bish­er waren diese Dat­en nur schw­er zugänglich. Zwar hat die BAuA das Archiv des Zen­tralin­sti­tuts für Arbeitsmedi­zin der DDR (ZAM) über­nom­men, in dem bis 1990 toxikol­o­gis­che und Expo­si­tions­dat­en zu Gefahrstof­fen und zu gefahrstoffhalti­gen Pro­duk­ten gesam­melt wur­den, doch diese Dat­en waren bish­er kaum erschlossen.
Im Rah­men des Pro­jek­tes „Infor­ma­tio­nen zu gefahrstoffhalti­gen Pro­duk­ten, die in der DDR hergestellt oder ver­wen­det wur­den“ fasste die BAuA die ver­füg­baren Bestände zu Pro­duk­tzusam­menset­zun­gen in ein­er Daten­bank zusam­men. Dabei griff sie auf die Dat­en aus dem ZAM und der ehe­ma­li­gen Arbeit­shy­giene-Inspek­tion des Rates des Bezirkes Karl-Marx-Stadt (derzeit ver­füg­bar im Säch­sis­chen Staatsmin­is­teri­um für Wirtschaft und Arbeit) zurück.
Ins­beson­dere das unein­heitliche Daten­ma­te­r­i­al erschw­erte die sys­tem­a­tis­che Aufar­beitung enorm. Beispiel­sweise lagen einige Aufze­ich­nun­gen nur in hand­schriftlich­er Form vor. Manche Dat­en waren chro­nol­o­gisch geord­net. Zudem wurde für eine Vielzahl von Pro­duk­ten die Zusam­menset­zung in ein­er pro­duk­t­be­zo­ge­nen Kartei geführt. Für Anfra­gen bezüglich ein­er möglichen Expo­si­tion ist es jedoch erforder­lich, direkt nach Inhaltsstof­fen suchen zu kön­nen.
Diese Abfra­gen ermöglicht jet­zt die „Daten­samm­lung DDR-Pro­duk­te“ der BAuA. Damit lässt sich schnell und ein­fach ermit­teln, ob Beschäftigte beim Umgang mit bes­timmten Pro­duk­ten Gefahrstof­fen aus­ge­set­zt waren. Ein Zusam­men­hang zwis­chen Erkrankun­gen und berufs­be­d­ingter Expo­si­tion lässt sich so schneller her­stellen. Anfra­gen bezüglich bes­timmter Inhaltsstoffe kön­nen an fol­gende Adressen schriftlich gestellt wer­den:
Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin
FG 4.2
„Daten­samm­lung DDR-Pro­duk­te“
Nöld­ner­straße 40/42
10317 Berlin
Säch­sis­ches Staatsmin­is­teri­um für Wirtschaft und Arbeit
Refer­at 25 „Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin“
Sachge­bi­et Gefahrstoffe
„Daten­samm­lung DDR-Pro­duk­te“
Wil­helm-Buck-Straße 2
01097 Dres­den
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